Kategorien
Gesellschaftliches Kriminalität Politik Sprachliches Wissenschaft/Bildung

Laschet redet sich raus: „Habe abgeschrieben, für meine Arbeit aber die Note 6 erfunden“

Armin Laschet
Armin Laschet: „Manche haben mich schon abgeschrieben, dabei habe ja ich abgeschrieben!“ – Foto: Olaf Kosinsky / Wikipedia / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Armin Laschet (CDU) bittet um Verzeihung. Es ist nicht das erste Mal. Es ist erst knapp zwei Wochen her, da musste die größte Hoffnung der CDU öffentlich um Entschuldigung bitten. Er hatte während der Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Flutgebiet einen Lachanfall bekommen. Er erklärte sich dazu, er habe sich einfach spontan die Frage gestellt, ob der Ausdruck „Flutopfer“ gegendert werden müsse. Das sei ja schließlich urkomisch, so der CDU-Kanzlerkandidat (keinblatt.de berichtete).

Doch nun kam heraus. Laschet hat in seinem Buch. „Die Aufsteigerrepublik“ (2009) abgeschrieben. Nun gerät der Wahlkampf ins Stocken. Man kann ja kaum mehr Stimmung gegen Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) machen, die ein Plagiat zu verantworten hat, wenn der eigene Mann auch abgeschrieben hat – ohne Quellenangabe versteht sich.

Nun wagt der große Meister die Flucht nach vorne. Gut, er habe sich bei anderen Autoren bedient, gibt Laschet zu. Später habe er das bereut, so der CDU-Vorsitzende. Dafür habe er dann aber die Note 6 für sein Werk erfunden. Schließlich bekommt ein Schüler für eine derartige Täuschung (Tatbestand Unterschleif) in der Regel einen Sechser, wie Laschet aus leidvoller Erfahrung weiß.

2015: Laschet erfindet als Hochschuldozent Noten für abhandengekommene Klausuren

Wir erinnern uns: 2015 verursachte Laschet einen Notenskandal. 16 Jahre hatte er an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen unterrichtet. Dann passiert ihm ein Missgeschick, ihm kommt ein Stapel Klausuren abhanden. Um das Problem zu lösen, erfindet er einfach Noten. Der Schwindel flog auf, da Studentinnen und Studenten Noten erhalten hatten, die an der Klausur gar nicht teilgenommen hatten. Die Hochschule zog Konsequenzen und beschloss, Laschet dürfe nur noch ohne Prüfungsleistung unterrichten. Doch Laschet schmiss dann ganz hin. Nun löste Laschet sein aktuelles Problem auf bewährte Art und Weise. „Meinetwegen mache ich politisch ohne die Lizenz zur Prüfungsleistung weiter“, spottet der nächste Bundeskanzler.

Kategorien
Kriminalität Sport

Betrug bei Olympia in Tokio: Hochspringer verwendet illegales Hilfsmittel – disqualifiziert!

Hochsprung Olympia
Olympia in Tokio vor leeren Rängen. Ein Athlet erwies sich als unglaublich unsportlich und verwendet das hier gezeigte Hilfsmittel. Foto: Marie-Lan Nguyen, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY 3.0|https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/}

Bei den Olympischen Spielen in Tokio kam es zu einem schweren Betrugsfall. Der Hochspringer Karl Tränenweich (Deutschland) setzte ein offensichtlich illegales Hilfsmittel ein, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Er verwendete einen biegsamen Stab, der die beim Absprung gespeicherte Energie abgab und ihn auf eine größere Höhe brachte. Er überquerte damit mühelos die Latte, die auf 2,30 Meter aufgelegt war. Einige Fernsehzuschauer meinten gar, dass da noch einige Meter Luft gewesen seien.

Zu seiner Verteidigung sagte Tränenweich, dass viele Hochspringer einen Stab verwendeten und dieser daher kaum illegal sein könnte. Ferner sagte er, dass die im Stab Energie gespeicherte Energie durch ihn alleine per Muskelkraft erzeugt worden sei. Es sei kein elektrischer Akku, kein Motor oder dergleichen verwendet worden. Auch meint der Hochspringer, es habe keine Pfiffe von den Zuschauerrängen gegeben, also könne da ja kaum etwas faul gewesen sein. Doch es half alles nichts. Nach längerer Diskussion unter den Kampfrichtern wurde Tränenweich schließlich disqualifiziert.

Kategorien
Kriminalität Politik

Das war’s wohl – Baerbock hat als Schülerin (14) bei Monopoly betrogen

Annalena Baerbock Monopoly
Annalena Charlotte Alma Baerbock (liebevoll ACAB genannt). Sie ist nun so gut wie aus dem Rennen – bei Monopoly wäre sie nun im Gefängnis. Foto: Stefan Kaminski, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Das war’s dann wohl für die Bundeskanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen). Wie gleich zwei Zeuginnen unserer Redaktion gegenüber glaubhaft versichern, habe Baerbock als 14-jährige Schülerin bei Monopoly betrogen. 1995, bei einer antikapitalistischen Kifferparty im Hause Baerbock im elterlichen Haus in Pattensen bei Hannover, seien einige Schulfreundinnen eingeladen gewesen. Zu viert habe frau Monopoly gespielt.

Als Baerbock einmal über Los gegangen war, habe sie in einem Moment, als sie ihre Mitspielerinnen abgelenkt wähnte, nicht 4.000 Monopoly-Dollar eingeschoben, sondern bewusst zu drei 2.000er-Scheinen gegriffen. Doch Al-Aline-Bonita und Pepsi-Carola waren weit aufmerksamer, als Baerbock dachte. Die beim Schummeln erwischte Baerbock entschuldigte sich und spendete die unrechtmäßig kassierte Summe von 2000 Dollar jeweils zur Hälfte an die BDA (der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) und den  Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie. Dann geriet die Tat erst einmal in Vergessenheit. Doch Baerbock war mit 14 damals schon strafmündig. Heute bestreitet Baerbock die Tat und meinte, sie habe damals wie auch später Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg lediglich ein paar Fußnoten durcheinandergebracht. Dabei habe sie sich dann verzählt und auf einmal drei 2000er-Scheine in der Hand gehabt.

Die beiden Zeuginnen bestreiten diese Version und haben angeboten, vor Gericht unter Eid ihre Version vom Betrug auszusagen. Nun müssen die Grünen wohl eine neue Kanzlerkandidatin aufstellen. Hinter den Kulissen wird schon fieberhaft an einem Plan B gearbeitet. So wie RTL Jan Hofer, Pinar Atalay und Hape Kerkeling gekauft hat, wollen die Grünen nun Angela Merkel kaufen und zur Kanzlerkandidatin machen. Mit Merkel an der Spitze werden der ehemaligen Partei der strickenden Männer durchaus Chancen eingeräumt, erstmals das Bundeskanzlerinnenamt zu besetzen. Gerüchten zufolge soll sich CDU-Kanzlerkandidatenheini Armin Laschet zwar begeistert über Baerbocks Tat gezeigt haben. Als er dann aber über die mögliche Neubesetzung informiert worden war, soll er halb singend Milde und Vergebung für ACAB gefordert haben.

Kategorien
Kriminalität Politik

Impeachment geht weiter (Kurzmeldung)

Minus eins Trumps
Minus eins Trumps sind besser als null!
Kategorien
Industrie und Handel Kriminalität Natur/Tiere/Umweltschutz Politik Szene

Gabriel gibt reumütig Job bei Tönnies auf – und setzt sich in Fleischersatz-Lobby für Tofu und Dildos ein

Sigmar Gabriel
Sigmar Gabriel mit grünem Phallus-Symbol um den Hals vor grünem Hintergrund. So sieht einer aus, der aus seinen Hehlern gelernt hat! Foto: A.Savin / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nachdem bekannt wurde, dass Ex-SPD-Parteichef und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel ausgerechnet einen hochdotierten Beraterjob beim umstrittenen Schlächter Tönnies ausübt, gelobt der Erzengel, wie ihn seine Gegner und Fans ehrfürchtig nennen, Besserung.

Gabriel sagte unserem Blatt: „Ich habe zwar nur lächerliche 10.000 Euro im Monat verdient und damit kaum mehr als das 69-fache eines Tönnies-Schlachtarbeiters, aber es war einfach fleisch! Ich meine falsch.“

Wie aus dem Umfeld von Gabriel nach außen drang, berät der fleischgewordene Sympathiepolitiker nun zwei Fleischersatzunternehmen. Ein Unternehmen stellt Tofu her, das andere Dildos. Über die Höhe der Vergnügung wurde noch nichts bekannt, aber man darf wolf davon ausgehen, dass Gabriels Einführungsgehalt jeweils im guten sechsstelligen Bereich liegt.

Öko bzw. vegan fordern und fördern!

Gabriel liegt nicht nur der Wechsel am Herzen, er will mit seinen gutem Kontakten in die Politik hinein in Zukunft auch An-Reize für Fleischersatzprodukte schaffen. Er sagte: „Mit Würsten kenne ich mich aus, die haben zwei Enden mit jeweils einem Zipfel dran. Tofuwürste sind in dieser Hinsicht auch nicht viel anders, aber politisch kotelett. Dildos dagegen sind asymmetrisch, können aber dafür mehrfach verwendet werden. Ein nachhaltiges Objekt.“ Aus Gabriels Kreisen war ferner zu hören, er würde sich auch für Penis-Wärmepumpen stark machen. Er ist also nun voll der Öko: „Statt viel Strom für eine Klimaanlage zu verbrauchen, kann man im Sommer einfach auch mal mehr ausziehen. Und Blasen kann nicht nur ein Ventilator“, sagte der Ex-Politiker. Zudem macht er sich für eine weitere Variante des Stromsparens stark: „Auch bei LED-Beleuchtung kann man mal das Rotlicht ausmachen.“ Wobei man jetzt farblich betrachtet bei dem Mann den Eindruck bekommt, im breiten Schatten eines Grünen-Politikers zu stehen.

Kategorien
Industrie und Handel Kriminalität Medizin/Gesundheit Politik Technik/Hightech

Schlimme Panne: Corona-Warn-App wurde mit Virus ausgeliefert!

Corona-Warn-App
Corona-Warn-App

Gibt es denn keine Sorgfalt mehr? Seit heute steht nach 5-jähriger Entwicklungszeit, für die die Computer-AG der Berliner Wilhelm-Busch-Realschule 20 Millionen Euro kassierte, endlich die amtliche Corona-Warn-App zur Verfügung.

Doch die Entwickler haben schlampig gearbeitet. So gelangte eine virenverseuchte App in die Stores. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich einer der entwickelnden Schüler (13) im Darknet infiziert. Der Schüler will mit dem Handel im Darknet einer Nebentätigkeit nachgegangen sein, da er mit dem Verkaufen von Gras auf dem Schulhof die Lücke in seinem exzessiven Lebensstil (Hobby: weißrussische Prostituierte) nicht vollständig schließen konnte.

LOCKDOWN20 – so heißt der Übeltäter

Bei dem Virus soll es sich um LOCKDOWN20 handeln. Das Virus nutzt eine Sicherheitslücke auf Android- und Apple-Geräten. Es täuscht eine schlechte Mobilfunkverbindung vor oder bricht die Verbindung ganz ab. Gerüchten zufolge soll das Virus aus einem Labor stammen, das von Mobilfunkfirmen betrieben wird, die auf dies Weise den Netzausbau vorantreiben wollen. Je mehr Beschwerden es von Kunden gibt, die kein Netz haben, desto mehr Gelder macht die Bundesregierung für den Netzausbau locker.

Update angekündigt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verspricht, dass das Virus baldmöglichst aus der App entfernt werde. Er rechnet mit maximal 5 Millionen Euro (Rück-)Entwicklungskosten. Spahn betonte, die Funktion der Corona-Warn-App sei kaum beeinträchtigt. Zumindest würden sich die Meldungen über Corona-Fehlalarme in Grenzen halten. Schlechte Verbindungen oder Netzabbrüche sollten die Anwender nicht persönlich nehmen, zumal sie ja nur Fakes seien. Diese Phänomene zeigten außerdem nur, dass das deutsche Mobilfunknetz besser sei als sein Ruf. Auch passe ja ein Virus tendenziell gut zu einer Viren-App. „Stellen Sie sich vor, in unsere geile App hätte sich kein Virus eingenistet, sondern es würde ein Wurm darin herumkriechen. Das wäre richtig ekelig“, so Spahn.

Kategorien
Gesellschaftliches Kriminalität Medizin/Gesundheit

10-Jährige drücken Klassenkameraden mit Gesicht in Hundehaufen – Bußgeld wegen Missachtung der Abstandsregeln!

Schule mit Pausenhof
Tatort Pausenhof! Lizenz: Public Pandomain

Man sollte denken, dass Zehnjährige derart reif sind, dass im Zeitalter einer Pandemie die wichtigsten Regeln wie im Schlaf beherrschen. Doch was an einem Pausenhof im bayerischen Brunnbach geschehen ist, kann man nur als beschämend ansehen.

In der großen Pause des unter Auflagen wiederaufgenommen Schulbetriebs hielten sich zwei Klassen im Hof auf.

Zwei Schüler überwältigenden auf einmal am Hofrand im Schutze eines Gebüsches einen Gleichaltrigen (alle zehn), rissen ihm den Mundschutz herunter und drückten ihn mit dem Gesicht nach unten in einen Hundehaufen.

Eine Schülerin wurde auf das Treiben aufmerksam und informierte sofort die Pausenaufsicht. Die herbeigeeilte Lehrkraft trennte die drei Übeltäter und verständigte die Polizei.

Die Polizeibeamten belehrten die drei Schüler. Die Eltern der drei Kinder erwartet nun ein Bußgeld von jeweils 150 Euro wegen Verstoßes gegen die Corona-Mindestabstandsregeln von 1,50 Metern. Die Eltern des Schülers, der mit dem Hundehaufen Bekanntschaft machte, erwartet sogar ein erhöhtes Bußgeld von 500 Euro wegen des zusätzlichen Verstoßes gegen die Maskenpflicht. Von der Lehrkraft wurde gleich an Ort und Stelle ein Bußgeld von 150 Euro kassiert – auch hier wegen Unterschreitung des Mindestabstandes.

Kategorien
Kriminalität Medizin/Gesundheit Unfälle/Unglücke Verkehr

Bayern: Zwei Radfahrer kollidieren – 25.000 € Bußgeld wegen Unterschreitung des Corona-Mindestabstandes

Coronavirus Fahrradunfall
Lizenz: Public Domain

In Bayern dürfen derzeit Menschen nur aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Wenn davon Gebrauch gemacht wird, dürfen Personen nur alleine oder mit Leuten, die im gleichen Haushalt leben, unterwegs sein. Es gibt wenige Ausnahme, etwa wenn Menschen mit körperlichen Einschränkungen begleitet werden müssen.

Sport im Freien ist erlaubt, auch das Spazierengehen, um frische Luft zu schnappen. Aber auch hier gelten die erwähnten Einschränkungen. Zu Menschen, die nicht aus demselben Haushalt stammen, ist ein Mindestabstand con 1,50 Meter einzuhalten.

Manche Zeitgenossen meinen, sie hätten Sonderrechte

Im bayerischen Wolfersbrunn haben sich zwei Männer (der eine 45, der andere 48) gedacht, für sie würde das nicht gelten. Beide waren auf dem Fahrrad unterwegs, um frische Luft zu schnappen.

An einer Einmündung mit Rechts-vor-links-Regelung kollidierten sie. Beide kamen mit Verletzungen in ein Spital. An den Fahrrädern entstand ein noch unbezifferter Schaden.

Coronavirus Mindestabstand
Nähe(r) ist verboten! Lizenz: Public Domain

Die Polizei stellte einen klaren Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie fest und verhängte beiden Männern ein Bußgeld von jeweils 25.000 Euro. Offenbar sollte hier durch Ausschöpfung des Bußgeldrahmens ein Exempel statuiert werden. Die Schuldfrage spielt bei dem Bußgeld keine Rolle, ist aber dennoch ungeklärt. Der 45-Jährige behauptet, der 48-Jährge habe per Handzeichen auf seine Vorfahrt verzichtet. Der 48-Jährige bestreitet dies jedoch vehement.

Ein Zeuge mit Mundschutz konnte noch nicht umfassend befragt werden. Die Polizei wollte von diesem angsterfüllt wissen, ob er mit dem Coronavirus infiziert sei. Dieser meinte jedoch, er trage den Mundschutz nur, weil er auf dem Weg zu einem Banküberfall sei. Die Beamten ließen ihn erleichtert davonziehen.

Kategorien
Kriminalität Politik

Drohende Hausdurchsuchung: Gauland stolpert beim übereilten Abhängen der Hakenkreuze über Hitler-Bild

Alexander Gauland
Alexander Gauland, inzwischen Ehrenvorsitzender der AfD. Foto: Olaf Kosinsky / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Der Deutsche Bundestag hat die Immunität von Alexander Gauland (AfD) aufgehoben, da gegen ihn in einem möglichen Steuerdelikt ermittelt wird. Als Reaktion darauf eilte Gauland in seine Wohnung, um wegen einer drohenden Hausdurchsuchung vorsichtshalber alle Hakenkreuze abzuhängen. Dabei stolperte er unglücklicherweise über ein bereits abgehängtes und an der Wand lehnendes Hitler-Bild. Gauland stürzte, blieb aber zum Glück unverletzt.

Allerdings wurde bei dem Sturz das Hitler-Bild schwer beschädigt, Gauland war in einem unkontrollierten Reflex dem Führer versehentlich ins Gesicht getreten. Zudem zerriss unglücklicherweise sein legendäres braunes Gedächtnis-Sakko (Foto) und seine Hundekrawatte (auch: Foto). Nach ersten Angaben sind die Schäden so groß, dass die beiden Kleidungsstücke nicht repariert werden können.

Dafür sind Freunde gut – Höcke-Jugend will helfen

Die neu gegründete Höcke-Jugend hat nun eine Suchaktion gestartet, bei der die beiden Kleidungs-Accessoires durch originalgetreue Replikate ersetzt werden sollen.

Gauland hat aber ganz andere Sorgen. Da er keine Immunität mehr hat, befürchtet er eine Infektion mit dem gefährlichen Coronavirus. Das Ganze soll jedem eine Lehre sein, der übereilt handelt.

 AfD-Bundestagsfraktion
AfD-Bundestagsfraktion mit einem sehr nachdenklichen Alexander Gauland. Foto: Olaf Kosinsky / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)

Hintergrund des möglichen Steuerdelikts von Alexander Gauland

Das Ermittlungsverfahren gegen Alexander Gauland wurde bereits im März 2019 publik. Dabei soll die gemeinsame Steuerveranlagung mit seiner Frau eine Rolle spielen. Angeblich geht es dabei um einen Betrag von weniger als 3.000 Euro.

Ein Gauland-Sprecher bezeichnete die Angelegenheit als „reinen Verwaltungsakt“. Bei dem möglichen Delikt soll es sich zudem „lediglich um einen Fehler“ in der Steuererklärung von Gauland handeln.

Man darf sich aber die Frage stellen, ob nicht jedes Delikt, unabhängig davon, wie schwerwiegend es ist, generell einfach ein „Fehler“ ist.

Kategorien
Bräuche und Mythen Esoterik Kriminalität Szene Unfälle/Unglücke

Baden-Württemberg: Brand zerstört Globusmanufaktur – Jetzt übertreiben die Flacherdler aber!

Globus
Verfechter der Flacherde-Theorie halten Globen für Lügen in Kugelgestalt (Symbolbild). Lizenz: Public Domain

Der älteste und renommierte Globushersteller Columbus in Krauchenwies (Baden-Württemberg) wurde in der Nacht auf Freitag ein Opfer der Flammen.   Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften erfolglos gegen das Feuer.  Die Globusmanufaktur wurde vollständig zerstört. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Wir finden, die Flacherdler übertreiben nun! Bei diesen handelt es sich um Anhänger einer Theorie, die postuliert, dass die Erde keine Kugel, sondern flach, eine Scheibe ist. Aber was ist mit dem Bildmaterial aus dem All, das die Erde eindeutig als Kugel zeigt? Die Flacherde-Verfechter behaupten, dass die Nasa alle Bilder mithilfe von Hochleistungsrechnern fälscht, selbst die Videos bei Liveübertragungen sind nur ein Produkt eines Computers.

Fischauge-Objektiv
Foto unter Einsatzes eines Fischauge-Objektives. Urheber: The Squirrels / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Flacherde-Skeptiker halten dagegen: Wenn sich auf dem Ozean ein fremdes Schiff nähert, taucht schließlich zunächst die Spitze des Mastes auf. Liegt das nicht daran, dass durch die Kugelform der Erde der Rest des Schiffes zunächst im toten Winkel liegt und dann peu à peu sichtbar wird – von oben nach unten? Alles falsch, sagen die Flacherdler. Dieser Eindruck einer kugelförmigen Krümmung entsteht dadurch, dass das menschliche Auge wie ein Fischauge-Objektiv konstruiert ist. Wer schon mal Bilder mit einem solchen Objektiv gemacht hat, weiß, von was wir sprechen. Für die anderen haben wir hier ein Beispiel einer Aufnahme mit Fischauge-Objektiv eingebunden.

Nord- und Südpol in der Flacherde-Theorie

Was aber ist mit den Polen? Auch das lässt sich leicht erklären: In der Mitte der Erdscheibe liegt die Arktis, der Nordpol ist tatsächlich ein Punkt. Die Antarktis hingegen bildet einen Eisring, der die Erdscheibe begrenzt (sogenannter Polring; siehe Bild unten). Wer die Antarktis durchquert unterliegt einer Täuschung. Tatsächlich macht er eine Erdumrundung am Rand der Erdscheibe. Er merkt nicht, dass er im Kreis gelaufen ist. Zu diesem Zweck betreibt die Nasa in der Antarktis ein 5G-Netz, das das menschliche Gehirn manipuliert und ihm die Orientierung raubt. Die Landschaft ohne eindeutige Orientierungsmerkmale (Schneeblindheit kommt auch noch dazu) tut ihr Übriges. Da die gesamte Erde umlaufen wird, dauert auch so eine Arktis-„Durchquerung“ so lange.

Es gibt weitere schlagende Argumente für die Theorie, dass die Erde flach ist. So weist ein Globus am Äquator einen Gussrand auf. Keiner, der den Äquator besucht hat, konnte aber je diesen Gussrand ausfindig machen.

Flacherde mit Eisring
Flacherde mit Eisring. Lizenz: Public Domain
Kategorien
Drogen Finanzen Kriminalität Medizin/Gesundheit Natur/Tiere/Umweltschutz Politik

Zigarettenautomaten erhalten Bondrucker – Papier ist hochtoxisch, damit es zum Produkt passt

Zigarettenautomat
Auch ein Zigarettenautomat hat ein elektronisches Kassensystem und fällt damit unter die neue Belegausgabepflicht. Lizenz: Public Domain

Die neu eingeführte Bonpflicht (amtlich Belegausgabepflicht) wird konsequent und schrittweise umgesetzt. Bis 1. Juli müssen auch die Zigarettenautomaten umgerüstet werden. Denn das Gesetz sieht vor, dass alle Verkaufsstellen mit elektronischem Kassensystem unter die Bonpflicht fallen. Dies trifft auf Zigarettenautomaten eindeutig zu, denn schließlich sind diese in der Lage, Bargeld anzunehmen, zu zählen und auch Restgeld herauszugeben. Ebenso kann per Girocard bezahlt werden, die zudem die Altersprüfung durchführt und auch beim Zahlen mit Bargeld als Nachweis der Volljährigkeit dient.

In den nächsten Monaten werden die Zigarettenautomaten mit Bondruckern nachgerüstet bzw. durch neue Modelle ersetzt, die bereits standardmäßig einen Bondrucker an Bord haben.

Um dem Produkt gerecht zu werden, wird das Bonpapier mit einigen hochtoxischen Chemikalien versehen. Dick Rauch, Chef des größten deutschen Automatenaufstellers, bringt es auf den Punkt: „Wir lehnen die Bondrucker zwar ab, aber ein chemikalienfreies Papier, das ökologischen Ansprüchen genügt und sogar recycelt werden kann, passt nun wirklich nicht zum Tod ähhh… ich meine  … todsicher nicht zu Zigaretten. Hier hat die Politik richtig entschieden.“ Im Bonpapier werden unter anderem Arsen, Dioxin, Polonium und TTX enthalten sein, wenngleich einige davon in eher geringen Mengen.

Bonpapier ist gleichzeitig eine Papierhülse zum Selbstdrehen von Zigaretten!

Um einer Vermüllung der Umgebung von Zigarettenautomaten durch auf den Boden geworfene Bons entgegen zu wirken, lassen sich die ausgegebenen Bons zum Selbstdrehen von Zigaretten verwenden. Auch das ist ein Grund, dass das Papier giftig ist. Denn einige toxische Stoffe im Papier entfalten die Giftstoffe im Tabak erst richtig und erzeugen das von den Rauchern gewünschte Produkt, das per se ja gerade keine gesunde Öko-Bio-Körner-Ernährung darstellen soll.

Die Automatenaufsteller haben sich gegen die zusätzliche Verwendungsmöglichkeit als Selbstdrehpapier ausgesprochen, denn sie wollen ja Zigaretten verkaufen und keine Selbstdreher bedienen. Jeder ausgeworfene Bon bedeutet eine Zigarette weniger, die am Automaten gezogen wird, zumindest dann, wenn alle Kunden auf das Drehen zurückgreifen.

Beobachter rechnen damit, dass die Bons dennoch in großer Stückzahl auf dem Boden landen. Dies hat aber einen gewaltigen Vorteil: Man sieht die auf den Boden geworfenen Kippen vor lauter Bonpapier nicht mehr. Somit löst man ein bestehendes Problem souverän.

Zigarettenkippen
Zigarettenkippen. Lizenz: Public Domain
Kategorien
Finanzen Kriminalität Medizin/Gesundheit Natur/Tiere/Umweltschutz Politik

Rückgabe von Pfandflaschen bald nur noch mit Kaufbeleg – „Bonpflicht ist Bonpflicht!“

Pfandrückgabeautomat
Pfandrückgabeautomat. Bei der Rückgabe wird sich nun einiges ändern. Lizenz: Public Domain

Seit dem 01.01.2020 müssen alle Händler, die ein elektronisches Kassensystem haben, den Kunden Bons aushändigen (Belegausgabepflicht, umgangssprachlich Bonpflicht). Das gilt auch z.B. für Bäckereien bei Kleinsteinkäufen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will damit Steuerbetrug eindämmen. Umweltschützer kritisieren die enorme Umweltbelastung durch die Bons, die oft auf Thermopapier gedruckt werden, das nicht als Altpapier entsorgt werden kann.

Daneben besteht auch eine gesundheitliche Gefahr beim Berühren der Bons. Die wärmeempfindliche Schicht auf dem Thermopapier weist hohe Mengen von Bisphenol A (BPA) auf. Dabei handelt es sich um einen hormonellen Wirkstoff, von dem angenommen wird, dass er krebserregend ist, unfruchtbar macht, das Immunsystem schwächt, religiösen Wahn auslöst und einige weitere gesundheitliche Gefahren birgt.

Olaf Scholz hat nun seinen Gedanken zu Ende geführt und sagt: „Bonpflicht ist Bonpflicht!“ Das bedeutet, dass eine Rückgabe von Leergut in Zukunft nur noch mit einem Nachweis erfolgen kann – so wie man für den Umtausch einer Ware bei Nichtgefallen oder Mängeln auch einen Kaufbeleg vorzeigen muss.

Scholz weist auf den bandenmäßigen Betrug hin, bei dem vornehmlich osteuropäische Kriminelle für wenige Cent Plastikflaschen nur mit dem Ziel herstellen, damit 25 Cent Pfand abzugreifen – die ja nie bezahlt wurden.

Die neue Regelung soll nun schnellstmöglich eingeführt werden, das Bundeskabinett hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Scholz beschwichtigt: Pfandflaschen können weiterhin in beliebigen Läden zurückgegeben werden. Nur der Nachweis, dass die Getränke regulär gekauft wurden – wann und wo –, müsse halt erfolgen.

Einzelhandelsverband gegen die Pläne

Der Einzelhandelsverband läuft Sturm gegen die Pläne. Es wird befürchtet, dass das Personal an der Kasse bei der Rückgabe von Dutzenden Flaschen und Dosen minutenlang verschiedenste Kassenbons aus zig Läden kontrollieren müsse. Sollten einzelne Flaschen nicht zugeordnet werden können, müssten einzelne Flaschen zurückgewiesen werden. Auch könne man ja den Kunden die bereits im Automaten geschredderten Flaschen und Dosen nicht wieder mitgeben, damit dieser sie später zurückgeben kann – dieses Mal mit Kaufbeleg.

Attacke auf Flaschensammler

Schlimmer trifft es die Flaschensammler, die mit im Abfall gefundenen Flaschen nichts mehr anfangen können. „Das ist eine Attacke auf den Sozialstaat“, sagt die Linken-Politikerin Susanne G. Arbage. Anstatt den gesetzlichen Mindestlohn auch auf Flaschensammler anzuwenden, wird die Verdienstmöglichkeit ganz gestrichen, schimpft die Sozialpolitikerin. Damit werde das Müllproblem verschärft.

Wir stellen den Finanzminister zur Rede. Mit einem Restaurantbon in der Hand begrüßt er uns zunächst mit „Bon appétit“. Danach stellt der smarte Politiker klar, er wolle an dem Vorhaben festhalten und notfalls die Rückgabe auf die Läden beschränken, in denen die Getränke gekauft wurden. „Das reduziert die Bürokratie, die ich geschaffen habe“, klopft sich der Politiker selbst auf seine Scholzer. ((Bemerkung Korrektor: Ein Wortspiel oder soll ich es ändern?))

Ab Sommer: Bonpflicht auch für stumme Zeitungsverkäufer

Die Bonpflicht soll zudem weiterentwickelt werden. Noch bis zum Sommer will Scholz erreichen, dass auch stumme Zeitungsverkäufer Bons ausspucken. Ausnahmen von der Bonpflicht will Scholz im Wesentlichen nur für Politiker-Boni. Weil da ja das Wort „Bon“ schon enthalten sei, sei dem Gesetz genüge getan, meint Scholz.

Kassenbon
Lizenz: Public Domain
Kategorien
Kriminalität Politik

USA: Mutmaßlicher Bankräuber kommt frei, weil seine Familie im Berufungsprozess Mehrheit hatte

Justiz
Lizenz: Public Domain

Der 73-jährige John Peach soll in Fort Worth, Texas, eine Bank überfallen habe. Dabei soll er den Kassierer bedroht und 23.000 Dollar erbeutet haben. Peach wurde festgenommen und im ersten Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt. Die harte Strafe ergab sich aus dem Umstand, dass er bereits vorher mehrfach straffällig geworden war. In diesem Prozess setzten sich die Geschworenen überwiegend aus Leuten zusammen, mit denen Peachs Familie verfeindet ist.

Im Berufungsprozess wurde Peach überraschend freigesprochen. Bei genauerem Blick wird klar, warum. Denn die Geschworenen waren dieses Mal überwiegend Angehörige von Peach. Eine erneute Berufung ist nicht möglich.

In der höheren US-amerikanischen Politik ist so etwas natürlich unvorstellbar.

Justiz
Lizenz: Public Domain
Kategorien
Bräuche und Mythen Gesellschaftliches Kriminalität Szene

Neues Gesetz gegen Fotografieren von Toten verbietet auch Aufnahmen von Geistern

Geistererscheinung
Solche Fotos sind in Zukunft verboten. Lizenz: Public Domain

Es ist ein harter Schlag für so genannte Geisterjäger und PSI-Anhänger. Wie berichtet, hat die Bundesregierung beschlossen, dass das Fotografieren von toten Menschen unter Strafe gestellt werden soll. Bislang war das Fotografieren von Toten nur ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht. Nun drohen aber harte Strafen für alle, die es nicht lassen können – für Gaffer, Spanner und alle anderen, die die Totenruhe stören. Dabei sind empfindliche Geldstrafen und auch Haftstrafen von bis zu zwei Jahren möglich.

Wie die Bundesregierung bestätigte, fallen auch Aufnahmen von Geistern unter das neue Verbot. Solche Aufnahmen dürfen in Zukunft nicht nur nicht mehr verbreitet werden, sondern auch erst gar nicht mehr hergestellt werden. Die Begründung ist, dass es sich bei den Geistgestalten um tote Menschen handele. Und genau für deren Schutz wurde ja das Gesetz erlassen.

Fotos von tierischen und außerirdischen Geistern sind nicht von dem Verbot betroffen. Es bleibt abzuwarten, ob die PSI-Szene ihre Tätigkeiten in diese Richtung verlagert.

Geistererscheinung
Fotografieren verboten. Denn auch Tote haben eine Würde! Lizenz: Public Domain
Kategorien
Bräuche und Mythen Finanzen Kriminalität Religion

Nach Vatikan-Spendenskandal: Papst tut Buße und füllt sich scharfkantige Diamanten in Wanderschuhe

Papst Franziskus
Papst Franziskus: „Wir haben schwer gesündigt! Vater, vergib mir!“ – Foto: Casa Rosada / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Endlich mal ein Papst, der Konsequenzen zieht! Wie die Tagesschau berichtet, steckt der Vatikan in einem sehr hässlichen Spendenskandal. Dabei gingen Spenden im Rahmen des sogenannten Peterspfennigs nicht wie versprochen an Arme, sondern sind in Luxusimmobilien in London geflossen. Die Größenordnung zweckentfremdeter Spenden soll bei mehreren hundert Millionen Euro liegen. Es wird gegen hochrangige Mitarbeiter des Staatssekretariats und der Finanzaufsicht des Vatikans ermittelt. Papst Franziskus gesteht den Skandal ein und übernimmt die Verantwortung.

Der Papst tut Buße und hat sich scharfkantige Diamanten in seine Wanderschuhe füllen lassen. Ganze vier Wochen wird er nun auf seinen Touren auf seinen verschiedenen Pilgerwegen nicht mehr ganz so bequem unterwegs sein. Das Laufen wird viel schmerzhafter sein als mit den üblichen Erbsen. Wir Gläubigen haben Respekt vor solch einem Papst!

Diamanten
Das wird beim Laufen schmerzen! Lizenz: Public Domain
Kategorien
Kriminalität Kunst & Kultur

Die im Grünen Gewölbe entwendeten Juwelen wurden erfolgreich bei Bares für Rares verkauft

Grünes Gewölbe, gestohlene Gegenstände
Collage einiger der gestohlenen Juwelen aus dem Grünen Gewölbe. Quelle: Polizei Sachsen

Am 25.11.2019 wurde in aller Früh in das Grüne Gewölbe in Dresden eingebrochen. Dabei wurden mehrere Dutzend Schmuckstücke entwendet, deren Gesamtwert schätzungsweise bei bis zu 1 Milliarde Euro liegt. Es handelt sich dabei um den größten Kunstdiebstahl der modernen Geschichte.

Gestohlen wurden vom Diamantschmuck und den Perlen der Königinnen eine diamantbesetzte Aigrette für das Haar in Sonnenform, eine edelsteinbesetzte Aigrette für das Haar in Form einer Mondsichel, eine Kette aus 177 sächsischen Perlen und eine große Brustschleife. Aus der Diamantrosengarnitur fehlen eine Epaulette, eine Hutagraffe, ein Degen mit Scheide und ein Kleinod des Polnischen Weißen-Adler-Ordens. Bei der Brillantgarnitur gelten ein Schmuckstück in Palmettenform und ein Bruststern des Polnischen Weißen-Adler-Ordens als vermisst.

Bislang war der Wert der Exponate nicht genau bekannt – dank Expertenmeinung der Bares-für-Rares-Experten kennt man ihn nun

Doch wie unsere Recherchen ergaben, sind bereits fast alle Gegenstände wieder aufgetaucht. Sie wurden in der ZDF-Trödel- und Kunstshow „Bares für Rares“ verkauft, die täglich ausgestrahlt wird. Als Verkäufer traten Schauspieler auf, die ersten Erkenntnissen direkt aus dem Täterumfeld stammen.

Den Bares-für-Rares-Experten war nicht bewusst, welche besonderen Gegenstände angeboten wurden. Bares-für-Rares-Moderator Horst Lichter gibt sich kritisch: „Wir haben einfach nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet bei uns Schmuckstücke angeboten werden. Stellen Sie sich vor, echter Schmuck – bei uns … Wir sind sonst ja froh, wenn wir besseren Trödel präsentieren können …“

Bislang wurde bekannt, dass einige Schmuckstücke weit unter Wert verkauft wurden. Dennoch soll es für die Täter ein äußerst lohnenswertes Geschäft gewesen sein. Die bereits aufgezeichneten Folgen sind nun von der Kripo Sachsen beschlagnahmt worden. Mit den Aufzeichnungen will die Kripo Erkenntnisse zu den Tätern gewinnen. Die Bares-für-Rares-Moderator-Händler und -Mitarbeiter wurden und werden von der Polizei verhört. Ob sie der Hehlerei angeklagt werden, wird noch geprüft.

Das ZDF will nun trotz des Imageschadens auf den Sendeplätzen ältere Bares-für-Rares-Folgen wiederholen.

Horst Lichter
Bares-für-Rares-Moderator Horst Lichter: „Wir konnten nicht damit rechnen, dass bei uns echter Schmuck landet! Sonst hätten wir sofort Polizei und Presse informiert!“ – Foto: www.sommer-in-hamburg.de, derivative work Lämpel / Lizenz: CC BY 2.0
Kategorien
Kriminalität Medizin/Gesundheit

Riesiger Betrug: Hersteller sollen homöopathische Medikamente gestreckt haben

Homöopathisches Medikament
Homöopathisches Medikament. Foto: Philippa Willitts / Lizenz: CC BY-NC 2.0

Es handelt sich um einen riesigen Medikamentenskandal. Gleich mehrere pharmazeutische Hersteller sollen in riesigem Umfang homöopathische Medikamente gestreckt haben. Dabei streiten die Hersteller die Vorwürfe nicht einmal ab. Man habe die Arzneien verdünnt, um die Wirksamkeit zu erhöhen, behaupten sie dreist. Soll da ernsthaft jemand darauf reinfallen?

Samuel Hahnemann
Der Erfinder der Homöopathie Samuel Hahnemann würde sich im Grabe umdrehen, würde er von dem Betrug erfahren. Bild: Alexbrn / Lizenz: Public Domain

Welche Auswirkungen gestreckte Mittel haben, ist bekannt. Im besten Fall wirken sie nicht mehr, im schlechtesten Fall können sie schädlich sein. Der Drogendealer Ihres persönlichen Vertrauens weiß da mehr.

Besonders schlimm ist, dass viele der Medikamente derart stark verdünnt worden sind, dass kein einziges Molekül des Wirkstoffs mehr nachweisbar ist. Eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus gilt damit als ausgeschlossen. Das Bundeskriminalamt ermittelt.

Kategorien
Finanzen Gesellschaftliches Kriminalität

Kassenbon-Pflicht kommt: Auch Prostituierte müssen zukünftig Belege mit Leistungen und Kundendaten erstellen

Kassenbon
Lizenz: Public Domain

Zur Eindämmung des Steuerbetrugs muss ab 1. Januar 2020 für jeden Einkauf und jede Kundendienstleistung ein Kassenbon ausgestellt werden. Das gilt auch für den Kauf einer Bratwurst am Imbissstand oder den Haarschnitt beim Frisör. Das meldet der Bayerische Rundfunk.

Aber auch Prostituierte werden in die Verpflichtung genommen. Auch sie müssen einen Bon ausdrucken. Ein Sprecher des Finanzministeriums betonte, im Bereich der Sexdienstleistungen sei die Steuerhinterziehungsrate sogar besonders groß.

Daher sei diese Regelung ein wichtiges Glied beim Kampf gegen Steuerbetrug. Leistungen wie

Verkehr, Analverkehr, Blasen, Massagen, Sado-Maso (20 Untergruppen) und Gespräche 

müssen dabei einzeln mit Zeitdauer aufgelistet werden. Da es sich um individuelle Leistungen handelt, müssen auch Kundendaten (inklusive Name und Wohnort) an das Finanzamt übermittelt werden.

Ab 250 Euro fallen die Leistungen gemäß bereits existierender Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (seit 01.01.2017) nicht mehr in die Kategorie der Kleinbetragsrechnungen. Das bedeutet, dass hier die üblichen zehn Angaben für eine reguläre Rechnung einzusetzen sind.  Diese Regelung wird nun auch auf Sexdienstleistungen ausgedehnt. Auf Edelprostituierte mit höheren Tarifen kommt somit mehr Arbeit zu.

Für Prostituierte, die sich nicht an die Kassenbonpflicht halten, werde es ein Nachspiel geben, so der Sprecher. Es gebe keine Übergangszeit, es wird für manche wohl eng. Prostituierte müssten sich also eine Registrierkasse, ggf. auch eine mobile Registrierkasse für Kundenbesuche anschaffen. Das Sexdienstleistungsgeschäft wird nicht freier, sondern bürokratischer. Aber Hauptsache ihr habt Spaß!

Erste Reaktionen aus der Rotlichtszene sind ablehnend. Ein Zuhälter sagte unserer Redaktion: „Jetzt haben wir gerade unsere Huren umgestellt, Sie wissen, Winterzeit. Anna steht jetzt in der Hauptstraße und Beate am Dr.-Helmut-Kohl-Platz. Jetzt die nächste Schikane!“

Rotlicht
Lizenz: Public Domain
Kategorien
Gesellschaftliches Kriminalität Religion

Ranghoher Stellvertreter narrte jahrelang Öffentlichkeit mit erfundenem Chef

Papst Franziskus
Jorge Mario Bergoglio. Hier ahnte er noch nicht, dass sei großangelegter Betrug bald auffliegen wird. Foto: Casa Rosada / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Es ist ein äußerst ungewöhnlicher Fall von Hochstapelei. Wie heute bekannt wurde, hat in Rom ein gewisser Jorge Mario Bergoglio eine ranghohe Anstellung mit lebenslangen hohen Bezügen nebst vielen weiteren Annehmlichkeiten, etwa einem luxuriösen Ambiente und eigenes für ihn gebauten Firmenwagen, erschlichen und damit die Öffentlichkeit genarrt und betrogen.

Dass sich Hochstapler selbst nicht zum Chef machen, sondern nur zum Vize, kommt nicht oft vor. Hier jedoch brauchte Herr Bergoglio einen Chef, um seine Anstellung zu forcieren und zu legitimieren. Um nicht aufzufliegen, erfand Herr Bergoglio einfach seinen Boss. Wer nicht existent ist, kann auch niemanden verpfeifen, war wohl das Motiv. Um seine Identität zu verschleiern, trat Herr Bergoglio nicht unter seinem echten Namen, sondern als „Franziskus“ auf.

Den italienischen Behörden war aufgefallen, dass zwar Millionen Menschen auf der ganzen Welt an Franziskus‘ Chef „glauben“. Das zeigt sich dadurch, dass sie zu ihm sprechen und Forderungen an ihn stellen. Etwa, dass sie gesund werden möchten oder Geld brauchen. Offenbar haben sie dem charismatischen Herrn Bergoglio einfach blind vertraut und seine – eher wirren – Aussagen nicht überprüft. Das haben aber nun die Behörden getan – mit einem apokalyptischen Ergebnis: Alles erstunken und erlogen. Für die Existenz des Vorgesetzten des Stellvertreters gebe es keine Hinweise, so ein Ermittler. Nur zwei Testamente des angeblichen Chefs habe man gefunden, hieß es aus Polizeikreisen. Diese bestünden aus völlig widersprüchlichen, zusammenhanglosen, teilweise auch menschenverachtenden Aussagen, erfuhr unser Blatt. Anstatt sich darauf zu beschränken, wer wie viel erbt, gäbe es sehr befremdliche Aussagen, etwa, dass den Leuten unter gewissen Umständen Sklavenhaltung erlaubt sei. In der zweiten Ausgabe fehle dieser Hinweis dann, dafür gebe es phantastische Beschreibungen, etwa, dass Wasser in Wein verwandelbar sei. Ein Ermittler meinte, auch hier müsse man von Betrug sprechen. Jemand, der so etwas fabriziere, habe zu viel Zeit, so der Ermittler.

Herr Bergoglio soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden. Bergoglios Frau will weiter zu ihrem Mann halten. Auch seine zehn Kinder halten es für ein Gebot der Stunde, ihren Vater in der schweren Stunde zu unterstützen.

Kategorien
Gesellschaftliches Kriminalität Politik

Massenhaft „Kurz“-Wahltasten auf Telefonen und Wasch-/Spülmaschinen entdeckt! Vorbereitung eines Wahlbetrugs!

Sebastian Kurz
Bundeskanzler Sebastian Kurz steht offenbar kurz vor Rücktritt. Foto: Пресс-служба Президента России / Lizenz: CC BY 4.0
Hofer Aldi Discounter
Der österreichische Aldi. Lizenz: Public Domain

Österreich hat noch nicht einmal damit begonnen, sich von der Ibiza-Affäre zu erholen (keinblatt.de berichtete), da bebt die Alpenrepublik erneut gewaltig. Kurz nachdem Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Neuwahlen angekündigt hatte, wurden auf tausenden Handys, Festnetztelefonen, aber auch auf Wasch- und Spülmaschinen „Kurz“-Wahltasten entdeckt. Nun steht Sebastian Kurz selbst unter massivem Beschuss. Offenbar setzt Kurz auf eine absolute Mehrheit und will mit gekaufter technischer Unterstützung eine absolute Mehrheit für seine ÖVP bei den vorgezogenen Nationalratswahlen sichern.

Auch Kurzanleitungen sind aufgetaucht, bei diversen Geräten sogar ganze Kurzwahlspeicher. Zudem wurden Radioprogramme lokalisiert, in denen der Bundeskanzler mit O-Tönen zu hören ist. Das Pikante dabei: Diese Programme werden auf Ultrakurzwelle ausgestrahlt, offenbar ein politisch radikales Sendeverfahren (siehe „Ultras“ beim Fußball). Auch einen eigenen Kurznachrichtendienst soll der österreichische Bundeskanzler in Auftrag gegeben haben, obwohl es in Österreich bereits mehrere Geheimdienste gibt, etwa das Heeres-Nachrichtenamt und das Abwehramt. Die Liste der Vorwürfe ist lang. Ein kurzfristiger Rücktritt des Bundeskurzlers ist wohl jetzt unausweichlich.

Aber auch der neue FPÖ-Chef Norbert Hofer ist massiv in die Kritik geraten. Über Nacht wurden alle österreichischen Aldi-Filialen „rein zufällig“ in Hofer umbenannt. Es geht also bei der FPÖ auch nicht mit rechten Dingen zu. Doch Hofer (der Politiker) widerspricht: „Mein Kurz, ähhh, ich meine Kurs, ist stramm rechts!“