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Minderwertige Masken – Spahn widerspricht: Die Masken hätten sehr wohl den Trägern das Gefühl gegeben, geschützt zu sein

Jens Spahn
„Unser Handys sind aus China, unser halbes Leben wird in China produziert! Und dann sollen wir ausgerechnet keine Masken dort kaufen?“ fragt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: Olaf Kosinsky / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Bundesgesundheitsminister und Ersatzkanzlerkandidat Jens Spahn (CDU) soll minderwertige Masken in China zu überhöhten Preisen gekauft haben, um sie in Deutschland an Arbeitslose und Menschen mit Einschränkungen  zu verteilen. Die SPD ist empört und fordert, der Minister solle seinen Rücktritt einreichen.

Spahn widerspricht und denkt nicht an Rücktritt: Die Masken hätten den Trägerinnen und Trägern sehr wohl das Gefühl gegeben, geschützt zu sein. Das hätten alle Prüfungen ergeben. Selbst die Medizin setze auf Placebos – mit Erfolg. „Wenn es um Wirksamkeit ginge, hätte noch jeder Bundesgesundheitsfritze seinen Hut nehmen müssen“, sagte der oberste medizinische Nicht-Mediziner unserem Blatt, „schließlich verkaufen Apotheken in der Bundesrepublik homöopathische Medikamente und selbst Ärzte verschreiben diese, also studierte Leute!“

Filterwirkung der Chinafilter geringer als bei einem Aldi-Kaffeefilter

Zu der angeblich nicht ausreichenden Filterwirkung der Billigmasken führt Spahn aus: „Eine Maske darf ja den Tragenden nicht luftdicht abschließen. Auch Arbeitslose und Stadtstreicher müssen atmen. Sonst könnten die ja gleich Plastikfolie aus bestem Erdöl vor das Gesicht schnallen. Das wäre ein vollkommener Schutz. Aber Moment, da bringen Sie mich auf eine Idee. Wir haben nach dem Plastiktütenverbot doch inzwischen einen stattlichen Plastiktütenberg neben dem Butterberg aufgehäuft!“

Vielen mag der Butterberg kein Begriff mehr sein, daher klärt die Redaktion auf: Die Erstbesteigung war 1976 durch Reinhold Messner, der kurz vor dem Gipfel das erste Mal einen Yeti sah. Versuche, den Plastiktütenberg zu bezwingen, sind hingegen bislang stets gescheitert, da dieser ständig weiter anwächst. Sobald ein Aspirant kurz vor dem Gipfel steht, kommt eine weitere Ladung oben drauf, sodass sich der Gipfel kontinuierlich vom Bergbezwinger entfernt.

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Medizin/Gesundheit Politik

Wegen Corona-Aerosolen: Sprechverbot für Opposition im Bundestag!

Christiabn Lindner
Christian Lindner hält sich an die neue Regelung. Foto: Olaf Kosinsky, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Neuerung im Deutschen Bundestag: Da beim Sprechen selbst beim vorschriftsmäßigen Tragen von Masken verstärkt Aerosole freigesetzt werden und damit eine Übertragung des gefährlichen Coronavirus begünstigt wird, gilt ab sofort ein Sprechverbot für die Opposition. Dies verkündete heute Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) vor versammelter Hauptstadtpresse.

Um die Regierungsarbeit nicht einzuschränken, sind die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD vom Sprechverbot ausgenommen. „Es gibt Situationen, in denen harte Einschränkungen notwendig sind. Dazu kann auch der vorübergehende Entzug von Freiheitsrechten gehören. Die Jahrhundertpandemie ist so eine Konstellation. Wir müssen die Infektionsgefahr im Deutschen Bundestag minimieren. Die eigentliche Regierungsarbeit, die auch der Bekämpfung der Jahrhundertpandemie dient, darf darunter nicht leiden. Daher wird die neue Regelung nur auf die Oppositionsparteien mit ihrer verfassungsrechtlich überschaubaren Funktion angewendet“, so Schäuble.

Es handle sich hier keinesfalls um ein Verbot der Oppositionsarbeit, bekräftigt der Empfänger der legendären 100.000-Mark-Sepnde.

Opposition: Nur noch Gesten und Schilder erlaubt

„Die Opposition darf sich selbstverständlich weiterhin zu Wort melden, muss sich aber ab sofort auf Gesten und das Hochhalten von Schildern beschränken. Das Sprechen ist untersagt.“ Schäuble stellt klar, dass die Verordnung mit dem sperrigen Titel „Erlass zur Reduzierung der Gefahr der Übertragung infektiöser Erkrankungen durch kolportierte Redebeiträge mit peripherer Sachdienlichkeit der Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag“ verfassungskonform sei. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages habe dies in einem Eilgutachten festgestellt, das im Home Office entstanden sei.

Während die Partei, die ohnehin nichts zu sagen hat, die neue Regelung für sich entdeckt, kommt indirekte Kritik von einer weiteren Oppositionspartei, die per se keine Regierungsverantwortung übernehmen kann und will. Vor kurzem hatte Christian Lindner noch gesagt: „Wie haben jahrzehntelang die Botschaft der Allmächtigkeit Gottes … quatsch … ich wollte sagen, des freien Marktes gepredigt. Als das Virus ausbrach, mussten wir unsere Rolle neu definieren. Wir haben dann festgestellt, dass das Virus auch Teil der Ökonomie ist, da es auf alle markt-makroskopischenn Prozessen Einfluss hat. Unsere Berater haben uns jedenfalls abgeraten, es als sozialistischen Feind zu bewerten, obwohl es ja nachweislich von einem planwirtschaftlich betriebenen Wildtiermarkt aus China stammt.“

Vielleicht würde Lindner diese Aussage heute revidieren, aber er kann das ja nicht mehr. Er muss schweigen, und für eine Texttafel oder Geste ist es zu umfangreich.

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Corona: Gottesdienste nun auch verboten – Kirchen bieten „Lieferservice“ an

Gottesdienst
Gottesdienst – demnächst in Ihrem Wohnzimmer! Foto: Bernd Schwabe, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Jetzt also doch! Die Kritik war immens: Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und Kulturbetriebe mussten Corona-bedingt schließen, aber Gottesdienste dürfen im Unterschied zum ersten Lockdown unter Auflagen weiter stattfinden. Dabei haben sich Gottesdienste immer wieder als Superspreading-Events erwiesen. Diese Ungleichbehandlung hat ihre Ursache darin, dass die Kirchen in Deutschland eine immens starke Lobby haben, vergleichbar mit der Autoindustrie. Ein Indiz dafür: Die Autos rollen ja auch noch.

Da aber die Corona-Neuinfektionen weiter zunehmen, wird nun auch bei den Gottesdiensten gehandelt.

Gottesdienste ab 16.11. nur noch mit ohne Besucher

Ab dem 16. November müssen auch Gottesdienste ruhen. Genauer dürfen sie nur noch ohne Besucher stattfinden. Die Gottesdienste sollen verpflichtend per Streaming auf PC und Handy übertragen werden.

Mobile Kirche kommt ins Haus

Für die Gläubig*innen, die keinen PC oder kein Handy haben bzw. die Geräte nicht bedienen können, wird in Anlehnung an die Gastro-Bringdienste ein „Lieferservice“ angeboten. Dabei kommen Pfarrer*in und Ministrant*innen mit der mobilen Kirche ins Haus und halten dort einen Kurz-Gottesdienst im Wohnzimmer ab. Für alle Anwesenden besteht die Verpflichtung, eine Maske an- und den Verstand abzulegen.

Grundversorgung sichergestellt

Mit dem In-Haus-Service wird die wichtige Grundversorgung mit Märchen, Spiritismus und Superstition sichergestellt. Der Dienst ist kostenlos und kann nur telefonisch gebucht werden, da Onlinenutzer ja den Stream konsumieren können bzw. sollen. Interessenten wenden sich an ihre Gemeinde. Besonders erfahrene Kirchenmitglieder können auch den Pfarrer per Gebet bestellen.

Der Pfarrer bringt aber natürlich den Klingelbeutel mit. Als besonderer Service kann bei der Spende angegeben werden, ob die Kirche das Geld in Luxus-Immobilien investieren oder gleich verprassen soll.

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Studie: Menschen mit Maske sagen seltener ungefiltert ihre Meinung

Maske ungefiltert
Interview mit einer Maske tragenden deutschen Frau

Die Universität Gelsenkirchen hat in einer großangelegtem Studie die Auswirkungen von Pandemie-Masken in puncto Einfluss auf Meinungsumfragen untersucht. So sollte etwa herausgefunden werden, ob sich die Ergebnisse von Umfragen, etwa z.B. die berühmte Sonntagsfrage, änderten, wenn eine interviewte Person eine Maske trage.

Zunächst einmal kam die Studie zu dem Ergebnis, dass Masken tragende Personen deutlich dumpfer sprächen und daher schwieriger zu verstehen seien. Für diesen Effekt fanden die Forscher keine Erklärung, da sie nur für den Fachbereich Statistik ausgebildet seien. Daher soll dieser interessante Aspekt in einer weiteren Studie untersucht werden, in der unter anderem Logopäden und Akustiker mitwirken werden.

Was die Ergebnisse von Meinungsumfragen anbelangt, ist das klare Signal, dass es Maske tragende Menschen deutlich schwerer falle, ungefiltert ihre Meinung zu sagen.

Menschen geben nicht gerne zu, dass sie Nazis wählen

Allgemein ist zu beobachten, dass sich Menschen ohnehin mit Meinungen eher zurückhalten, wenn diese gesellschaftlich nicht anerkannt seien. Selbst wenn man den Personen sagt, dass die Untersuchung völlig anonym sei, wird in einem Interview ungern zugegeben, dass z.B. eine radikale Partei bevorzugt oder eine Meinung vertreten werde, die nicht als politisch korrekt gilt. Das bedeutet, dass Präferenzen für AfD oder NPD häufig verschwiegen werden. Daher müssen, um ein Wahlergebnis bestmöglich vorauszusagen, die in einem Interview gewonnen Rohdaten mit Formeln bearbeitet werden. Dabei  werden dann Bekenntnisse zu AfD oder NPD künstlich hochgerechnet.

Können Masken Rassismus eindämmen?

Das Spannende ist jetzt, dass sich dieser Effekt bei Masken tragenden Menschen noch verstärkt. Heißt auf Deutsch: Wer eine Maske trägt, wählt nicht AfD. Dabei stecken die Forscher in einem Dilemma. Sie müssen berücksichtigen, dass AfD-Anhänger ohnehin das Tragen einer Maske ablehnen bzw. verweigern.

Die Forscher schlagen vor, zur Bekämpfung von Rassismus, Verschwörungstheorien und AfD-Philie (Fachbegriff für Liebe zur AfD) die Maskenpflicht auf weitere bzw. alle Orte auszudehnen, zeitlich zu verlängern oder gar eine solche Pflicht auf Dauer festzuschreiben.

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Gesellschaftliches Medizin/Gesundheit Politik

AfD unterstützt nun Corona-Impfungen, um Virus abzuwickeln und wieder gegen Flüchtlinge hetzen zu können!

Meuthen für Corona-Impfungen
Foto von Meuthen: Sandro Halan / Lizenz: CC BY-SA 4.0. Hintergrund: Public Domain

Überraschende Kehrtwende bei der AfD. Die Partei will nun doch die deutsche Bevölkerung gegen das Coronavirus impfen lassen. Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen erklärte, dass man das Corona-Thema vom Tisch haben wolle, damit sich Deutschland wieder dem eigentlichen Problem, nämlich den Flüchtlingen, widmen könne. Und auch die Klimahysterie müsse wieder in den Fokus rücken. Beides sei ja regelrecht untergegangen. Meuthen sagte unserem Blatt:

Wie gefährlich Flüchtlinge sind, hat sich gerade auf Lesbos gezeigt. Da wollten sie den Laschet, den sie für den deutschen Bundeskanzler hielten, fast lynchen. Auch wenn ich dem Gedanken irgendwas abgewinnen kann, dürfen solche gemeingefährlichen Leute nicht zu uns nach Deutschland kommen. Wir müssen wieder die deutsche Bevölkerung mit der Flüchtlingsfrage erreichen.  Zumal Flüchtlinge nicht wissen, wie gut deutsche Diesel- und Superbenzin-Autos sind. Auch das müssen wir stärker kommunizieren. Allerdings können wir uns vorstellen, dass wir den Widerstand gegen das Elektroauto aufgeben. Gestern habe ich nämlich erfahren, dass Elon Musk auch für alternative Wahrheiten steht1. Er ist einer von uns. Wie so einer handelt, kann folglich nicht schlecht sein.

1 Musk vertritt die These, dass Außerirdische die ägyptischen Pyramiden gebaut haben.

Meuthen: Notfalls auch Zwangsimfpungen

Bei den Impfungen will Meuthen die Bevölkerung notfalls auch zwangsimpfen lassen. Je schneller das Ergebnis erzielt werde, desto besser, so der AfD-Vorsitzende. Die Impfungen sollen aber nur an Menschen mit heller Hautfarbe durchgeführt werden. Das Ziel müsse sein, so Meuthen, dass Schwarze als Corona-Herd verachtet werden.

Kritiker erklären indes den Sinneswandel damit, dass die AfD in den Umfragen abgestürzt ist. Die AfD sieht offenbar nur noch die Chance, das Thema, bei dem sie nicht punkten kann, zu lösen. Dann kann sie wieder die eigenen Kernthemen propagieren. Dabei nimmt die Partei auch eine 180-Grad-Kehrtwende in Kauf und auch die Übernahme von Konzepten des Erzfeindes.

AfD lehnt Maskenpflicht weiter ab

Bei der Maskenpflicht will Meuthen aber hart bleiben. Diese lehne man weiter ab.  Denn die würden ja die Verbreitung des Virus nicht stoppen, sondern nur verlangsamen. „Das ist etwas, das wir überhaupt nicht brauchen können“, betont Meuthen. „Die AfD steht für Problemlösungen, nicht für Verzögerungen. Und die Lösung sehen wir im Impfstoff, der vielleicht schon im Hetzen ähhh… Herbst verfügbar ist.“

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Medizin/Gesundheit Politik

Peinlich: Mann geht aus Gewohnheit mit Maske einkaufen – und macht fast noch Bogen um Leute

Mann mit Mundschutz
Lizenz: Public Domain

Wie peinlich ist das denn bitte? Florian Fröhlich aus Filderstatt hat heute aus Gewohnheit seine FFP2-Maske aufgesetzt, bevor er zum Einkaufen losmarschierte. Der Irrtum fiel ihm erst nicht auf. Dabei wurde bekanntlich die Maskenpflicht auf Initiative der Bundeskanzlerin gleich zu Beginn ihrer sechsten Amtszeit im November 2025 abgeschafft. Das ist schon mehr als ein Jahr her!

Jan schämte sich, als er im Edeka angegrinst wurde und nicht sofort zurückgrinsen konnte, da er ja vermummt war. Er hatte sogar fast noch angesetzt, Abstand zu anderen Kunden zu halten – und damit um ein Haar den Eingangsbereich blockiert.

Jan denkt zurück – an die vielen gescheiterten Versuche, einen funktionsfähigen und verträglichen Impfstoff zu entwickeln. 2021 kam ein Impfstoff auf den Markt, der zwar vor Corona schützte, aber bei dem es eine hohe Ausfallquote der beigemengten Nanoroboter gab. Der Plan, das Bevölkerungswachstum auf diese Weise punktuell auf der Welt zu steuern, funktionierte nicht wie gewünscht. An manchen Stellen der Welt gab es sogar einen neuen Baby-Boom mit besonders lauten Schreihälsen.

Eine neu zugelassene Version eines anderen Herstellers hatte dann eine einschneidende Nebenwirkung. Sie dämpfte das Aggressionspotenzial. Das führte vor allem zu weniger Aggressionen im Straßenverkehr. Auf Drängen des ADAC und der großen Automobilhersteller wurde der Impfstoff schnell wieder vom Markt genommen.

Beim dritten Anlauf hatte es dann geklappt. Die Gegner der dann angesetzten Zwangsimpfung wurden mit „Fußball für alle“ und McDonald’s-Gutscheinen besänftigt. Wer sich in den ersten drei Monaten impfen ließ, erhielt ein ganze Jahr Fußball-Bundesliga-Pay-TV gratis. Die Bundesregierung hat sich bei den Essensgutscheinen für die amerikanische Restaurantkette entschieden, da US-Präsident Dagobert Trump (wir erinnern uns, als Donald Trump 2024 uns ganz überraschend mitteilte, einen Zwillingsbruder zu haben) hier ein sehr attraktives Angebot machte. Man munkelt, dass McDonald’s seitdem für den deutschen Markt nicht nur Vitamine beimengt, sondern noch etwas anderes. Das konnte aber nie bewiesen werden.

Die Wiederauffrischung der Impfung jedes Jahr ist auch kein Problem, da die Entzugsschmerzen als gewollte Nebenwirkung jeden richtig reagieren lassen.

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Gesellschaftliches Kriminalität Medizin/Gesundheit

10-Jährige drücken Klassenkameraden mit Gesicht in Hundehaufen – Bußgeld wegen Missachtung der Abstandsregeln!

Schule mit Pausenhof
Tatort Pausenhof! Lizenz: Public Pandomain

Man sollte denken, dass Zehnjährige derart reif sind, dass im Zeitalter einer Pandemie die wichtigsten Regeln wie im Schlaf beherrschen. Doch was an einem Pausenhof im bayerischen Brunnbach geschehen ist, kann man nur als beschämend ansehen.

In der großen Pause des unter Auflagen wiederaufgenommen Schulbetriebs hielten sich zwei Klassen im Hof auf.

Zwei Schüler überwältigenden auf einmal am Hofrand im Schutze eines Gebüsches einen Gleichaltrigen (alle zehn), rissen ihm den Mundschutz herunter und drückten ihn mit dem Gesicht nach unten in einen Hundehaufen.

Eine Schülerin wurde auf das Treiben aufmerksam und informierte sofort die Pausenaufsicht. Die herbeigeeilte Lehrkraft trennte die drei Übeltäter und verständigte die Polizei.

Die Polizeibeamten belehrten die drei Schüler. Die Eltern der drei Kinder erwartet nun ein Bußgeld von jeweils 150 Euro wegen Verstoßes gegen die Corona-Mindestabstandsregeln von 1,50 Metern. Die Eltern des Schülers, der mit dem Hundehaufen Bekanntschaft machte, erwartet sogar ein erhöhtes Bußgeld von 500 Euro wegen des zusätzlichen Verstoßes gegen die Maskenpflicht. Von der Lehrkraft wurde gleich an Ort und Stelle ein Bußgeld von 150 Euro kassiert – auch hier wegen Unterschreitung des Mindestabstandes.

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Medizin/Gesundheit Sport

Kinder können ab sofort Hygienekonzept einreichen, um wieder Fußball spielen zu dürfen

Fu0ball Kinder
Von wegen, die Bundesliga-Fußballrprofis hätten Sonderrechte! Lizenz: Public Domain

Die Fußball-Bundesliga nimmt ihren Spielbetrieb wieder auf. Die Entscheidung, die Saison trotz Corona-Pandemie fortzusetzen, führte zu massiver Kritik, weil 22 Profis wieder spielen dürfen, aber ein paar Kinder nicht auf dem Hof kicken dürfen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der auch für den Sport zuständig ist, hat nun auf die Kritik reagiert. Ab sofort dürfen auch Nichtprofis wieder Fußball spielen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Voraussetzung ist, dass ein Hygienekonzept eingereicht wird und von seinem Ministerium genehmigt wird.

Antragsformulare auf Website der Bundesregierung

Antragsformulare werden noch diese Woche auf der Website der Bundesregierung zum Herunterladen bereitgestellt. Wichtig hierbei sei, dass ein kreatives, individuelles Konzept erstellt werde. Es sei also keine reine Formsache, sondern es müsse ein auf die aktuelle Situation zugeschnittenes Konzept sein, so Seehofer, sonst sei es nicht genehmigungsfähig.

Wenn Kinder z.B. auf dem Bolzplatz kicken, müssten diese sicherstellen, dass keine andere Personen ihnen zu nahe kommen. Wenn kein Zaun mit abschließbarem Tor vorhanden sei, könnte auch ein zertifizierter Wachhund dafür sorgen, dass der Fußballplatz frei von Unbefugten bleibe. Wenn einer der gemeldeten Fußballspieler sich mit dem Coronavirus infiziere, müsse wie bei den Profis gewährleistet sein, dass die Fußballspieler, aber auch alle, die mit ihnen in den letzten zwei Wochen Kontakt hatten, unter Quarantäne gestellt werden. Auch der gegebenenfalls eingesetzte Wachhund müsse dann in Quarantäne.

Regelmäßige Coronatests seien bei den Fußballspielern unabdingbar, so der Minister, ebenso strengste Maßnahmen zur Desinfektion. Was die Kosten angehe, könne man hier keine Gelder zur Verfügung stellen. „Wer einem Hobby nachgehen will, der kann nicht im Ernst erwarten, dass wir das finanzieren“, führte Seehofer aus.

Die Chance, dass das Konzept genehmigt werde, würde steigen, wenn eine Maskenpflicht – FFP2 oder FFP3 – für die Spieler eingeführt werde. Auch vor dem Spiel verpflichtend vorgetragene Gebete, um den lieben Gott zu besänftigen, würden sich als vorteilhaft erweisen. „Unsere Welt wäre eine viel schlechter, eine viel kränkere, wenn nicht die mehr als zwei Milliarden Christen so viel beten würden“, so Seehofer.

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Medizin/Gesundheit Politik Verkehr

Wer in Öffis ohne Mundschutz erwischt wird, zahlt 500 €. Wer einen einfachen selbst genähten trägt, kommt mit 80 € davon!

Mundschutz
Lizenz: Public Droh-Mähne (wegen Frisör zu)

Nun kommt die Mundschutzpflicht – für öffentliche Verkehrsmittel und Läden. In Bayern gilt dies ab 27.04.2020.

Der heimliche Bundeskanzler und bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nun durchgesetzt, dass bei Nichtbeachtung harte Strafen verhängt werden.

„Es geht um die Gesundheit, unser höchstes Gut“, sagte Söder, „daher werden Fahrgäste in königlich-bayerischen Bussen und Staatseisenbahnen mit 500 Euro zur Kasse gebeten, wenn sie ohne Mundschutz angetroffen werden. Wer einen einfachen selbst genähten Mundschutz trägt, kommt mit 80 Euro davon.“

„Diese gestaffelten Strafen sorgen für Gerechtigkeit“, so Söder. Auch sei eine selbst genähte Maske gar keine echte Maske und falle unter das Vermummungsverbot. Wer in Bayern vermummt ist, gilt ohnehin als Schwarzfahrer. Zwar sei Schwarzfahren generell kostenlos, aber wer erwischt werde, müsse 60 Euro zahlen. Damit reduziere sich die Strafe für den Verstoß gegen die Auflagen bei der bayerisch-königliche Maskenpflicht auf symbolische 20 Euro.

Nur FFP2-Masken oder aufwärts seien sinnvoll und böten einen effektiven Schutz.

„Die einfachen Stoffmasken sind ohnehin Keimschleudern“, so Söder, „wir sollten sie nicht auch noch fördern. Beim Waschen verlieren die zudem ihren Minimalschutz, dann kann man es gleich sein lassen.“ Wir fragen Söder: „Waschen, wieso waschen?“

Wir bekommen keine Antwort. Nur dass auch die übrigen Bundesländer die bayerische Bußgeldregelung übernehmen wollen, verrät uns der Ministerpräsident noch.

Auf den Einwand, dass FFP2-Masken kaum zu bekommen seien, reagiert Söder dagegen überzeugend: „Daher haben wir ja die Strafen, damit sich der Bürger bemühe, so eine Maske zu ergattern. Man kann vom Bürger auch ein bisschen was erwarten. Auf Bildschirmen finden sich schließlich auch überall Masken. Bei Bildschirmmasken habe das verwöhnte Volk komischerweise nicht gemeckert, da ging es doch auch!“ Hat er auch wieder recht!

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Medizin/Gesundheit Politik Religion

Trump ordert in Saudi-Arabien Burkas, um USA-Bevölkerung mit Mundschutz zu versorgen

Burka gegen Coronavirus
Foto: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die USA sind vom Coronavirus weltweit am stärksten betroffen. Über 330.000 Menschen haben sich in den USA mit dem Coronavirus infiziert, man rechnet mit bis zu 250.000 Toten.

Ein Mundschutz kann das Infektionsrisiko verringern. Einfache Stoffmasken verringern zumindest das Risiko, dass ein bereits Infizierter das Virus weitergibt, wenngleich kaum ein Schutz gegeben ist, dass der Träger sich selbst das Virus einfängt.

Doch Masken sind absolute Mangelware. Daher hat Präsident Donald Trump seine Abneigung gegenüber dem Islam abgelegt und in Saudi-Arabien 1,5 Millionen Burkas geordert, die der Ölstaat zu viel produziert hatte und die sich seitdem in Lagern stapeln. Trump sagte, diese Masken würden zwar ein wenig mehr als auf den ersten Blick notwendig verdecken, aber es ginge jetzt nicht um einen Schönheitswettbewerb, sondern um den Schutz von Menschen.

Ganzkörper-„Mund“-Schutz hat sinnvolle Zusatzfunktion, die leicht übersehen wird

Tatsächlich sei das „Zuviel“ am Stoff kein Übel, sondern habe eine weitere, extrem wichtige Funktion. Trump meint, das Virus, das ursprünglich von einem Schuppentier stamme, sei inzwischen trainiert, Menschen zu befallen. Das Virus würde aber in Burka gehüllte Wesen gar nicht mehr als Menschen wahrnehmen und entsprechend gar nicht befallen, zumindest nicht, bis es sich angepasst habe. Das verschaffe die notwendige Zeit beim Kampf gegen das Virus. Dazu müssten Männer wie Frauen per Gesetz gezwungen werden, Burkas zu tragen, bis das Virus kapituliert habe. „Die Burka ist das neue amerikanische Freiheitssymbol“, so der amerikanische Präsident.

Doch auch diese Bestellung ist nur ein Zwischenstopp bei der Lösung. Saudi-Arabiens König Salman ibn Abd al-Aziz hat Trump zugesagt, ab sofort Burkas nach dem hohen FFP3-Standard zu produzieren, der auch den Träger schützt – und das tatsächlich wirkungsvoll und fast hundertprozentig. Das Land ist froh, einen derartigen Großauftrag zu erhalten, da es durch den sinkenden Ölpreis weniger Gewinn macht. Mit dem überschüssigen Öl können die erforderlichen synthetischen Stoffe produziert werden.

Ersten Informationen zufolge soll Saudi-Arabien einen Großauftrag von vorerst 50 Millionen FFP3-Burkas erhalten. Über den Kostenrahmen wurde Stillschweigen vereinbart.

Trump sagte, der Islam sei nicht so rückwärtsgewandt wie CNN und die ganzen Fakenews-Medien verbreiten würden, sondern vielmehr eine Religion, die erstaunliche Lösungen forciert habe, die in der modernen Zeit eine gute Hilfe bieten würden, seine Wiederwahl zu sichern. „Der Prophet Mohammed ist ein riesiger Fan von mir, da bin ich mir ganz sicher“, so Trump.