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AfD unterstützt nun Corona-Impfungen, um Virus abzuwickeln und wieder gegen Flüchtlinge hetzen zu können!

Meuthen für Corona-Impfungen
Foto von Meuthen: Sandro Halan / Lizenz: CC BY-SA 4.0. Hintergrund: Public Domain

Überraschende Kehrtwende bei der AfD. Die Partei will nun doch die deutsche Bevölkerung gegen das Coronavirus impfen lassen. Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen erklärte, dass man das Corona-Thema vom Tisch haben wolle, damit sich Deutschland wieder dem eigentlichen Problem, nämlich den Flüchtlingen, widmen könne. Und auch die Klimahysterie müsse wieder in den Fokus rücken. Beides sei ja regelrecht untergegangen. Meuthen sagte unserem Blatt:

Wie gefährlich Flüchtlinge sind, hat sich gerade auf Lesbos gezeigt. Da wollten sie den Laschet, den sie für den deutschen Bundeskanzler hielten, fast lynchen. Auch wenn ich dem Gedanken irgendwas abgewinnen kann, dürfen solche gemeingefährlichen Leute nicht zu uns nach Deutschland kommen. Wir müssen wieder die deutsche Bevölkerung mit der Flüchtlingsfrage erreichen.  Zumal Flüchtlinge nicht wissen, wie gut deutsche Diesel- und Superbenzin-Autos sind. Auch das müssen wir stärker kommunizieren. Allerdings können wir uns vorstellen, dass wir den Widerstand gegen das Elektroauto aufgeben. Gestern habe ich nämlich erfahren, dass Elon Musk auch für alternative Wahrheiten steht1. Er ist einer von uns. Wie so einer handelt, kann folglich nicht schlecht sein.

1 Musk vertritt die These, dass Außerirdische die ägyptischen Pyramiden gebaut haben.

Meuthen: Notfalls auch Zwangsimfpungen

Bei den Impfungen will Meuthen die Bevölkerung notfalls auch zwangsimpfen lassen. Je schneller das Ergebnis erzielt werde, desto besser, so der AfD-Vorsitzende. Die Impfungen sollen aber nur an Menschen mit heller Hautfarbe durchgeführt werden. Das Ziel müsse sein, so Meuthen, dass Schwarze als Corona-Herd verachtet werden.

Kritiker erklären indes den Sinneswandel damit, dass die AfD in den Umfragen abgestürzt ist. Die AfD sieht offenbar nur noch die Chance, das Thema, bei dem sie nicht punkten kann, zu lösen. Dann kann sie wieder die eigenen Kernthemen propagieren. Dabei nimmt die Partei auch eine 180-Grad-Kehrtwende in Kauf und auch die Übernahme von Konzepten des Erzfeindes.

AfD lehnt Maskenpflicht weiter ab

Bei der Maskenpflicht will Meuthen aber hart bleiben. Diese lehne man weiter ab.  Denn die würden ja die Verbreitung des Virus nicht stoppen, sondern nur verlangsamen. „Das ist etwas, das wir überhaupt nicht brauchen können“, betont Meuthen. „Die AfD steht für Problemlösungen, nicht für Verzögerungen. Und die Lösung sehen wir im Impfstoff, der vielleicht schon im Hetzen ähhh… Herbst verfügbar ist.“

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Medizin/Gesundheit Politik Verkehr

Corona-Tests werden verpflichtend, dafür Geschwindigkeits­kontrollen in Zukunft freiwillig

Radarfalle freiwillig!
Geschwindigkeitskontrollen werden freiwillig! Foto: VisualBeo, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Bundesregierung hat für Reisende, die aus Corona-Risikogebieten zurück nach Deutschland kommen, einen verpflichtenden Corona-Test beschlossen. Zu den Risikogebieten gehören fast alle Staaten weltweit, nur die meisten europäischen Länder sowie Kanada und Australien sind ausgenommen. Die genauen Staaten können jederzeit geändert werden.

Staat kann in besonderen Gefährdungslagen  Grundrechte einschränken und Maßnahmen zur Pflicht machen

„Bei besonderen Gefährdungslagen ist es notwendig, dass Maßnahmen zwangsweise angeordnet, also von ihrer Freiwilligkeit entbunden werden“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Die Testungen sollen an Flughäfen sowie Grenzübergängen durchgeführt werden. Die Corona-Tests sind kostenlos, es wird nur eine Bearbeitungspauschale von 20 Euro pro Urlaubsrückkehrer erhoben. Für Familien gibt es ermäßigte Testtickets.

Um die Akzeptanz der zwangsweisen Corona-Tests zu steigern, gibt es einen Ausgleich. Diese Belohnung wird an die Autofahrer verteilt, da das Auto der Deutschen liebstes Kind ist.

Dabei werden Geschwindigkeitskontrollen für Autofahrer freiwillig. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte: „Wir glauben an den mündigen Autofahrer! Freie Fahrt für freie Bürger! Wir schaffen die Geschwindigkeitskontrollen nicht generell ab, jeder kann gerne seine Geschwindigkeit weiter messen lassen und die entsprechenden Konsequenzen tragen.“

Scheuer rechnet damit, dass es mit diesem Geschenk an die Autofahrer kaum Proteste gegen die zwangsweisen Corona-Tests geben werde. „Sollten Unbelehrbare gegen die Testungen demonstrieren wollen, verbieten wir die Demos – mit der gleichen Begründung, eben der Infektionsgefahr.

Geschwindigkeitskontrollen weiter mit Deutschland-Fahne am Fahrzeug möglich

Wer in Zukunft in Radarfallen weiter geblitzt werden will, bringt am Fahrzeug eine Deutschland-Fahne an. Autos ohne Deutschland-Fahne werden in Radarfallen ignoriert. Die Regelung gilt so lange, bis die verpflichtenden Corona-Tests wieder abgeschafft werden.

Deutschland-Fahne am Auto
Wer einverstanden ist, dass seine Geschwindigkeit in Radarfallen weiter geprüft wird, und auch die Konsequenten tragen will, der bringt eine Deutschland-Fahne an seinem Fahrzeug an. Lizenz: Public Fotoblitz
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US-Wahlkampf: Kanye West liegt an Ostküste sensationell vor Trump & Biden

Kanye West & Donald Trump
Kanye West & Donald Trump. Die USA könnten nach Obama ihren zweiten schwarzen Präsidenten bekommen. Foto: Diego Quintana, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Am 4. Juli hat der beliebte schwarze Rapper Kanye Omari West (Spitzname: „Ye“) seine Kandidatur zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt. Er will damit eine Alternative zu den beiden müden und alten Kandidaten bieten. Entgegen anderslautenden Meldungen tritt West nicht als parteiloser Kandidat an, sondern für die „Birthday Party“. West dazu: „Wenn ich gewinne, haben Amerika und ich jeden Tag Geburtstag.“ Als Wahlkampfslogan wählte West schlicht „Yes“ – eine Mischung aus „Yes, we can“ (Barack Obama) und seinem Spitznamen.

West an Ostküste vorne

Nach ersten Umfragen liegt West an der Ostküste bereits deutlich vor Trump und Biden. Die Ostküste ist traditionell eine Hochburg der Demokraten. Für West gilt es jetzt, vor allem auch in den Trump-Hochburgen im Westen, im Süden und der Landesmitte zu punkten.

West-Positionen

Dem Rapper wird zugetraut, unter den Menschen mit dunkler Hautfarbe Trump viele Stimmen abluchsen zu können. Mit seinen sehr konservativen Positionen wildert West aber auch im weißen Trump-Lager. So vertraut West in der Coronakrise ausschließlich auf Gott. Impfungen hält er für ein Werk des Teufels. Auch glaubt West daran, dass den Menschen Chips eingesetzt würden. Letztlich wollten die Ungläubigen verhindern, dass die Menschen nach vorzeitigen Ableben durch Hören seiner Musik durch das Himmelstor schreiten, so der begnadete Musiker.

Designierte Vizepräsidentin: Michelle Tidball

Als Vizepräsidentin: sieht West Michelle Tidball vor, die nach eigenen Angaben „biblischer Lebenscoach“ und „Priesterin“ ost. Über Tidball ist bislang nicht viel bekannt. Selbst ihre Existenz gilt nicht als gesichert.

West und das Verhältnis zu Trump

Der Rapper war bislang glühender Verehrer von Donald Trump, hat aber nun mit ihm gebrochen. Trump in eine grüne, West in eine rote Schale. Dennoch hat er noch lobende Worte für den Potus: „Trump ist der Präsident, der seit Jahren Gott als Lösung und Erlösung warmhält.“ Gerade Aussagen wie diese nähren den Verdacht, dass West letztlich nur Stimmen bei Biden abziehen will, um den bei der schwarzen Bevölkerung unbeliebten Trump schlussendlich zur Wiederwahl zu verhelfen. Der Schuss könnte aber nach hinten losgehen, wenn der Rapper am Ende vorne liegt und nächster US-Präsident wird. Was spricht für West? Er war bereits am Coronavirus erkrankt und könnte nun immun gegen das Virus sein. Damit hat er eine überzeugende Krankenakte, was auch nicht unwichtig ist. Wenn er Präsident ist, wird er ferner die Leute nicht mehr so oft mit seinem Sprechgesang infiltrieren, von der Eröffnungsrede mal abgesehen, die West noch rappen will. Gegen West spricht, dass er noch nie gewählt hat und damit politisch unerfahren ist.

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Bolsonaro leugnet Corona weiterhin: „Atemnot kommt … japs … vom schrumpfenden Regenwald“

Bolsonaro Coronavirus Regenwald
Was für eine Tragik! Ein ganzes Land bangt um seinen Präsidenten. Jair Bolsonaro hat sich mit dem Coronavirus infiziert, vermutlich durch ein sträflich vergessenes Tischgebet! Foto: Palácio do Planalto, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY 2.0)

Brasiliens Präsident ,Jair Bolsonaro (NSDAP) ist schwer erkrankt. Bei ihm wurde das Coronavirus diagnostiziert. Ein ganzes Land ist in Schockstarre. Bolsonaro, der das Coronavirus die letzten Monate heruntergespielt und stets als „Kleine Grippe“ bezeichnet hat,  beruhigt seine Lands-Leutnants.

Bolsonaro sagte im brasilianischen Staatsfernsehen RIO1: „Liebe Kameraden. Macht euch keine … japs … Sorgen! Meine Atemnot … japs … kommt nicht von Corona. Die wahre Ursache ist, dass die Luft hierzulande … japs … immer schlechter wird. Der Regenwald lässt uns im Stich, er wird immer kleiner … superjaps!“

Urwald: Ursachenforschung

Bei der Ursachenforschung in puncto Regenwald steht Bolsonaro noch ganz am Anfang. Entweder seien Menschen schuld, Tiere, die Bäume selbst, Bill Gates, der NATO-Doppelbeschluss oder Gott.

Wichtig sei es aber, jetzt zu handeln. Die Verantwortlichen würden zur gegebenen Zeit bestraft, dafür gebe ich ja das Jüngste Gericht, so der Präsident.

Ad hoc will Bolsonaro die Brandrodungen mit Gegenfeuern eindämmen. Illegal gefällte Bäume sollen mit einer Verarbeitung bei Ikea und hin&mit bestraft werden. Für die Virenscanner ordnete der Präsident zudem Sonderschichten an.

Um den Menschen zu helfen, die von der Kleinen Grippe doch etwas härter betroffen sind, will Bolsonaro 2 Millionen Bibeln drucken und 2.000 Schamanen ausbilden lassen.

Gegen die Maskenpflicht

Eine Maskenpflicht lehnt Bolsonaro weiter ausdrücklich ab, da es keinen gesicherten Nachweise dafür gebe, dass sich der Regenwald davon erhole. Wenn die Menschen Masken trügen, ändere sich für die Bäume erst einmal gar nichts, außer dass sie sich möglicherweise zu Tode erschreckten. Die Bäume! Und die Menschen auch. Nachweislich seien mehr Menschen vor Schreck wegen der Masken gestorben als durch das Virus selbst, zitiert der Präsident eine Studie von Dr. Hildmann. Ganz im Gegenteil, führt Bolsonaro aus, viele Masken seien aus Papier, das man ja bereits für den Bibeldruck brauche.

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Professor findet heraus, nicht Fleischesser sterben früher, sondern diejenigen, deren Fleisch gegessen wird!

Schlachthof
Schlachthof. Das Fleisch kommt nicht aus dem Zoo in Hagen, sondern ist für Zoophagen bestimmt. Alleine bei diesem Bild hat man bereits eine Ahnung, wer die alte Streitfrage gewinnt und länger lebt. Lizenz: gemein und frei

Ist das jetzt die Wende in der alten Streitfrage „Fleisch essen oder lieber vegan leben“ zugunsten der Fleischliebhaber? Offenbar ja. Bislang ging man davon aus, dass Fleisch schädlich sei und dass man sich besser vegetarisch oder vegan ernähren sollte.

Doch Prof. Dr. Wolfgang Esser von der Universität Gütersloh hat eine neue Studie präsentiert, die eine gewaltige Sprengkraft hat. Der Wissenschaftler hat jahrelang Daten gesammelt und behauptet, oft würde die Frage falsch gestellt, der falsche Blickwinkel eingenommen. Er sei sich nun sicher, Karnivoren lebten länger.

So könnten Schweine in der Natur 10–15 Jahre alt werden. Schweine, die sich dafür entscheiden, dass sie geschlachtet werden, werden in der Regel schon nach 6 Monaten dem Metzger vorgestellt. Bei Hühnern ist es ähnlich: Sie könnten ein Lebensalter von 8 Jahren erreichen. Wenn sie sich dagegen für den Schlachter aussprechen, leben sie nur 5–6 Wochen. Bei Rindern ein ähnliches Bild: Natürliche Lebenserwartung in der Natur: 20 Jahre, Lebenserwartung für diejenigen, die es bevorzugen, verputzt zu werden: 18–24 Monate.

Das is(s)t eine überzeugende Faktenlage, die auf logischen Gründen basiert: Wenn jemand geschlachtet wird, passiert das natürlich immer vor dem natürlichen Tod. Also leben die Gegessen-Werdenden immer kürzer. Das ist mathematisch beweisbar, in Grunde braucht es dazu keine Studien.

Ungerechtfertigter Vergleich? Nein!

Nun könnte man aber noch einwenden, hier würden Verhaltensweisen von Menschen und Tieren verglichen, also quasi Äpfel mit Birnen. Aber Dr. Esser wendet ein: In Kulturen, in denen es Kannibalismus gebe, würden auch die Verspeisten nicht so alt wie diejenigen, die selbst Fleisch konsumierten.

Dr. Esser: „Sie können getrost Fleisch essen. Das ist ungefährlich. Lassen Sie sich aber nicht aufessen. Die Kunden von Armin Meiwes (Rotenburg) wissen, wovon sie sprechen. Nun gut, eher sprachen!“

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Coronakrise gelöst! Trump erklärt alle USA-Infektionszahlen für ungültig und setzt sie auf null

Donald Trump
„Ohne Tests hätten die USA keine Coronafälle – ja, Moment mal! Das wäre ja die Lösung!“ – Foto: Gage Skidmore / Lizenz: CC BY-SA 2.0

In den USA spitzt sich die Lage in puncto Coronapandemie dramatisch zu. Mit 40.000 Neuinfektionen wurde gestern ein trauriger Tageshöchstwert erreicht. Insgesamt verzeichnen die USA 2,42 Millionen bestätigte Corona-Infektionen und über 124.000 coronabedingte Todesfälle. Vor allem in den Südsaaten gehen die Zahlen rasant nach oben, viele Spitäler stehen kurz vor dem Kollaps.

Trump hat eine Idee – und eine überraschende Lösung

US-Präsident Donald Trump sagte laut Medienberichten: „Ohne Tests hätten die USA keine Corona-Fälle“. Zunächst hieß es noch, Trump wolle Finanzhilfen für Corona-Teststationen streichen, um die Pandemie endlich in den Griff zu kriegen. Nun geht Trump einen konsequenten Schritt weiter. Er sagte, er habe noch eine weit bessere Lösung. Per Dekret erklärte er nun alle bisher in den USA durchgeführten Coronatests für ungültig. Begründung. Die Tests seien erstens unpräzise und zweitens würden sie abhängig von der Testquote die Statistiken verfälschen. Die Tests seien damit wert- und sinnlos. Genauer setzt er die USA-Infektionszahlen auf null. Die USA fallen damit vom 1. Platz der Coronastatistik zurück auf den 194. Platz.

Amerika im Krieg

Trump bemerkte, der letzte Platz sei der erste – in der Bekämpfung von „Kung Flu“. Es gelte „America first“.  Die Bekämpfung dieser unbedeutenden kleinen Grippe habe bei ihm immer höchste Priorität gehabt – und nun sei der Krieg beendet und gewonnen. Trump führt weiter aus: „Als US-Präsident muss ich aber noch einen echten Krieg anfangen, das haben meine Vorgänger ja auch so gehandhabt. Ich erkläre hiermit Nordkorea den Krieg – und allen, die nicht meiner Meinung sind. So, und nun hole ich mir bei einem Besuch meiner Mexiko-Mauer Appetit. Hmmm, gestern sagte ich ja noch, die Mauer schütze vor allem vor Corona. Das hat sich ja erledigt. Ach, egal, die Mauer ist dennoch ‚awesome‘. Wir sehen uns!“

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Unfall! Mentholzigaretten verboten – Raucher aromatisiert selbst und verwechselt Menthol mit Methanol!

Mentholraucher
Rauchen ohne ekeligen Tabakgeschmack, dafür mit frischer Minze. Das kann so ausgehen! Lizenz: Public Domain

Was für eine tragische Verwechslung! Bekanntlich hat die EU Mentholzigaretten verboten, seit dem 20. Mai 2020 sind diese aus dem Handel verschwunden. Damit Raucher nicht auf die geliebten Zigaretten mit Pfefferminzgeschmack verzichten müssen, bleibt für sie im Wesentlichen nur, eine Fabrikzigarette eigenhändig mit dem entsprechenden Aroma zu veredeln.

Das dachte sich zumindest Helmut S. (56) aus Hamburg. Doch Helmut hatte bei seinem Einkauf etwas geschludert und tunkte die Zigarette in Methanol! Eine böse Falle, denn der sehr ähnliche Name bezeichnet giftigen, brennbaren Alkohol. Dieser beschleunigte das Abbrennen der Zigarette, um es noch milde auszudrücken. Das Ergebnis war eine Stichflamme.

Helmut hatte dabei viel Glück und kam mit leichten Verbrennungen im Gesicht und im Genitalbereich davon. Das hätte ganz übel ausgehen können! Daher nicht nachmachen, liebe rauchenden Kinder!

Kleiner Trost: Honorar für die nächste Zigaretten-Warnbildserie

Es war ein Unfall, den Helmut nicht so schnell vergessen wird., der aber ein bisschen versüßt wurde. Denn Helmut wurde für die nächste offizielle Zigaretten-Warnbildserie ausgewählt und erhält nun ein sattes Honorar.

„Nächstes Mal achte ich darauf, das Richtige zu kaufen. Wir Raucher sind ja normalerweise besonders vorsichtige Leute, die Gefahren für Leib und Leben meiden. Aber seltsam, jetzt habe ich gerade im Netz gesucht, aber Methadon finde ich höchstens im Darknet. Was läuft da falsch?“, fragt ein irritierter Helmut.

Vorsicht, nicht nachmachen, auch keine Experimente mit den „richtigen“ Zutaten! Der Unfall zeigt, was passieren kann. Es gilt generell: Manche sind nicht nur so dumm, dass sie rauchen, sondern auch noch zu dumm zum Rauchen! Solche Unfälle können ganz schlimm ausgehen. Prinzipiell so schlimm wie der gewöhnliche Rauchertod, bei dem der Raucher sein Produkt ordnungsgemäß benutzt hat.

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Schlimme Panne: Corona-Warn-App wurde mit Virus ausgeliefert!

Corona-Warn-App
Corona-Warn-App

Gibt es denn keine Sorgfalt mehr? Seit heute steht nach 5-jähriger Entwicklungszeit, für die die Computer-AG der Berliner Wilhelm-Busch-Realschule 20 Millionen Euro kassierte, endlich die amtliche Corona-Warn-App zur Verfügung.

Doch die Entwickler haben schlampig gearbeitet. So gelangte eine virenverseuchte App in die Stores. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich einer der entwickelnden Schüler (13) im Darknet infiziert. Der Schüler will mit dem Handel im Darknet einer Nebentätigkeit nachgegangen sein, da er mit dem Verkaufen von Gras auf dem Schulhof die Lücke in seinem exzessiven Lebensstil (Hobby: weißrussische Prostituierte) nicht vollständig schließen konnte.

LOCKDOWN20 – so heißt der Übeltäter

Bei dem Virus soll es sich um LOCKDOWN20 handeln. Das Virus nutzt eine Sicherheitslücke auf Android- und Apple-Geräten. Es täuscht eine schlechte Mobilfunkverbindung vor oder bricht die Verbindung ganz ab. Gerüchten zufolge soll das Virus aus einem Labor stammen, das von Mobilfunkfirmen betrieben wird, die auf dies Weise den Netzausbau vorantreiben wollen. Je mehr Beschwerden es von Kunden gibt, die kein Netz haben, desto mehr Gelder macht die Bundesregierung für den Netzausbau locker.

Update angekündigt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verspricht, dass das Virus baldmöglichst aus der App entfernt werde. Er rechnet mit maximal 5 Millionen Euro (Rück-)Entwicklungskosten. Spahn betonte, die Funktion der Corona-Warn-App sei kaum beeinträchtigt. Zumindest würden sich die Meldungen über Corona-Fehlalarme in Grenzen halten. Schlechte Verbindungen oder Netzabbrüche sollten die Anwender nicht persönlich nehmen, zumal sie ja nur Fakes seien. Diese Phänomene zeigten außerdem nur, dass das deutsche Mobilfunknetz besser sei als sein Ruf. Auch passe ja ein Virus tendenziell gut zu einer Viren-App. „Stellen Sie sich vor, in unsere geile App hätte sich kein Virus eingenistet, sondern es würde ein Wurm darin herumkriechen. Das wäre richtig ekelig“, so Spahn.

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Armin Laschet will als Kanzler Intensivbetten-Kapazitäten als Maßstab auf alle Politikfelder ausweiten

Armin Laschet
Foto: Olaf Kosinsky / Wikipedia / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Armin Laschet (CDU) will Bundeskanzler werden. Laschet tritt dabei gegen die Mitbewerber Friedrich Merz (CDU) und Markus Söder (CSU) an.

Intensivbetten-Theorem

In der Coronakrise hat sich Laschet bereits früh für Lockerungen der Kontaktbeschränkungen ausgesprochen und war dabei auf große Zustimmung gestoßen. Er vertritt die These, solange ausreichende Intensivbetten-Kapazitäten vorhanden seien, könnte man die Maßnahmen lockern, da etwaige neu infizierte Menschen ja per Intensivmedizin behandelt werden könnten. Das Schlimmste sei, wenn nicht genug Betten auf den Intensivstationen sowie Beatmungsgeräte vorhanden seien.

Nun will Laschet dieses Erfolgsrezept ausweiten auf andere, möglichst alle Felder. „Was so erfolgreich ist, schreit nach einer Ausweitung“, sagt die rheinische Frohnatur.

„Wir müssen eine Balance finden zwischen Wirtschaft und Freude sowie den Gefahren. Letztere gebe es immer“, führt Laschet aus, „aber wenn wir überlegen, ob wir auf den rheinischen Autobahnen nur noch mit 130 km/h schleichen, dann erkenne ich darin nur einen Sinn, wenn die Reisenden nicht über ein medizinisches Backup abgesichert wären. Ähnliches gilt für Alkohol und Tabak. Auch für die Bundeswehr muss diese Argumentation angewendet werden, zumindest für den Fall, sie würde über funktionsfähige Waffen verfügen, mit denen sie in Krisengebieten unsere Verbündeten unterstützen könnten.“

Laschetieren – ein älterer Begriff neu angemischt

In der Politik gibt es bereits seit den 1950er-Jahren den Begriff „laschetieren“, das vereinfacht gesagt das Verb von „Intensivbetten-Theorem“ darstellt. Konkret bedeutet der Ausdruck, dass Verbote immer verhältnismäßig sein müssen und möglichst reduziert bzw. aufgehoben werden sollten, wenn sich die Faktenlage ändert. Ein frei gewordenes Intensivbett ist dabei prinzipiell bereits eine geänderte Faktenlage. In der Wissenschaft hat sich dabei der L-Faktor etabliert. Je höher der L-Faktor, desto geringer fallen die Verbote aus. Die Skala geht von „Lasch“ (0; relativ viele Verbote) über „Lascher“ (5; weniger Verbote) bis hin zu Laschet (10; so wenig Verbote wie möglich.)

Laschet muss auf seinem Weg zum Bundeskanzler noch zwei Gegner ausschalten. Dabei erklärte er, dass die CDU nur erfolgreich sein könne, wenn CDU-Parteivorsitz und Kanzlerschaft von einer Person bekleidet würde, nämlich ihm. Söder könne sich also noch so anstrengen, er könne das nicht erreichen. Und der Merz? Auch dafür hat der NRW-Ministerpräsident eine Lösung:“ Den laschetiere ich einfach weg!“ Auch hierbei zeigt das Intensivbetten-Theorem seine Durchschlagskraft.

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Corona-App fertig: Nach Auftragen von Blutstropfen auf Fingerabdrucksensor warnt sie bei Infektion

Corona-App
So gut wie fertig: die amtliche Corona-App. Der erforderliche Blutstropfen ist schnell zur Hand. Die letzten Tests laufen, daher ziehen derzeit die Zahlen mit Corona-Neuinfektionen in Deutschland wieder deutlich an

Am Montag soll es nun endlich so weit sein: Die amtliche und offizielle Corona-Warn-App wird freigegeben und kann in den Stores von Apple und Google für alle gängigem Smartphones kostenlos heruntergeladen werden. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unserer Redaktion mit.

Einfacher und schneller Test

Dazu muss man nur einen Blutstropfen aus der Fingerbeere auf den Fingerabdrucksensor aufträufeln. Besitzt das Smartphone keinen Fingerabdrucksensor, dient als „Minilabor“ je nach Modell die Kamera, das Mikrophon oder ein anderes Element. Die App sagt dem Nutzer natürlich, wo das Blut genau aufgetragen werden muss. Ursprünglich sollte eine Speichelprobe zur Virenanalyse herhalten. Hier hatten sich die Entwickler aber letztlich dagegen entschieden, da die Blutanalyse zuverlässiger und weniger eklig ist.

Das Ergebnis wird im Allgemeinen nach wenigen Sekunden angezeigt. Ist der Nutzer infiziert, muss er sich sofort in Quarantäne begeben. Es werden dann Anweisungen gegeben, die von regionalen Gegebenheiten abhängig sind (etwa „Finden Sie sich sofort im Hospital von Dr. Kevorkian, Bahnhofstraße 25, ein!“). Die betroffenen Kontakte, die im ausschlaggebenden Zeitraum mit dem Nutzer Kontakt hatten (wird per Bluetooth festgestellt), werden ebenso unmittelbar informiert, auch diese müssen dann ggf. in Quarantäne.

Zu der Kritik, die Corona-App habe viel zu lange gedauert und komme zu spät, sagte Spahn: „Erzählen Sie keine Unwahrheiten! Wir haben die Corona-App schneller fertig bekommen als den BER. Und dabei gilt der BER als Paradebeispiel dafür, wie schnell Großprojekte in Deutschland realisiert werden können.“

Die App ist kostenlos – zumindest die Basisfunktionalität

Auch wenn die Basisfunktionalität der App kostenlos ist, gibt es In-App-Käufe. So wird z.B. ein Hintergrundbild von Jens Spahn angeboten, auf dem er in einem übervollen Fahrstuhl den Mindestabstand unterschritten hatte („Aufzug-Gate“). Spahn und einige andere erwarten hier ein empfindliches Bußgeld. 50 % der Einnahmen aus diesem In-App-Kauf gehen direkt an Spahn, um ihn bei der Bußgeldbegleichung zu unterstützen.

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Bräuche und Mythen Medizin/Gesundheit Religion

Universität: Jesus hatte Corona und wäre ohne Kreuzigung ohnehin gestorben

Jesus am Kreuz – Coronavirus
Lizenz: Publicum Dominicus

Die University of California in San Francisco hat eine Studie veröffentlicht, die man mit Fug und Recht als Sensation bezeichnen kann. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Jesus Christus mit einer Variante des Coronavirus infiziert war. Das ergab eine Untersuchung von Proben des Turiner Grabtuchs, in dem der Leichnam von Jesus eingewickelt war. Natürlich halten sich Viren nicht so lange, aber es wurden in den Stoffproben winzige Hautschuppen Jesu mit Erbinformationen gefunden, die zu 99,3 % mit dem heutigen Coronavirus identisch sind.

Coronaviren sind ja nicht neu und treten in Mutationen stetig auf. Nach Meinung der Mediziner war auch diese Virusvariante hochgefährlich, womöglich sogar gefährlicher als das heutige Coronavirus. Die Wissenschaftler behaupten damit auf recht sicherer Basis: Jesus wäre ohne Kreuzigung ohnehin gestorben – und zwar an COVID-0. Die angehängte Zahl steht ja in dieser Syntax für die Jahreszahl der Entdeckung des Virus, konkret bei COVID-19 für 2019. Mit „0“ meinen die Akademiker aber hier das Jahr 0, also Christi Geburt.

Nicht „wiederauferstanden“, sondern „wieder aufgestanden“

Aus wissenschaftlicher Sicht hätte eine Begnadigung Jesu den Messias nicht gerettet. Aber was ist mit der Auferstehung? Die extra neu gegründete Abteilung COVID-0 der Universität zeigt sich hier erstaunlich säkular – im strengen Kontrast zur christlich geprägten Forschung der USA. Die Wissenschaftler halten das mit der Wiederauferstehung für einen profanen Übersetzungsfehler. Jesus sei nicht „wiederauferstanden“, sondern er sei „wieder aufgestanden“, ein feiner, aber entscheidender Unterschied. Er sei also nicht tot gewesen, als man ihm vom Kreuz nahm. An Christ Himmelfahrt sei Jesus Christus dann tatsächlich gestorben, an eben der tödlichen Lungen-Folgeerkrankung COVID-0. Schließlich habe man damals noch keine Beatmungsmaschinen gehabt.

Fragt sich nur, wie Jesus sich infiziert hat. In Bethlehem habe es in der Zeit Jesu nachweislich Wildtiermärkte gegeben, so die Forscher. Dort seien auch Schuppentiere angeboten worden. Aus einem Labor von Bill Gates könne das Virus ja kaum stammen, meinte einer der Wissenschaftler süffisant in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

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Peinlich: Mann geht aus Gewohnheit mit Maske einkaufen – und macht fast noch Bogen um Leute

Mann mit Mundschutz
Lizenz: Public Domain

Wie peinlich ist das denn bitte? Florian Fröhlich aus Filderstatt hat heute aus Gewohnheit seine FFP2-Maske aufgesetzt, bevor er zum Einkaufen losmarschierte. Der Irrtum fiel ihm erst nicht auf. Dabei wurde bekanntlich die Maskenpflicht auf Initiative der Bundeskanzlerin gleich zu Beginn ihrer sechsten Amtszeit im November 2025 abgeschafft. Das ist schon mehr als ein Jahr her!

Jan schämte sich, als er im Edeka angegrinst wurde und nicht sofort zurückgrinsen konnte, da er ja vermummt war. Er hatte sogar fast noch angesetzt, Abstand zu anderen Kunden zu halten – und damit um ein Haar den Eingangsbereich blockiert.

Jan denkt zurück – an die vielen gescheiterten Versuche, einen funktionsfähigen und verträglichen Impfstoff zu entwickeln. 2021 kam ein Impfstoff auf den Markt, der zwar vor Corona schützte, aber bei dem es eine hohe Ausfallquote der beigemengten Nanoroboter gab. Der Plan, das Bevölkerungswachstum auf diese Weise punktuell auf der Welt zu steuern, funktionierte nicht wie gewünscht. An manchen Stellen der Welt gab es sogar einen neuen Baby-Boom mit besonders lauten Schreihälsen.

Eine neu zugelassene Version eines anderen Herstellers hatte dann eine einschneidende Nebenwirkung. Sie dämpfte das Aggressionspotenzial. Das führte vor allem zu weniger Aggressionen im Straßenverkehr. Auf Drängen des ADAC und der großen Automobilhersteller wurde der Impfstoff schnell wieder vom Markt genommen.

Beim dritten Anlauf hatte es dann geklappt. Die Gegner der dann angesetzten Zwangsimpfung wurden mit „Fußball für alle“ und McDonald‘s-Gutscheinen besänftigt. Wer sich in den ersten drei Monaten impfen ließ, erhielt ein ganze Jahr Fußball-Bundesliga-Pay-TV gratis. Die Bundesregierung hat sich bei den Essensgutscheinen für die amerikanische Restaurantkette entschieden, da US-Präsident Dagobert Trump (wir erinnern uns, als Donald Trump 2024 uns ganz überraschend mitteilte, einen Zwillingsbruder zu haben) hier ein sehr attraktives Angebot machte. Man munkelt, dass McDonald‘s seitdem für den deutschen Markt nicht nur Vitamine beimengt, sondern noch etwas anderes. Das konnte aber nie bewiesen werden.

Die Wiederauffrischung der Impfung jedes Jahr ist auch kein Problem, da die Entzugsschmerzen als gewollte Nebenwirkung jeden richtig reagieren lassen.

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10-Jährige drücken Klassenkameraden mit Gesicht in Hundehaufen – Bußgeld wegen Missachtung der Abstandsregeln!

Schule mit Pausenhof
Tatort Pausenhof! Lizenz: Public Pandomain

Man sollte denken, dass Zehnjährige derart reif sind, dass im Zeitalter einer Pandemie die wichtigsten Regeln wie im Schlaf beherrschen. Doch was an einem Pausenhof im bayerischen Brunnbach geschehen ist, kann man nur als beschämend ansehen.

In der großen Pause des unter Auflagen wiederaufgenommen Schulbetriebs hielten sich zwei Klassen im Hof auf.

Zwei Schüler überwältigenden auf einmal am Hofrand im Schutze eines Gebüsches einen Gleichaltrigen (alle zehn), rissen ihm den Mundschutz herunter und drückten ihn mit dem Gesicht nach unten in einen Hundehaufen.

Eine Schülerin wurde auf das Treiben aufmerksam und informierte sofort die Pausenaufsicht. Die herbeigeeilte Lehrkraft trennte die drei Übeltäter und verständigte die Polizei.

Die Polizeibeamten belehrten die drei Schüler. Die Eltern der drei Kinder erwartet nun ein Bußgeld von jeweils 150 Euro wegen Verstoßes gegen die Corona-Mindestabstandsregeln von 1,50 Metern. Die Eltern des Schülers, der mit dem Hundehaufen Bekanntschaft machte, erwartet sogar ein erhöhtes Bußgeld von 500 Euro wegen des zusätzlichen Verstoßes gegen die Maskenpflicht. Von der Lehrkraft wurde gleich an Ort und Stelle ein Bußgeld von 150 Euro kassiert – auch hier wegen Unterschreitung des Mindestabstandes.

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AfD steht vor Spaltung in Nazis und Neonazis

Jörg Meuthen
Jörg Meuthen. Foto: Sandro Halank / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Nach dem Rauswurf von Andreas Kalbitz aus der AfD wegen seiner früheren Kontakte ins rechtsextreme, also eigene Milieu steht die Partei vor einer Spaltung. Der Parteivorsitzende der AfD, Jörg Meuthen, sprach von einer juristischen, nicht von einer politischen Entscheidung.

Wir führen mit Meuthen ein kleines Interview:

keinblatt.de: Herr Meuthen, es freut uns, mit Ihnen zu sprechen. Glauben Sie, dass nach dem Rauswurf Kalbitz‘ die Partei vor einer Spaltung steht?

Jörg Meuthen: Ja, leider. Denn wir wollen eine Partei für alle Nazis sein, nicht nur für Altnazis und normale Nazis, sondern auch für Neonazis und die neue Rechte. Das geht nicht, wenn einzelne unserer rechten Ränder einfach so wegbrechen. Auch wollen wir eine deutsche Heimat für Vertreter der Klimawahrheit und für Menschen sein, die erkannt haben, dass das Coronavirus harmloser als jede Grippe ist. Das Virus ist als Biowaffe im „Lugar Centre for Public Health Research“ in Georgien entwickelt worden. Das ist ein Labor, das von den USA aufgebaut und ausgestattet wurde.

kb: Warum sollten die USA als Biowaffe ausgerechnet ein harmloses Virus entwickeln?

J. M.: Ihr Altmedien müsst immer das Haar in der Suppe suchen. Ihr werft uns vor, dass wir Verschwörungstheorien entwickeln, aber selbst konstruiert ihr mit hanebüchener Logik angebliche Widersprüche bei uns. Dann haben die USA halt nicht gut genug gearbeitet, basta. Das ist unser Glück. Das war noch unter Obama, unter Trump wäre das nicht passiert.

kb: Aber Sie als AfD stehen doch Trump nahe und verehren ihn. Gleichzeit trauen sie ihm aber zu, die Welt mit einem gefährlichen Virus in den Abgrund zu reißen?

J. M.: Auf diese Polemik gehe ich nicht ein. Wir stehen zumindest auf dem Boden des Grundgesetzes. Inzwischen darf man ja noch nicht einmal mehr so richtig als Nazi demonstrieren. Wegen eines Virus, dessen Symptome die meisten nicht einmal bemerken. Grundsätzlich sind aber natürlich schon Szenarien denkbar, bei denen tatsächlich Einschränkungen der Grundrechte notwendig werden können.

kb: Wann wäre das beispielsweise der Fall?

J. M.: Bei einer fünften Amtszeit Merkels.

kb: Lieber Jörg Meuthen, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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Bräuche und Mythen Medizin/Gesundheit Religion

Vatikan spendet 1 Milliarde € zur Entwicklung eines wirksamen Gebets gegen Corona

Papst Franziskus mit Maske
Lizenz: Pubblico Domenica

Papst Franziskus und der Vatikan sind in großer Sorge. Der Allmächtige bestraft die Menschheit, indem er das Coronavirus über die Menschen gebracht hat. Zum Ärger des Papstes sind gerade Länder betroffen, in denen das Christentum sehr stark ist – Italien, Spanien, die USA und Brasilien. Ach die Corona-Hochburg Russland liegt dem Papst am Herzen, da man mit der russisch-orthodoxen Kirche langfristig eine Vereinigung anstrebt.

In den USA, in Brasilien und Russland hat das Virus den Höhepunkt allenfalls erreicht. In den USA sind über 75.000 Tote zu beklagen. Die Prognosen sind düster, das Schlimmste könnte in einigen Ländern noch bevorstehen.

Erst Geisterspiele – nun taucht auch noch das Theodizee-Gespenst auf

Der Papst befürchtet, dass das Christentum langfristig Schaden nehmen könnte. Die Theodizee ist wieder da: Warum straft ein gütiger Gott so brutal? Warum sterben Menschen, die ein barmherziges Leben geführt haben? Die Leute könnten langfristig ihren Glauben verlieren, so die päpstliche Schreckensvision.

Natürlich ist die Antwort klar: Die Christen beten zu wenig. Oder falsch. Denn wenn Gott besänftigt wäre, würde er ja Milde walten lassen. Ergo: Die Menschen sind verantwortlich, aber nicht im rationalen Sinne, da die Existenz des Menschen nach Kirchenmeinung nur transzendental begründet werden kann. Die Antwort stünde in der Bibel, so der Papst. Das Buch beantwortet bis heute alle Fragen der Menschheit, sogar solche, die auch in bis in die Ewigkeit nie gestellt werden. Selbst das Automobil und die Hightechmedizin kämen in biblischen Texten eindeutig vor. Nur ein konstruktives Bibelstudium erlöse die Menschen von dem Bösen.

Fonds soll die Christenheit retten

Daher hat der Papst eine ganze Milliarde Euro zur Verfügung gestellt – deutlich mehr, als in der vatikanischen Portokasse liegen. Christliche Einrichtungen auf der der ganzen Welt, die sich an der Entwicklung eines Coronagebetes beteiligen, können hier entsprechend Gelder abrufen. Die Hälfte des Geldes, also 500 Millionen Euro, ist dabei für ein wirksames Coronagebet als Prämie ausgelobt. Sollte auch ein vermeintlich funktionierendes Gebet nur einen vorübergehenden Effekt bringen, dann hätten die Gläubigen nicht genug gebetet, sagte der Papst unserm Magazin, bevor er vor unseren Augen in einen tranceartigen Zustand verfällt, der immer wieder von lateinischen Gebeten und Ausrufen kurz unterbrochen wird. Der Papst geht mit gutem Beispiel voran. Amen!

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Friseure müssen nach einem Tag schon wieder schließen, da zu viel Bullshit über Corona verbreitet wurde

Friseursalon
Ab sofort wieder geschlossen: Friseure in Deutschland! Lizenz: Public Domain

Das ist ja eine böse Überraschung für die Friseure und auch für die Kundinnen und Kunden!

Da durften nach sechs Wochen Corona-Zwangspause die Friseure heute, am Montag den 04.05., endlich wieder öffnen (einem Tag, an dem sie ohnehin traditionsgemäß geschlossen haben), und nun ist schon wieder Schluss.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) setzte die Neuregelung heute außer Kraft. Ab sofort, das heißt ab Dienstag, müssen die Salons wieder geschlossen bleiben.

Seehofer ist sauer, was für ein Bullshit in den Haarsalons verbreitet wurde. „Wilde Verschwörungstheorien über das Coronavirus, die der Regierung und dem ganzen Land schaden“, empört sich Seehofer. „Dabei hatten wir doch extra ein weitgehendes Sprechverbot beim Friseur verhängt, da sich das Virus beim Sprechvorgang leichter übertragen kann als beim Schweigen.“

Dieser Grund ist der wohl entscheidende

Unter vorgehaltener desinfizierter Hand sagte Seehofer unserem Blatt: „Aber natürlich wollten wir, dass keine Falschinformationen über das Virus verbreitet werden. Beziehungsweise falsche Wahrheiten, die wir für richtig halten, bei denen wir aber bei der Wahrheit bleiben! Am Ende werden die Leute noch aufmüpfig und widersetzen sich dem Lockdown. Die NWO, die Bilderberger-Konferenz mit Sicherheitsabstand, die Abschaffung des Bargelds, die Zwangsimpfungen und der implantierte Chip, all das wäre jetzt fast in Gefahr gewesen!“, poltert der Minister. „Um ein Haar wäre das schiefgegangen!“

Nun aber konnte die Agenda doch noch gerettet werden. Aber das hat Nebenwirkungen. Jans Freundin ist nun verägert, dass ihre Haare so unordentlich und kaputt bleiben müssen, wie sie sind. „Wäre mein Friseur einer, der auch am Montag öffnet, und hätte ich für heute einen Termin bekommen, dann wäre die Welt jetzt in Ordnung!“, sagt die taffe Endzwanzigerin.

Wie geht es weiter?

Wann ein neuer Anlauf in puncto Öffnung der Friseursalons unternommen wird, ist noch völlig offen.

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Laschet sagt NRW-Karneval 2021 ab – „Was die Bayern können, können wir schon lange!“

Armin Laschet Karneval abgesagt
Armin Laschet in seiner neurn Rolle als Macher und Sicherheitspolitiker. Macht ihn das jetzt sicher zum Kanzler? Foto: Christliches Medienmagazin pro, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Das hat ihm wohl keiner zugetraut! Armin Laschet hat wegen der Coronakrise den Karneval 2021 in NRW abgesagt. Laschet erklärte, der Karneval beginne ja eigentlich schon am 11.11 um 11:11. Bis dahin sei mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Impfstoff verfügbar und man müsse langfristig planen. Und selbst wenn der Impfstoff noch im Spätherbst zugelassen werden sollte, müsse dieser erst einmal produziert und die Bevölkerung durchgeimpft werden. Die Produktion von über 80 Millionen Impfdosen werde selbst im besten Fall mehrere Monate dauern.

„Jeder, der weiß, dass die Wurzel aus 2 auch nur 1 ist, weiß, dass das nicht zu schaffen ist“, so Laschet. „Immerhin ist der Rosenmontag 2021 bereits am 15. Februar.“

Laschet hat aber für seine Landsleute einen Trost und sagte vor versammelter Presse vielsagend: „Ihr wollt doch Armin Laschet als Bundeskanzler!? Dann könnt ihr auch einmal auf euren Karneval verzichten! Es ist eh jedes Jahr dasselbe! Und das Bergvolk muss auch auf seine Tradition verzichten. Wir ihr wisst, hat mein geschätzter Konk… ähhh… Kollege sein Oktoberfest abgesagt.“

Beobachter gehen davon aus, dass Laschet den Karneval für seine angestrebte Kanzlerkandidatur opfert. Bislang galt der rheinisch-frohnatürliche Landesvater als lascher Zauderer, was Einschränkungen anbelangt. Er forderte vielmehr sogar immer wieder Lockerungen bei den Coronamaßnahmen und führte Öffnungsdebatten. Einmal hatte er verraten, dass er sogar auf dem Klo sitzend über Öffnungen nachdenkt.

Sein Argument war bislang, dass genug Intensivbetten für potenzielle Coronapatienten zur Verfügung stehen. Nun aber hat Laschet immerhin erkannt, dass er mit dieser Einstellung nicht Kanzlerkandidat werden kann. Daher jetzt der sensationelle Coup. Armin Laschet ist nicht nur wieder im Rennen, es sieht sogar so aus, als dass er es schafft! Dass die SPD den Kanzler stellt, glaubt niemand, und die Grünen haben stark abgebaut. Und die Zustimmung für Grün ist an COVID-19 gestorben. Das bedeutet, der Kanzlerkandidat von CDU/CSU wird auch der nächste Bundeskanzler. Es klingt ja nicht schlecht: Bundeskanzler Armin Laschet!

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54 Omnibusse gechartert – Kegelclub erleichtert, dass diesjähriger Vereinsausflug doch nicht ausfallen muss

Busse Kegelclub
Foto: Zellreder, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Kegelclub „Immer noch alle Neune e. V.“ in Gelsenkirchen steht in der Coronakrise wie so viele Sportvereine vor einer schweren Bewährungsprobe.

Fast hätte der diesjährige Vereinsausflug zum Wandern in den Schwarzwald ausfallen müssen.

Vereinsvorstand Hans Tenpin klagt: „Wir dürfen nicht trainieren, ja uns nicht mal treffen. In den städtischen Linienbussen dürfen beliebig viele Leute mitfahren, aber wenn wir einen Omnibus mieten, dann darf da neben dem Fahrer nur genau einer rein. Das ist gleich neunmal ungerecht!“

Doch zusammen mit dem Schriftführer hat Tenpin nach mehrstündigem Brainstorming „die“ Lösung gefunden. Sie chartern 54 Omnibusse, damit ist der Vereinsausflug gerettet. „Das belastet zwar die Vereinskasse über Gebühr, aber uns ist das wichtig“, so Tenpin.

Die Fischer-Chöre haben übrigens nach Medienberichten auf eine ähnliche Lösung aus absolut nicht nachvollziehbaren Gründen verzichtet.

Busse Kegelclub
Foto: Atsushi Kase, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Wer in Öffis ohne Mundschutz erwischt wird, zahlt 500 €. Wer einen einfachen selbst genähten trägt, kommt mit 80 € davon!

Mundschutz
Lizenz: Public Droh-Mähne (wegen Frisör zu)

Nun kommt die Mundschutzpflicht – für öffentliche Verkehrsmittel und Läden. In Bayern gilt dies ab 27.04.2020.

Der heimliche Bundeskanzler und bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nun durchgesetzt, dass bei Nichtbeachtung harte Strafen verhängt werden.

„Es geht um die Gesundheit, unser höchstes Gut“, sagte Söder, „daher werden Fahrgäste in königlich-bayerischen Bussen und Staatseisenbahnen mit 500 Euro zur Kasse gebeten, wenn sie ohne Mundschutz angetroffen werden. Wer einen einfachen selbst genähten Mundschutz trägt, kommt mit 80 Euro davon.“

„Diese gestaffelten Strafen sorgen für Gerechtigkeit“, so Söder. Auch sei eine selbst genähte Maske gar keine echte Maske und falle unter das Vermummungsverbot. Wer in Bayern vermummt ist, gilt ohnehin als Schwarzfahrer. Zwar sei Schwarzfahren generell kostenlos, aber wer erwischt werde, müsse 60 Euro zahlen. Damit reduziere sich die Strafe für den Verstoß gegen die Auflagen bei der bayerisch-königliche Maskenpflicht auf symbolische 20 Euro.

Nur FFP2-Masken oder aufwärts seien sinnvoll und böten einen effektiven Schutz.

„Die einfachen Stoffmasken sind ohnehin Keimschleudern“, so Söder, „wir sollten sie nicht auch noch fördern. Beim Waschen verlieren die zudem ihren Minimalschutz, dann kann man es gleich sein lassen.“ Wir fragen Söder: „Waschen, wieso waschen?“

Wir bekommen keine Antwort. Nur dass auch die übrigen Bundesländer die bayerische Bußgeldregelung übernehmen wollen, verrät uns der Ministerpräsident noch.

Auf den Einwand, dass FFP2-Masken kaum zu bekommen seien, reagiert Söder dagegen überzeugend: „Daher haben wir ja die Strafen, damit sich der Bürger bemühe, so eine Maske zu ergattern. Man kann vom Bürger auch ein bisschen was erwarten. Auf Bildschirmen finden sich schließlich auch überall Masken. Bei Bildschirmmasken habe das verwöhnte Volk komischerweise nicht gemeckert, da ging es doch auch!“ Hat er auch wieder recht!

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Jan (5) ist der Gemeinde dankbar, dass rot-weißes Band beim Spielen nicht stört

Spielplatz mit Band
Jan und seine Freundin Denise (beide 5) Lizenz: Public Domain, bearbeitet durch keinblatt.de

Dem kleinen Jan (5) geht es gut. Er ist richtig begeistert, dass er so schön im Sandkasten spielen kann. Zwar hat er bemerkt, dass da so ein seltsames Band hängt, aber das stört ja beim Spielen nicht. Seine Eltern haben ihm gesagt, das wurde von der Gemeinde aufgehängt, aber sie wissen nicht, warum.

Jan spielt so gerne mit seiner Freundin Denise (5), die zwei Häuser weiter wohnt. Die beiden wollen mal heiraten. Eines ist aber Jan aufgefallen: Trotz Traumwetter sind außer seiner Freundin kaum noch andere Kinder da, die ihn ärgern oder seine Sandburgen zerstören. Jan kann sich das nicht erklären, aber er ist sie sicher, wenn er mal groß sei, werde er eine Erklärung finden.

Generell läuft es prima für Jan. Seine Mutter hat viel mehr Zeit für ihn, sonst ist sie immer am Vormittag arbeiten. Das stört ihn aber nicht, da er bei schönem Wetter den ganzen Vormittag im Sand spielen kann. Da sei er dann mit Denise „ein Paar“. Da kommt dann höchstens mal der Hausmeister kurz vorbei, der Denise immer so seltsam anschaut, aber sonst sind sie meist ganz alleine. Warum seine Mutter nicht mehr arbeitet, hat Jan nicht verstanden. Aber egal, nun trifft sich seine Mutter meistens mit vielen Freundinnen aus der Nachbarschaft zum Kaffeetrinken in der eigenen Wohnung. Die Damen winken dann manchmal vom Balkon rüber. Er kann die Frauen gut erkennen, obwohl die sechsspurige Hauptstraße dazwischen ist.

Neue Mode!

Noch was ist Jan aufgefallen. Viele Leute tragen so ein komisches Kleidungsteil vor dem Mund. Seine Mutter wolle so etwas nicht anziehen, sie mache nicht jede Mode mit, sagt sie.

Die lieben Verkehrsbetriebe

Wenn Jan mit seiner Mutter Bus fährt, geht neuerdings die vordere Türe nicht auf. Seine Mutters sagte, dass die Verkehrsbetriebe sagten, das habe was mit der Sonne zu tun. Sie hält das aber für eine dumme Ausrede. Sie sagt, das seien welche von der Art „Vorsicht, Kunde!“

So ganz hat Jan das nicht kapiert, aber egal, Jan darf sich jetzt erst einmal freuen. Heute kommen noch Oma und Opa zu Besuch, auch wenn er die Knuddelei nicht so gerne mag.