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Joe Biden – Steifer Gang, zwickende Hüfte, Torso durch Roboter ersetzt – aber sonst ziemlich fit

Joe Biden
Joe Biden beim morgendlichen Spaziergang. Der Präsident ist laut Gesundheitscheck ziemlich fit

Joe Biden hat Spekulationen über seinen angeblich miserablen Gesundheitszustand in aller Schärfe zurückgewiesen. In der Presse war Joe Biden als alter Tattergreis mit schlechtem Gedächtnis dargestellt worden. Zwar sei sein Gang neuerdings etwas steif, dies liege aber an einer Behandlung, der er sich momentan unterziehe. Es sei nur ein temporäres Problem, so der Sprecher des amerikanischen Präsidenten. Konkret sei Bidens Torso durch modernste Robotertechnologie ersetzt worden. Die zugrunde liegende KI aus China funktioniere hervorragend, habe aber noch ein paar Macken, was so manchen Stolperer und diverse zerbrochene Whiskeygläser erkläre. Die Robotertechnik sei eine Weiterentwicklung von Sony Aibo.
Der leitende Ingenieur der Firma, die Joe Biden behandelt, pflichtet dem bei und sagt, auf jeden Fall sei der Präsident eindeutig fit für eine zweite Amtszeit.

Biden habe inzwischen das Rauchen eingestellt, um keinen Kabelbrand zu provozieren. Um fit zu bleiben, treibe Biden mindestens fünfmal die Woche Sport, konkret Schachsport (Stockfish 16) und leichte Schaukelstuhlübungen.

Einige Probleme mache aber Bidens Refluxkrankheit. Die scharfe Magensäure könnte die empfindliche Elektronik beschädigen. Deswegen nehme der Präsident Protonenpumpenhemmer ein, die kompatibel zu seinen anderen Medikamenten seien.

Dementiert wurden auch mögliche Stromschlaganfälle. Solche hätte der Präsident der Präsident nie gehabt. Die Blutfettwerte seien ebenso in Ordnung, allerdings seien die Messungen durch das regelmäßig notwendige Einfetten der Ventilatoren im unteren Körperbereich des Präsidenten verfälscht. Es bestehe daher kein Anlass zur Sorge.

Sollte Joe Biden es gelingen, Donald Trump zu schlagen, wäre der Präsident am Ende seiner Amtszeit 86 Jahre alt. Sollten noch weitere Veränderungen an Joe Biden notwendig werden, könnte er sich dann zwei weitere Male zur Wiederwahl stellen, da es sich laut US-Rechtsprechung bei Menschen, die sich zu mindestens 90 Prozent unterschieden, grundsätzlich um unterschiedliche Menschen handele.

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Erste Reaktionen auf Biden (Kurzmeldung)

Langweiler Biden
Der neue US-Präsident und seine Vizepräsidentin. Der Unterhaltungswert der Biden ist überschaubar!
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Bidens Amtseinführung ohne Zuschauer: Nicht Corona ist der Grund, Altenheimfahrdienste sind überfordert

Joe Biden
Joe Biden: Bei Kennedys Ermordung war er Augenzeuge. Es war für ihn ein Dé·jà-vu. Er erinnerte sich sofort an seine Jugend, als Lincoln erschossen wurde. Lizenz: Public Domain

Die Amtseinführung (Inauguration) von Joe Biden wird ohne Zuschauer stattfinden. Zwar wird Lady Gaga die Nationalhymne singen und auch Jennifer Lopez auftreten. Aber auf eine imposante Parade, auf festliche Bälle und eben die Zuschauer wird verzichtet.

Als Gründe werden die Corona-Pandemie und auch Sicherheitsbedenken wegen militanter Trump-Störer angegeben. Anstelle von Zuschauern soll ein Flaggenmeer mit 191.500 Fahnen suggerieren, es würden Myriaden an Patrioten fahnenschwenkend Bidens Amtseinführung bejubeln.

Corona und Sicherheitsbedenken nur vorgeschoben

Doch wie unsere Redaktion erfahren hat, sind die Gründe vorgeschoben. Tatsächlich soll eine Blamage vermieden werden. Es wäre sehr peinlich, würden zu Bidens Amtseinführung weit weniger Menschen als bei Trump kommen. Und genau das wäre zu erwarten. Denn die Altenheime sind überfordert, ausreichend Fahrdienste anzubieten, um Bidens geifernde Fans anzukarren. „Das ist eine neue Situation, solch einen Fall hatten wir noch nie“, wird ein Sprecher der größten US-amerikanischen Altenheimkette „Final Resting Palace“ zitiert, „wir arbeiten ohnehin am Limit. Gestern hatten wir bei uns im Haus eine Schlägerei. Wenn zwei sich streiten, fliegen die Dritten.“

Um einer Demütigung zu entgehen, kommen Corona und die gewaltbereiten Trump-Fans mit ihrem Wikinger als Oberhaupt gerade recht. Da geht man idealerweise gleich auf Null runter. Besser gar keine Zuschauer als wenige.

Wie viel mal ist Trump erfolgreicher? Er rechnet schon …

Trump rechnet bereits. 1,5 Millionen Anhänger waren nach seinen Angaben zu seiner Amtseinführung gekommen. Um zu demonstrieren, wie viel erfolgreicher er als Biden ist, hat Trump 1.500.000 in seinen Taschenrechner eingetippt Dann gibt er das Divisionszeichen ein und eine 0. Jetzt die große Spannung. Erwartungsvoll drückt Trump die  =-Taste. Jetzt sollte ein eindrucksvolles Verhältnis rauskommen, das man noch in Prozent umrechnen könnte, um es noch imposanter zu machen. Doch sein Taschenrechner zeigt etwas Seltsames an. Trump ist irritiert, denkt sich aber, das werde schon stimmen. Seine letzte Pressemitteilung als Präsident lautet: „Ich bin der erfolgreichste Präsident aller Zeiten. Ein Indiz: Zu meiner Amtseinführung kamen Math Error mal mehr Menschen als bei Biden!“

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Medizin/Gesundheit Politik

Donald Trump: Ich wurde um Stimmen betrogen. Ich kann sie sogar hören!

Donald-Stimmen
Donald Trump: Hier sind einige der fehlenden legalen Stimmen zu sehen!

Donald Trump gibt nicht auf. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sieht sich als das, was er momentan ist – und das auch für mindestens vier weitere Jahre.

Laut Trump habe es einen Wahlbetrug in einem nie da gewesenen Umfang gegeben. Es seien in allen Bundesstaaten, in denen er nicht gewonnen habe, Millionen gefälschte Briefwahlstimmen für Joe Biden in Umlauf gebracht worden. Stimmen für ihn seien dagegen im großen Stil unterschlagen worden.

Trump sagte Fox News gegenüber:

Mir wurden massiv Stimmen vorenthalten. Ich kann diese Stimmen sogar hören. Ganz deutlich!. Manche Freunde – oder sind es die Stimmen? – sagen, ich sollte deswegen zum Arzt gehen. Doch wie soll ein Arzt diese Stimmen wieder herbeischaffen? Meiner Meinung nach müssen das die Gerichte machen. Ich werde weiter klagen. So lange, bis mein Sieg bestätigt ist.

Trump nannte für den groß angelegten Betrug unter anderem folgende Beispiele:

In Pennsylvania hat eine Dame für Joe Biden gestimmt, die schon 1985 gestorben ist. Kritiker verweisen darauf, dass es auch einige Pannen gab, die zugunsten von Trump ausgingen. So stellte sich bei einer Briefwahlstimme für Trump heraus, dass es sich bei dem Wähler um ein Denkmal handelte. Trump meint dazu: Stimme ist Stimme. Es gebe kein Gesetz, das es ausdrücklich Denkmälern verbiete, zu wählen. „Zeigen Sie mir das!“, forderte Trump.

In Georgia soll ein Lastwagen voller gefälschter Briefwahlstimmen pro Joe Biden gesichtet worden sein. Laut Trump seien Zehntausende Stimmen diesem Kommunisten zugeschanzt worden. Beweise fehlen. Trump aber legt Dutzende Beiträge aus sozialen Medien vor. Sein bester Beweis ist, dass auf einem Foto tatsächlich ein Lkw mit Wahlwerbung für Biden zu sehen ist. Dieser habe die Stimmen transportiert, ist sich Trump sicher. Das sei zwar auffällig, aber bereits so extrem entlarvend, dass man es kaum für möglich halte. Das sei der Trick, so der amerikanische Präsident.

Trump führt aus, dass Amerika extrem großartig sei und noch großartiger durch ihn geworden sei. Es habe nur ihn als Präsidenten verdient. Auf die Frage, warum dann das US-Wahlsystem, für das ja er mit verantwortlich sei, offenbar derart kompromittierbar sei, dass Wahlbetrug im großen Stil möglich werde, weicht der Präsident aus. Er verweist auf Neider und die bösen Kommunisten aus China. Biden sei eine chinesische Marionette, meint Trump. China und ihr Biden hätten ihm auch das Virus gesendet. Ohne Briefwahlstimmen, also nur mit legalen Stimmen, habe er, Trump, klar gewonnen. Und ohne Coronavirus hätte es viel weniger Briefwahlstimmen gegeben, also seinen Sieg. „Sie haben versucht, mir den Sieg, den ich errungen habe, wegzunehmen!“

Auf die Frage, was er vorhabe, sollten die Gerichte nicht seinen Sieg bestätigen, antwortet Trump einem Vertrauten. „Dann greife ich den Iran an. Erstens befinden sich die USA dann im Krieg, sodass der Präsident nicht gewechselt werden kann. Zweitens werfen mir die Leute immer vor, ich sei der erste Präsident seit Urzeiten, der keine Krieg begonnen habe. Diese Schwachköpfe haben übersehen, dass ich noch im Amt bin  – har har har! Jetzt höre ich sie wieder, die Stimmen! Great! Phantastic! Awesome!“

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Politik

Trump immer dreister: „Keine Niederlage, nur Vorrunde. In 4 Jahren fahre ich größten Sieg der Geschichte ein!“

Donald Trump
Donald Trump: Nicht verloren, Präsidentschaft nur ausgesetzt. Lizenz: ausgesetzt

Donald Trump (Republikaner) kann einfach nicht verlieren. Und wenn er nicht verlieren „kann“, dann hat er gewonnen. Zumindest steht es mindestens unentschieden. Auf jeden Fall ist nichts gelaufen.

Nun hat zwar Trump erstmals eingeräumt, bei dieser Abstimmung weniger Wahlmänner eingesammelt zu haben als sein Herausforderer Joe Biden (Demokraten). Das könnte man als Fortschritt einstufen.

Aber Trump stellt es nun so hin, als sei dies nur eine Art erster Durchgang gewesen. Tatsächlich erlaubt ihm die US-Verfassung, noch einmal anzutreten. Denn diese besagt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika höchstens zwei Amtszeiten ausfüllen dürfe. Trump ist derzeit noch in seiner ersten Amtszeit. Die zweite Amtszeit würde für Donald Trump dann in etwas mehr als vier Jahren am 20.Januar 2025 beginnen.

Trump sagte, Putin habe auch mal ausgesetzt. Und heute sei er der größte Präsident gleich nach ihm.

In vier Jahren will Trump neu durchstarten. Und vor allem all das rückgängig machen, das dieser Versager Joe Biden bald beschlossen haben werde. Wenn dann noch Zeit übrig sei, wolle er endlich mal einen gescheiten Krieg anfangen. Dazu sei jetzt einfach keine Zeit mehr. Oder, Moment mal?

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Politik

Jan (29) in Zeitschleife gefangen: Jeden Morgen Meldung Biden vs. Trump – 253:214

Zeitschleife
Da drinnen befindet sich ein armer Mann! Lizenz: Public Time

Ihm ist Schlimmes widerfahren. Der Mann, der ohnehin schon seit gefühlten Ewigkeiten 29 ist, ist in einer fürchterlichen Zeitschleife hängengeblieben.

Jeden Morgen steht er auf, sieht in den Spiegel und liest dort die auf der beschlagenen Scheibe gekritzelte Meldung „Biden vs. Trump – 253:214“. Der Herausforderer Joe Biden (Kommunisten) führt in dem Wahlkrimi mit exakt dieser Stimmenzahl vor dem Amtsinhaber Donald Trump (NSDAP).

Déjà-vu: Ist es eine identifizierende Erinnerungsfälschung oder ist es wahr?

Ein Déjà-vu setzt sich nahtlos an das vorherige. Der Auszählungsstand harrt auch je nach Bundesstaat bei 98 % oder 99 %, manchmal fällt er auch, um dann später wieder das Vortagesniveau zu erreichen.

Es ist ein Gefängnis, ein nicht enden wollender Albtraum. Jan überlegt einen Pakt mit dem Teufel. Er würde seine Unsterblichkeit (29) oder sein Lachen verkaufen, wenn es nur mal weiterginge. Wenn wenigstens ein weiterer Staat entschieden würde, wäre er schon glücklich. Aber der Scheidungsrichter, der darüber befindet, ob der amtierende Präsident aus dem Ant scheiden muss, hat auf Verlängerung entschieden, da noch kein Kandidat die erforderliche Mehrheit von 270 Wahlmänner*innen aufweist.

Jaaaaaan, wach auf! Aber bitte so, wie es sich gehört. Mit einer sauberen Entscheidung und auch wenn du dann 30 ist, ist das völlig unwichtig! Und wenn du dich weigerst, bring doch zumindest ein bisschen Spannung rein! 911-Meter-Schießen oder so was. Sonst bieten die einzige brauchbare Unterhaltung Berichte wie dieser.

Trump hat wohl noch diese eine Chance

Eine Chance hat Trump ja noch, damit Biden nicht ins Weiße Haus einzieht. Nein, damit ist kein Wunder gemeint. Auch keine grüne Farbe, mit der Trump schnell das Haus bearbeitet, solange er noch kann und Bidens Möbelwagen anrollt. Es geht vielmehr um seinen Koffer, den berühmten Knopf, der größer ist als der von Kim, und sein Gehirn, das kleiner ist.

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Politik

USA haben gewählt – Erste Hochrechnung: Trump lügt überraschend vorne!

Donald Trump
Er scheint das Unmögliche zu schaffen – die zweite Amtszeit. Eines seiner Wahlversprechen: Der nächste Hurricane werde das Coronavirus für immer nach China zurückblasen. Foto: Gage Skidmore / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die USA haben gewählt. Nun sind die ersten Hochrechnungen eingetroffen. Nach diesen lügt Trump überraschend vorne. Erwartungsgemäß führt Trump in den traditionellen Republikaner-Hochburgen. Aber auch in den entscheidenden Swing States ist Trump vorne, wenn auch teilweise nur mit hauchdünnem Verstand. In Florida, Pennsylvania, Arizona, Wisconsin, Ohio, North Carolina, Georgia und Nevada hat Trump einen komfortablen Vorstrump vor seinem Konkurrenten Joe Biden. In den übrigen Swing States Minnesota, Michigan und Sinatra liefern sich die beiden ein Kopf-an-Nicht-Kopf-Rennen.

In den Staaten, in denen es derzeit knapp aussieht, wird es noch auf die Briefwahlstimmen ankommen., die erst in den nächsten Tagen ausgezählt werden. Da Demokraten in höherem Umfang per Brief wählen (obwohl das englische Wirt „brief“ ja wörtlich eigentlich „(Sebastian) Kurz“ bedeutet und damit dem eher rechten Lager zugeordnet werden müsste), könnte es hier für Donald Trump noch eine böse Überraschung geben.

Realistisches Szenario: Trump verkündet sehr früh Wahlsieg

Beobachter erwarten, dass Trump in Kürze seinen Wahlsieg verkünden wird und für den Fall, dass erst in einigen Tagen seine Niederlage feststeht, behaupten wird, die bösen Sozialisten hätten ihm seinen Wahlsieg geklaut. Er dürfte sich dann weigern, seine Abwahl anzunehmen. Damit würde er für vier weitere Jahre im Weißen Haus bleiben. Möglicherweise könnte es dann auf die höchstrichterliche Entscheidung des Supreme Courts ankommen (wenn diesbezüglich das Gericht angerufen wird, nennt man das in den USA übrigens wörtlich übersetzt „Nieder-Klage“). Oder Trump bleibt einfach so.

Joe Biden hat indes angekündigt, Trump notfalls mithilfe des Militärs aus dem Weißen Haus heraussprengen zu lassen, sollte Trump sich weigern, erhobenen Hauptes seinen Regierungssitz zu verlassen., der ja nun „seiner“ sei, also der von Biden. Dass Trump sich im Bunker des Weißen Hauses verschanzt, gilt als eher unwahrscheinlich, da sich Trump von seinen Beratern hat unterrichten lassen, wie das mal für einen deutschen Führer ausgegangen sei.

Sollte Trump trotz Niederlage bleiben, könnte er in vier Jahren noch einmal antreten. Denn laut US-Verfassung darf ein US-Präsident maximal einmal wiedergewählt werden, es wäre ja dann für Trump die erste Wiederwahl.

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Bräuche und Mythen Medizin/Gesundheit Politik Religion

Noch vor Wahl: Trump lässt sich kreuzigen, um als ewiger Präsident wiederaufzuerstehen

Trump am Kreuz
Trump am Kreuz. Er wird leiden wie Jesus, nur auf die Dornenkrone wird verzichtet, um Trumps empfindliches Haar zu schonen. Die Kreuzigung steht auch symbolisch für die Wahl, da man dort ja sein Kreuz abgibt. Lizenz: Public Divine

US-Präsident Donald Trump fühlt sich nach seiner sensationell überstandenen Covid-19-Erkrankung großartig. Trump erklärte vor versammelter Presse:

Ich fühle mich nicht nur 70 Jahre jünger und kerngesund, sondern auch unsterblich. Ich werde es dem amerikanischen Volk beweisen! Viele nennen mich bereits Superman, aber diese kommerzielle Lachfigur vom Planeten Krypton ist meiner gar nicht würdig. Ich lasse mich vielmehr ans Kreuz schlagen. Und ich werde als zweiter Mensch wie Jesus Christus wiederauferstehen. Dieses Mal werden Kameras dabei sein, die besten Kameras aus chines… ähhh… wir nehmen amerikanische Kameras. Amerika bekommt einen Präsidenten, der eindeutig fit ist für die nächsten 4 Jahre. Oder wollen Sie etwa den alten Tattergreis wählen, den sie immer aus der Seniorenresidenz ankarren, wenn er nicht gerade „Joe ärgere dich nicht“ mit den großen Figuren spielt?

Beobachter rechnen damit, dass Trump mit seiner Kreuzigung ein weiteres Ziel verfolgt. Denn der christliche Gott ist fest in der amerikanischen Verfassung verankert. Stirbt Trump und gelingt ihm die Wiederauferstehung, hätte er eindeutig transzendentale Fähigkeiten und würde damit rein verfassungsmäßig zu Gott aufschließen. Er könnte damit so lange Präsident bleiben, bis er stirbt, ohne dass die Verfassung gebrochen würde.

Nun hoffen Gegner Trumps, dass der Präsident wie auch Jesus nach 40 Tagen in den Himmel auffahren wird. Damit würde Trump kürzer im Amt bleiben, als es regulär der Fall wäre. Befürworter Trumps hingegen stellen klar, dass Gott wolle, dass er Amerika weiter groß mache. America first! Die Wiederwahl Trumps gilt nach überstandener Wiederauferstehung als sicher, da sich kaum ein Christ dieser Faszination wird entziehen können. Die vielen QAnon-Anhänger werden auch bedient, schließlich sehen sie in Trump ihren Messias.

Die Kreuzigung wird am nächsten Freitag vor dem Weißen Haus stattfinden. Man gönnt sich ja sonst nichts. Die Erlöse aus Lizenzvergaben an einige Pay-TV-Sender, die 24 Stunden live berichten werden, sollen laut Trump gespendet werden: „Wir werden das Geld den durch die Black-Lives-Matter-Proteste geschädigten Geschäftsleuten zukommen lassen.“

Der Leichnam Trumps soll nach dessen Tod in den Keller des Weißen Hauses gebracht werden. Dieser wird traditionsgemäß mit einem Felsen verschlossen. Trump verlangte explizit nach einem Felsen, der größer und schwerer ist als der Stein, den Jesus wegrollte.

Trump hat Autoren der Fox-News abberufen, sein Ganz Neues Testament (Brand New Testament) zu verfassen, um den Amerikanern die beste Religion aller Zeiten zu schenken. Er hat ferner allen Amerikanern zugesagt, ihnen nicht nur kostenlos Covid-19-Antikörper zur Verfügung zu stellen, sondern auch Gratis Wandkreuze mit ihm als Erlöser.

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Trump war nicht schon früh über Coronavirus informiert, da er mental gar nicht dazu fähig ist

Donald Trump
„Ich lasse mir von diesem Panda-Dingsbums doch meine Wiederwahl nicht gefährden!“ – Foto: Gage Skidmore / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wie berichtet, soll Donald Trump schon sehr früh sehr genau über die Bedrohung durch das Coronavirus informiert gewesen sein. Das will  der Journalist Bob Woodward aufgedeckt haben, der auch über einen Tonbandmitschnitt verfügt und in den nächsten Tag ein Buch mit Details veröffentlichen wird.

„Das ist eine tödliche Sache“, soll Trump bereits am 7. Februar über das Virus gesagt haben. Da soll der Präsident bereits gewusst haben, dass die Krankheit über die Luft verbreitet werden kann. Trump wird mit den Worten zitiert:

Du atmest die Luft und so wird es übertragen. Das ist sehr schwierig, sehr brenzlig. Es ist auch tödlicher als die normale Grippe.

Beobachter glauben, dass diese Enthüllung ein enormes Sprengstoffpotenzial habe und dem Präsidenten gefährlich werden könne. Sogar Trumps sicher geglaubte Wiederwahl könnte ernsthaft in Gefahr geraten.

Entwarnung für Trump!

Doch nun gibt es Entwarnung. Trumps Leibarzt Sean Conley erklärte, Trump sei mental gar nicht in der Lage, irgendetwas sehr genau zu wissen. „Das ist nicht die Stärke des Präsidenten“, so Conley,  „die Qualitäten des Präsidenten liegen ganz wo anders. Er hat Amerika wieder zu alter Stärke zurückgeführt. Das kann er, und er wird Amerika noch viel großartiger machen. Aber er ist kein Arzt, kein Pandemie-Experte, ja nicht einmal ein interessierter Laie, der irgendetwas über das Virus oder über andere Dinge weiß, schon gar nicht sehr genau!“

Präsidentschaftskandidat Joe Biden zeigte sich enttäuscht und sagte unserem Blatt: „Gut, ich muss zugeben, was Trumps Leibarzt sagt, klingt alles plausibel. So kriegen wir ihn nicht. Es war falsch, dem Präsidenten zu unterstellen, er habe etwas gewusst oder wisse etwas. Gar sehr genau. Das ist richtig absurd, verzeihen Sie, ich muss kurz lachen! … Aber es ist auch eine Chance. Ich lasse prüfen, ob ich meinen Wahlkampf nicht radikal umstelle. Dass ich nicht mehr behaupte, Trump habe etwas gewusst oder wisse etwas, sondern dass er nichts wisse. Aber die Gefahr ist dabei, dass seine Anhänger dann sagen, damit sei Trump einer von ihnen!“

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US-Wahlkampf: Kanye West liegt an Ostküste sensationell vor Trump & Biden

Kanye West & Donald Trump
Kanye West & Donald Trump. Die USA könnten nach Obama ihren zweiten schwarzen Präsidenten bekommen. Foto: Diego Quintana, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Am 4. Juli hat der beliebte schwarze Rapper Kanye Omari West (Spitzname: „Ye“) seine Kandidatur zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt. Er will damit eine Alternative zu den beiden müden und alten Kandidaten bieten. Entgegen anderslautenden Meldungen tritt West nicht als parteiloser Kandidat an, sondern für die „Birthday Party“. West dazu: „Wenn ich gewinne, haben Amerika und ich jeden Tag Geburtstag.“ Als Wahlkampfslogan wählte West schlicht „Yes“ – eine Mischung aus „Yes, we can“ (Barack Obama) und seinem Spitznamen.

West an Ostküste vorne

Nach ersten Umfragen liegt West an der Ostküste bereits deutlich vor Trump und Biden. Die Ostküste ist traditionell eine Hochburg der Demokraten. Für West gilt es jetzt, vor allem auch in den Trump-Hochburgen im Westen, im Süden und der Landesmitte zu punkten.

West-Positionen

Dem Rapper wird zugetraut, unter den Menschen mit dunkler Hautfarbe Trump viele Stimmen abluchsen zu können. Mit seinen sehr konservativen Positionen wildert West aber auch im weißen Trump-Lager. So vertraut West in der Coronakrise ausschließlich auf Gott. Impfungen hält er für ein Werk des Teufels. Auch glaubt West daran, dass den Menschen Chips eingesetzt würden. Letztlich wollten die Ungläubigen verhindern, dass die Menschen nach vorzeitigen Ableben durch Hören seiner Musik durch das Himmelstor schreiten, so der begnadete Musiker.

Designierte Vizepräsidentin: Michelle Tidball

Als Vizepräsidentin: sieht West Michelle Tidball vor, die nach eigenen Angaben „biblischer Lebenscoach“ und „Priesterin“ ost. Über Tidball ist bislang nicht viel bekannt. Selbst ihre Existenz gilt nicht als gesichert.

West und das Verhältnis zu Trump

Der Rapper war bislang glühender Verehrer von Donald Trump, hat aber nun mit ihm gebrochen. Trump in eine grüne, West in eine rote Schale. Dennoch hat er noch lobende Worte für den Potus: „Trump ist der Präsident, der seit Jahren Gott als Lösung und Erlösung warmhält.“ Gerade Aussagen wie diese nähren den Verdacht, dass West letztlich nur Stimmen bei Biden abziehen will, um den bei der schwarzen Bevölkerung unbeliebten Trump schlussendlich zur Wiederwahl zu verhelfen. Der Schuss könnte aber nach hinten losgehen, wenn der Rapper am Ende vorne liegt und nächster US-Präsident wird. Was spricht für West? Er war bereits am Coronavirus erkrankt und könnte nun immun gegen das Virus sein. Damit hat er eine überzeugende Krankenakte, was auch nicht unwichtig ist. Wenn er Präsident ist, wird er ferner die Leute nicht mehr so oft mit seinem Sprechgesang infiltrieren, von der Eröffnungsrede mal abgesehen, die West noch rappen will. Gegen West spricht, dass er noch nie gewählt hat und damit politisch unerfahren ist.