Kategorien
Politik Szene Technik/Hightech Verkehr

Nach 14 Jahren neuer MS-Flugsimulator. BER erstmals drin, aber als „in Bau bis zur nächsten Version“

Flugsimulator
Flugsimulator sind kurz davor, realistischer als die Realität zu werden. Bild: Synovali / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Anhänger des Microsoft-Flugsimulators mussten 14 geschlagene Jahre auf eine neue Version des beliebten Programms warten. Viele sind in der Zeit verstorben. Das Warten hat nun ein Ende: Jetzt erscheint die 11. Version des „Microsoft Flight Simulator“, die auf 2 Petabyte an Daten zurückgreift und fotorealistische Bilder erzeugt.

Neben hunderten neuen Flugzeugtypen, den 500 spektakulärsten Flugzeugunglücken zum Nachspielen und einem preisverdächtigen Suchmodus nach Malaysia-Airlines-Flug 370 sind über 80.000 neue Flughäfen dazugekommen.

BER erstmals dabei!

Auch der Stolz der Deutschen, der BER Hauptstadtflughafen, ist an Bord. Dieser ist konsequenterweise als „in Bau bis zur nächsten Version“ gekennzeichnet. Detailverliebt wurden alle bekannten, noch nicht behobenen 14.000 Baumängel eingearbeitet.

Microsoft weist darauf hin, dass selbst Notlandungen auf dem BER im Simulator noch nicht möglich seien, da durch ein bürokratisches Missverständnis (Zahlendreher) statt einer betonierten Landepiste versehentlich ein Schiffskanal gebaut wurde. Vielsagend gab Microsoft bekannt, dass in der nächsten Version, der 12. Version des Flight Simulator, zumindest Notlandungen wohl realisiert würden. Frühestens aber in der Version 13 sei ein BER-Regelbetrieb möglich.

Da derzeit coronabedingt kein Urlaub möglich ist, sind die Flight-Simulator-Entwickler damit beschäftigt, das Programm komplett umzustrukturieren. Letztlich soll der Code für die nächste Version 12 im Kern noch einmal völlig neu programmiert werden. Die Datenmenge werde dann voraussichtlich auf 100 Yottabyte anwachsen. Weiteres will Microsoft noch nicht verraten, um den Run auf die aktuelle Version nicht abebben zu lassen, schließlich wolle man ja diese verkaufen. Es ist aber aus gut informierten Kreisen durchgesickert, dass die nächste Version auch eine komplette Pilotenenausbildung ermöglichen wird.

Auch alle jemals dokumentieren Störfälle sollen eingearbeitet werden, auch der Fall, bei dem der Pilot die Durchsage machte: „Wenn sich ein Arzt an Bord befindet, soll er ins Cockpit kommen!“, woraufhin ein Mann aufsteht und nach vorne geht. Kurz danach ist die Stimme des des Arztes aus den Lautsprechern zu hören: „Wenn sich ein Pilot an Bord befindet, soll er nach vorne kommen!“ Dabei wird streng genommen nicht haargenau auf die eingearbeiteten Störfälle und Unglücke zurückgegriffen, denn diese sind nur die Basis für den neuen Störfallgenerator, der auf künstlicher Intelligenz basiert.

Ob der BER mit künstlicher Intelligenz schon weiter wäre? Die Frage ist so schwer zu beantworten wie die Frage, warum an Bord von Flugzeugen sich keine Fallschirme, sondern Schwimmwesten befinden.

Kategorien
Boulevard Bräuche und Mythen Gesellschaftliches Politik Sprachliches Szene

Eltern geben Kindern immer bescheuertere Namen. Zukünftig legt Standesamt Namen fest

Bessere-Vornamen-Gesetz
Einige der schlimmsten Auswüchse an Vornamen, die zu Häme und Mobbing führen können. Damit wird jetzt Schluss sein. Eltern in Deutschland können in Zukunft aus drei Vorschlägen wählen, die das Standesamt macht

Sie heißen Ocean, Despot, Godpower , Cinderella-Melodie, Pepsi-Carola, Popo, Schokominza … Wie bitte? Wer bitte? Kinder in Deutschland. Bereits im Kindergarten werden so manche Kinder zum Gespött. Mobbing und Ausgrenzung sind da nicht mehr weit. Das Phänomen ist – nach den berühmten Namensauswüchsen – auch als Chantalismus und Kevinismus bekannt.

Zwar können Standesämter Namen ablehnen, haben aber dafür keine Generalvollmachten. Beispielsweise sind Doppel-Vornamen erlaubt, wenn die Einzelvornamen zulässig sind. Was Eltern ihren Kindern antun, lässt sich außerdem nicht mit einer einfachen Prüfung abklären. So ist der Fall bekannt, dass Eltern ihre Tochter Martha genannt haben. Ein ganz normaler Name, den ein Standesamt-Mitarbeiter durchwinkte. Dumm nur, dass die Eltern mit Nachnamen Fahl heißen und dem Mitarbeiter die Gesamtwirkung nicht aufgefallen war.

Bessere-Vornamen-Gesetz kommt!

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nun die Reißleine gezogen. In Zukunft werden die Standesämter die Namen festlegen. Basis dafür ist das „Bessere-Vornamen-Gesetz“ der Bundesregierung, das bereits vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde. Es muss nur noch der Bundesrat zustimmen,  was aber als reine Formsache gilt.

Keine freie Namenswahl mehr! Auswahl aus 3 Vorschlägen

Den Eltern werden drei Vorschläge präsentiert, unter denen sie auswählen können. Wer bis zu zehn Vorschläge und auch die Berücksichtigung von ein paar moderneren, aber seriösen Namen haben möchte, kann hier ein XXL-Namenspaket für 300 Euro erwerben. Dieses bietet auch die Möglichkeit, dem Kind bis zu drei Vornamen zu geben. Für Adelige (Karl-Theodor zu Guttenberg etwa hat zehn Vornamen) wird es selbstverständlich Ausnahmen geben.

Die Listen bei den Standesämtern sollen regelmäßig aktualisiert werden. Auch werde man sich mehr Mühe geben, darauf zu achten, dass Vorname und Nachname zusammenpasse, so Seehofer. Da man sich nicht mehr mit abstrusen Vorschlägen herumschlagen müsse – stellen Sie sich vor, Ikea, Siebenstern und Waterloo waren zugelassen –, habe man dann auch mehr Kapazitäten. Zudem habe man durch Einnahmen aus dem XXL-Namenspaket die Mittel, zusätzliche Mitarbeiter in den Standesämtern einzustellen, die sich um Namensentwicklung und Namensharmonie kümmerten, schwärmt Seehofer. Auch soll es regionale Namenslisten geben, aus denen sich die Standesämter bedienen, sodass z.B. in Bayern auch wieder typisch bairische Namen mehr Gewichtung bekämen. „Wir lassen uns von diesen Schaklyn-Eltern nicht mehr weiter foppen“, führt der Innenminister aus.

Viele Eltern werden sich aber nun in ihren Freiheiten eingeschränkt fühlen. Auch gibt es von der Opposition bereits Kritik. Manche meinen, die neue Regelung sei sogar grundgesetzwidrig. Die FDP-Bundestagsabgeordneten (Colin-Jamie Julien Pfeiferle und Pumuckl-Napoleon Krüger) haben bereits Verfassungsklage angekündigt.

Beispiele mit besonders schlimmen, aber bislang zulässigen Namen

  • Adriatik
  • Alemmania
  • Apple
  • Belana
  • Blaubeere
  • Blücherine
  • Bluebell
  • Bluna
  • Bo
  • Brain
  • Cassandra Lucie Marie
  • Champagna
  • Chanel
  • Chelsy Novèle
  • Cinderella-Melodie
  • Colin-Jamie Julien
  • Cosmo
  • Courage
  • Dee-Jay
  • Despot
  • Dior
  • Emilia-Extra
  • Fanta
  • Frangi-Pany
  • Frea
  • Frodewin
  • Gneisenauette
  • Godpower
  • Harley
  • Hope
  • Horst
  • Ikea
  • Imperial-Purity
  • Jonas Jayden-Tayler
  • Junior
  • Kantorka
  • Katzbachine
  • Kaysen
  • Kix
  • Klee
  • Lafayette
  • Laperla
  • Laser
  • Legolas
  • Lelibeth
  • Leonardo da Vinci Franz
  • Lio
  • Loana
  • Logan Seraphin
  • London
  • Lovelle
  • Magic
  • Maier
  • Matt-Eagle
  • Milka
  • Miransah
  • Monel
  • Napoleon
  • Noredien
  • November
  • Nox
  • Nussi
  • Ocean
  • Pepsi-Carola
  • Phoenix
  • Popo
  • Precious
  • Prestige
  • Pumuckl
  • Quidan
  • Rapunzel
  • Rionella
  • Saliana
  • Sammilia
  • Schaklyn
  • Schneewittchen
  • Schokominza
  • Segesta
  • Shakur
  • Sheriff
  • Siebenstern
  • Sioux
  • Smudo
  • Solarfried
  • Sonne
  • Sultan
  • Sunshine
  • Svaka
  • Tarzan
  • Timpe
  • Topas
  • Triumf
  • Viktualia
  • Wasa
  • Waterloo
  • Windsbraut
  • Winnetou
Kategorien
Ernährung Industrie Konflikte/Terror/Militär Politik Szene Technik/Hightech

Erst TikTok, nun verbietet Trump auch alle chinesischen Restaurants

Donald Trump verbietet China
Donald Trump bekämpft das kommunistische Unrechtsregime in China. Lizenz: Pub Ling Ming Ding

Der amerikanische Präsident Donald Trump kämpft weiter für eine freie amerikanische Gesellschaft.

Zuerst hatte Trump angekündigt, die chinesische Videoplattform TikTok, die auch international sehr populär ist und vom chinesischen Unternehmen ByteDance betrieben wird, noch dieses Wochenende in den USA zu verbieten. Trump begründete dies mit Sicherheitsbedenken und dem Umstand, dass das diktatorische kommunistische Regime in Peking die Plattform kontrolliere.

Der amerikanische Präsident hat diese Macht, er kann in solchen Fällen auf ein Dekret oder einer wirtschaftlichen Notstandsermächtigung zurückgreifen.

Kritiker gehen davon aus, dass das Motiv für das Verbot eher daran liegt, dass TikTok dem Wahlkampf von Trump schadet. Überwiegend junge TikTok-Nutzer sollen sich verabredet haben, Plätze für eine Wahlkampfveranstaltung von Trump zu reservieren, um dann gezielt dem Event fernzubleiben. Tausende leere Plätze machen sich nicht gut, sie stehen für Desinteresse und nachlassende Popularität des Präsidenten.

Verbot aller China-Restaurants

Aber Trump geht noch weiter. Als Nächstes werde er alle chinesischen Restaurants verbiete, kündigte der Präsident an. Trump will hierzu nächste Woche ein Dekret unterzeichnen. Er begründete die Maßnahme damit, dass die chinesischen Restaurantbetreiber Spitzel seien, die im Auftrag von Peking US-Bürger ausspionierten. Trump betonte, dass nur chinesische Restaurants auf US-amerikanischem Boden verboten würden. Auf eine weitreichendere Maßnahme einer Super Executive Order, die auch alle Bündnispartner der USA und damit auch z.B. Deutschland betreffen würde, will der Präsident erst einmal verzichten. In diesem Sinne, wie der Chinese vor dem Essen sagt: „man man chi.“

Noch mehr China auf dem Prüfstand

Ob auch die amerikanischen ChinaTowns verboten werden, ließ der Präsident noch offen. Klar scheint aber zu sein, dass Trump keine US-amerikanischen Firmen mehr auf der Messe Photokina, die in Köln stattfindet, sehen will. „China ist der Feind, und er hat Deutschland offenbar nicht nur mit Kung Flu, sondern auch mit Wirtschaftsspionage infiziert“, analysierte Trump.

Auch die Technik der Telekinese – Bewegung von Objekten per Geisteskraft – will Trump zumindest kritisch hinterfragen. Auch hier dürfte es auf ein Verbot hinauslaufen, es sei denn, der Präsident habe genug von der erwähnten Kraft, sodass die Methode den USA nutzen könnte.

Kategorien
Industrie Kriminalität Natur/Tiere/Umweltschutz Politik Szene

Gabriel gibt reumütig Job bei Tönnies auf – und setzt sich in Fleischersatz-Lobby für Tofu und Dildos ein

Sigmar Gabriel
Sigmar Gabriel mit grünem Phallus-Symbol um den Hals vor grünem Hintergrund. So sieht einer aus, der aus seinen Hehlern gelernt hat! Foto: A.Savin / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nachdem bekannt wurde, dass Ex-SPD-Parteichef und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel ausgerechnet einen hochdotierten Beraterjob beim umstrittenen Schlächter Tönnies ausübt, gelobt der Erzengel, wie ihn seine Gegner und Fans ehrfürchtig nennen, Besserung.

Gabriel sagte unserem Blatt: „Ich habe zwar nur lächerliche 10.000 Euro im Monat verdient und damit kaum mehr als das 69-fache eines Tönnies-Schlachtarbeiters, aber es war einfach fleisch! Ich meine falsch.“

Wie aus dem Umfeld von Gabriel nach außen drang, berät der fleischgewordene Sympathiepolitiker nun zwei Fleischersatzunternehmen. Ein Unternehmen stellt Tofu her, das andere Dildos. Über die Höhe der Vergnügung wurde noch nichts bekannt, aber man darf wolf davon ausgehen, dass Gabriels Einführungsgehalt jeweils im guten sechsstelligen Bereich liegt.

Öko bzw. vegan fordern und fördern!

Gabriel liegt nicht nur der Wechsel am Herzen, er will mit seinen gutem Kontakten in die Politik hinein in Zukunft auch An-Reize für Fleischersatzprodukte schaffen. Er sagte: „Mit Würsten kenne ich mich aus, die haben zwei Enden mit jeweils einem Zipfel dran. Tofuwürste sind in dieser Hinsicht auch nicht viel anders, aber politisch kotelett. Dildos dagegen sind asymmetrisch, können aber dafür mehrfach verwendet werden. Ein nachhaltiges Objekt.“ Aus Gabriels Kreisen war ferner zu hören, er würde sich auch für Penis-Wärmepumpen stark machen. Er ist also nun voll der Öko: „Statt viel Strom für eine Klimaanlage zu verbrauchen, kann man im Sommer einfach auch mal mehr ausziehen. Und Blasen kann nicht nur ein Ventilator“, sagte der Ex-Politiker. Zudem macht er sich für eine weitere Variante des Stromsparens stark: „Auch bei LED-Beleuchtung kann man mal das Rotlicht ausmachen.“ Wobei man jetzt farblich betrachtet bei dem Mann den Eindruck bekommt, im breiten Schatten eines Grünen-Politikers zu stehen.

Kategorien
Bräuche und Mythen Esoterik Natur/Tiere/Umweltschutz Szene

Globus für Verschwörungs­theoretiker vorgestellt – Attila Hildmann übernimmt Deutschland-Vertrieb

Globus für Verschwörungstheoretiker
Attila Hildmann präsdentiert dieses Modell der Erde, das mit dem Antarktis-Eisbergring der Wahrheit sehr, sehr nahe kommt. Inspiriert durch Xavier Naidoo und sein Lineal! Foto: Marco Verch, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY 2.0

Die bekannte Globusmanufaktur Helios, Inc., erweitert ihre Produktpalette und bringt den weltersten Globus für Verschwörungstheoretiker auf den Markt.

Der Firmensprecher Milk Wayne sagte, dass bislang Verschwörungstheoretiker diskriminiert worden wären. Dieser Ungerechtigkeit wolle man etwas entgegensetzen.

Der Globus repräsentiert eine Flacherde in Scheibenform (und ist von der Wortherkunft streng genommen kein Globus – lat. „globus“=Kugel). Den äußeren Abschluss des zylinderförmigen Modells bildet die Antarktis mit hohen, unüberwindbaren Eisbergen. Über dem Modell schwebt eine Lampe, die die Sonne darstellt. Diese besitzt eine bewegliche Mechanik, um den Sonnenkegel über die Erde wandern zu lassen, und ist die Äquivalente zu dem Drehmechanismus eines kugelförmigen Globus.

Das Modell wird im Fachhandel für ca. 150 US-Dollar erhältlich sein und noch im Herbst in den USA auf den Markt kommen. Europa wird gleich im Anschluss folgen. Der australische Markt wird ebenso bedient und liegt dem Unternehmen sogar besonders auf dem Herzen. Denn so bekämen die Menschen dort eine wissenschaftliche Erklärung dafür, warum sie nicht von der Unterseite der Erde herunterfallen. Denn sie befänden sich ja gar nicht auf einer solchen, so Wayne. Wissenschaft kann manchmal so einfach sein.

Weiteres Modell in Planung

Ein Modell, bei dem die Scheibenerde am Rand einfach mit einem Wasserfall ende, sei auch in Planung. Momentan habe man noch Probleme, einen Wasserkreislauf abzubilden und das Wasser wieder zurückzupumpen. Dennoch sei man optimistisch, in Zukunft auch diese ernstzunehmende These gebührend zu berücksichtigen.

Wayne sagte, man habe für die angebliche Kugelgestalt der Erde vor allem Nasa-Bilder als Hinweis. Da es keine Raumfahrt gebe, müssten die mehr als 17.000 Nasa-Mitarbeiter eine andere Aufgabe haben, als es die Nasa selbst behaupte. Daher gehe man davon aus, dass sie den ganzen Tag Bilder fälschten.

Attila Hildmann übernimmt Deutschland-Vertrieb

In Deutschland will Attila Hildmann, der vor dem Ende seiner veganen Karriere steht, die Vermarktung des Globus übernehmen. Denn er hat erfahren, dass sich unter Verschwörungstheoretikern überwiegend Fleischesser befinden. Entsprechend liegen seine veganen Produkte mittlerweile wie bleidurchsiebtes Fleisch in den Regalen.

Kategorien
Gesellschaftliches Konflikte/Terror/Militär Medizin/Gesundheit Politik Szene

AfD steht vor Spaltung in Nazis und Neonazis

Jörg Meuthen
Jörg Meuthen. Foto: Sandro Halank / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Nach dem Rauswurf von Andreas Kalbitz aus der AfD wegen seiner früheren Kontakte ins rechtsextreme, also eigene Milieu steht die Partei vor einer Spaltung. Der Parteivorsitzende der AfD, Jörg Meuthen, sprach von einer juristischen, nicht von einer politischen Entscheidung.

Wir führen mit Meuthen ein kleines Interview:

keinblatt.de: Herr Meuthen, es freut uns, mit Ihnen zu sprechen. Glauben Sie, dass nach dem Rauswurf Kalbitz‘ die Partei vor einer Spaltung steht?

Jörg Meuthen: Ja, leider. Denn wir wollen eine Partei für alle Nazis sein, nicht nur für Altnazis und normale Nazis, sondern auch für Neonazis und die neue Rechte. Das geht nicht, wenn einzelne unserer rechten Ränder einfach so wegbrechen. Auch wollen wir eine deutsche Heimat für Vertreter der Klimawahrheit und für Menschen sein, die erkannt haben, dass das Coronavirus harmloser als jede Grippe ist. Das Virus ist als Biowaffe im „Lugar Centre for Public Health Research“ in Georgien entwickelt worden. Das ist ein Labor, das von den USA aufgebaut und ausgestattet wurde.

kb: Warum sollten die USA als Biowaffe ausgerechnet ein harmloses Virus entwickeln?

J. M.: Ihr Altmedien müsst immer das Haar in der Suppe suchen. Ihr werft uns vor, dass wir Verschwörungstheorien entwickeln, aber selbst konstruiert ihr mit hanebüchener Logik angebliche Widersprüche bei uns. Dann haben die USA halt nicht gut genug gearbeitet, basta. Das ist unser Glück. Das war noch unter Obama, unter Trump wäre das nicht passiert.

kb: Aber Sie als AfD stehen doch Trump nahe und verehren ihn. Gleichzeit trauen sie ihm aber zu, die Welt mit einem gefährlichen Virus in den Abgrund zu reißen?

J. M.: Auf diese Polemik gehe ich nicht ein. Wir stehen zumindest auf dem Boden des Grundgesetzes. Inzwischen darf man ja noch nicht einmal mehr so richtig als Nazi demonstrieren. Wegen eines Virus, dessen Symptome die meisten nicht einmal bemerken. Grundsätzlich sind aber natürlich schon Szenarien denkbar, bei denen tatsächlich Einschränkungen der Grundrechte notwendig werden können.

kb: Wann wäre das beispielsweise der Fall?

J. M.: Bei einer fünften Amtszeit Merkels.

kb: Lieber Jörg Meuthen, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Kategorien
Bräuche und Mythen Medizin/Gesundheit Politik Szene

Friseure müssen nach einem Tag schon wieder schließen, da zu viel Bullshit über Corona verbreitet wurde

Friseursalon
Ab sofort wieder geschlossen: Friseure in Deutschland! Lizenz: Public Domain

Das ist ja eine böse Überraschung für die Friseure und auch für die Kundinnen und Kunden!

Da durften nach sechs Wochen Corona-Zwangspause die Friseure heute, am Montag den 04.05., endlich wieder öffnen (einem Tag, an dem sie ohnehin traditionsgemäß geschlossen haben), und nun ist schon wieder Schluss.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) setzte die Neuregelung heute außer Kraft. Ab sofort, das heißt ab Dienstag, müssen die Salons wieder geschlossen bleiben.

Seehofer ist sauer, was für ein Bullshit in den Haarsalons verbreitet wurde. „Wilde Verschwörungstheorien über das Coronavirus, die der Regierung und dem ganzen Land schaden“, empört sich Seehofer. „Dabei hatten wir doch extra ein weitgehendes Sprechverbot beim Friseur verhängt, da sich das Virus beim Sprechvorgang leichter übertragen kann als beim Schweigen.“

Dieser Grund ist der wohl entscheidende

Unter vorgehaltener desinfizierter Hand sagte Seehofer unserem Blatt: „Aber natürlich wollten wir, dass keine Falschinformationen über das Virus verbreitet werden. Beziehungsweise falsche Wahrheiten, die wir für richtig halten, bei denen wir aber bei der Wahrheit bleiben! Am Ende werden die Leute noch aufmüpfig und widersetzen sich dem Lockdown. Die NWO, die Bilderberger-Konferenz mit Sicherheitsabstand, die Abschaffung des Bargelds, die Zwangsimpfungen und der implantierte Chip, all das wäre jetzt fast in Gefahr gewesen!“, poltert der Minister. „Um ein Haar wäre das schiefgegangen!“

Nun aber konnte die Agenda doch noch gerettet werden. Aber das hat Nebenwirkungen. Jans Freundin ist nun verägert, dass ihre Haare so unordentlich und kaputt bleiben müssen, wie sie sind. „Wäre mein Friseur einer, der auch am Montag öffnet, und hätte ich für heute einen Termin bekommen, dann wäre die Welt jetzt in Ordnung!“, sagt die taffe Endzwanzigerin.

Wie geht es weiter?

Wann ein neuer Anlauf in puncto Öffnung der Friseursalons unternommen wird, ist noch völlig offen.

Kategorien
Bräuche und Mythen Gesellschaftliches Medizin/Gesundheit Sport Szene

54 Omnibusse gechartert – Kegelclub erleichtert, dass diesjähriger Vereinsausflug doch nicht ausfallen muss

Busse Kegelclub
Foto: Zellreder, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Kegelclub „Immer noch alle Neune e. V.“ in Gelsenkirchen steht in der Coronakrise wie so viele Sportvereine vor einer schweren Bewährungsprobe.

Fast hätte der diesjährige Vereinsausflug zum Wandern in den Schwarzwald ausfallen müssen.

Vereinsvorstand Hans Tenpin klagt: „Wir dürfen nicht trainieren, ja uns nicht mal treffen. In den städtischen Linienbussen dürfen beliebig viele Leute mitfahren, aber wenn wir einen Omnibus mieten, dann darf da neben dem Fahrer nur genau einer rein. Das ist gleich neunmal ungerecht!“

Doch zusammen mit dem Schriftführer hat Tenpin nach mehrstündigem Brainstorming „die“ Lösung gefunden. Sie chartern 54 Omnibusse, damit ist der Vereinsausflug gerettet. „Das belastet zwar die Vereinskasse über Gebühr, aber uns ist das wichtig“, so Tenpin.

Die Fischer-Chöre haben übrigens nach Medienberichten auf eine ähnliche Lösung aus absolut nicht nachvollziehbaren Gründen verzichtet.

Busse Kegelclub
Foto: Atsushi Kase, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 2.0
Kategorien
Bräuche und Mythen Industrie Medizin/Gesundheit Szene

Drastischer Rückgang des Flugverkehrs – erstes Chemtrail-Unternehmen pleite

Chemtrails
Das war einmal. Es wird kaum mehr gesprüht. Die Regierungen haben andere Wege gefunden, ihre Agenda zu verfolgen. Lizenz: Public Domain
Chematrailzusatz
Betanken eines Flugzeugs mit Chematrailzusatz. Foto: Hannes Sallmutter, bearbeitete Version / Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Wegen der Corona-Pandemie ist der Luftverkehr stark eingebrochen, in Deutschland etwa um 80–90 %. In anderen Ländern sieht es nicht viel besser aus.

Die Krise trifft nun auch die Chemtrail-Branche. Da nur noch wenig gesprüht wird, ist der Bedarf drastisch gesunken. Entsprechend liegen die Chemtrail-Chemikalien wie Blei in den Regalen. Die Branche versucht derzeit verzweifelt, den Fokus auf Fracht- und Militärmaschinen zu legen, allerdings bislang mit wenig Erfolg

GTCA meldet Insolvenz an

Mit GTCA musste gar das erste Chemtrail-Unternehmen Insolvenz anmelden. Die Firma, deren Buchstaben angeblich für „(all) Good Things Come (from) Above“ (auf Deutsch etwa „Alles Gute kommt von oben“) stehen, ist einem breiteren Publikum bekannt geworden, als der beliebte Musiker Xavier Naidoo erklärt hatte, sich an dem Unternehmen beteiligt zu haben.

Bevölkerungsreduktion: ein schlimmer Verdacht!

Die Krux bei der Sache ist, dass Chemtrails unter anderem zur Bevölkerungsreduktion eingesetzt werden. GTCA hat hier gleich mehrere Produkte im Angebot, die die Zeugungsfähigkeit der Bevölkerung reduzieren. Doch die Aufgabe, die Population zu dezimieren, hat jetzt absurderweise der Hauptfeind der Chemtrail-Branche, eben das Coronavirus, übernommen. Naidoo wittert hier eine großangelegte Verschwörung.

Das Virus sei gezielt freigesetzt worden, um auf kostengünstigere Weise einen perfiden Plan zu verfolgen, der seinem Unternehmen schade, so der Künstler in einer ersten scharfen Analyse. Dabei sei er gleich doppelt getroffen worden. Denn mit dem zusätzlich verhängtem Veranstaltungsverbot könne er auf absehbare Zeit auch keine Konzerte mehr geben. Naidoo ist sich sicher, mit dem Virus sollte vor allem seine Person getroffen werden. „Irgendjemand gönnt mir meinen Erfolg als Musiker und Unternehmer nicht“, sagte der Ausnahmemusiker.

Kategorien
Filme/TV Medien Medizin/Gesundheit Szene Wissenschaft/Bildung

Influencer der YouTube-University zerstören RKI: Corona hätte verhindert werden können

Influencerin YouTube-Uni
Die angesehene Influencerin Zero hat erstaunliche Forschungsarbeit geleistet! Lizenzhinweise:  YouTube-Logo, RKI-Logo

Es ist wirklich tragisch. Hätte Deutschland die Coronakrise verhindern können? Ein klares Ja! Denn die bekannte YouTube-Influencerin Zero hat ausgerechnet, dass wenn ein nicht Infizierter pro Tag nur 2 andere nicht Infizierte nicht infiziert, nach nur 28 Tagen ganz Deutschland nicht infiziert gewesen wäre. Damit stellt sich Zero klar gegen das renommierte Robert-Koch-Institut.

Zahlreiche Experten mit eigenem YouTube-Kanal und Professur bei der YouTube-University haben die Rechnung inzwischen überprüft und als korrekt eingestuft. Der Beweis gilt damit erbracht. Deutschland ist also selbst schuld.

Uns hätte einiges erspart werden können. Ohne Coronakrise könnten die Leute

  • sich in engen Ferienfliegern Thrombose holen,
  • beim Frisör oder Blumenhändler Geld für nichts ausgeben,
  • auf der Parkbank sitzen und ein selbstkasteiendes Buch wie Goethes Faust lesen,
  • im Elektronik- oder Baumarkt keine Beratung erhalten,
  • Kantinenfraß essen statt selbst gekochten Fraß im Home Office,
  • Kollegen in der Firma mobben (es besteht die Gefahr, dass die Leute im Home Office das Mobben verlernen),
  • sich mit Oma und Opa im Pflegeheim einen hitzigen Streit liefern, an dessen Ende die Enterbung steht,
  • im Restaurant lange warten und bei mit hoher Rechnung schlecht gewürztem Essen noch schlechter bedient werden,
  • langweilige Sportübertragungen mit nicht einmal unterhaltsamen Fehlurteilen des Schiedsrichters anschauen,
  • im Supermarkt Körpergestank und Rempler genießen,
  • aus Faulheit und nicht wegen eines Verbots nicht ins Fitnessstudio gehen,
  • nicht nur Rosis Nummer wählen, sondern auch etwas davon haben,
  • sich beim Gottesdienst kräftig verarschen lassen,
  • im Kino immer weniger sehen, weil die jungen Leute immer größer werden,
  • sich im Megastau selbst verwirklichen,
  • von Friedrich Merz profitieren. Und das ist jetzt der wichtigste Punkt! Merz wäre nicht infiziert worden und wäre nun schon so  gut wie sicher CDU-Parteivorsitzender, Bundeskanzler und UN-Generalsekretär in spe. Friedrich Merz, Du wirst uns gefehlt haben werden!
Kategorien
Medizin/Gesundheit Szene Technik/Hightech

Regierung will Coronavirus-Impfstoff per Chemtrails verbreiten – Technologie liefert Xavier Naidoos Firma

Xavier Naidoo
Xavier Naidoo. Lizenz: Public Desinfection

Die deutsche Regierung arbeitet mit Hochdruck an der Bekämpfung des gefährlichen Coronavirus. Der Impfstoff ist fertig, aber noch nicht getestet. Erst erfolgen Studien an Tieren, dann wird er versuchsweise an Menschen eingesetzt. Läuft alles wie geplant, wird die gesamte deutsche Bevölkerung geimpft. Um diese gigantische logistische Herausforderung zu bewältigen, wird die Verbreitung des Impfstoffs per Chemtrails erfolgen.

Bei der Chemtrails-Technologie soll ein von Xavier Naidoos Firma entwickeltes Verfahren zum Einsatz kommen. Die ersten Tests waren vielversprechend, aber es gab doch einige Probleme. So verließen die von Naidoos Firma zur Verfügung gestellten Flugzeuge ständig unfreiwillig die Atmosphäre, da sie für eine flache Erde konzipiert sind. Die Piloten kehrten zum Glück unbeschadet auf deutschen Reichsboden zurück.

Hightech in der Bibel

Naidoo ist sich sicher, diese Probleme, die durch einen Eingriff Merkels entstanden seien, schnell mithilfe der Bibel lösen zu können. „In der Bibel stehen die Antworten auf alle Fragen“, so Naidoo. Selbst das Automobil sei bereits in der Bibel erwähnt, schließlich stehe NT nicht wie allgemein angenommen für „Neues Testament“, sondern für „New Technology“. Die Bibel habe alles vorweggenommen, also auch „Windows NT“.

In einem Interview des Musikexpress sagte Naidoo zum Thema „Automobile in der Bibel“ Folgendes:

Das steht an mehreren Stellen, in denen die Cherubime beschrieben werden. Für mich sind diese Engelsgeschöpfe die Automobile. Es gibt vier Arten von diesen Wesen – und wir haben vier Arten von Fortbewegungsmitteln auf der Erde. Ich bin überhaupt nicht gegen den Fortschritt. Dieser Fortschritt muss nur anerkennen, dass es einen Gott gibt.

Während noch an der Lösung der letzten Probleme will gearbeitet wird, arbeitet Naidoo bereits am Vertragsabschluss mit der BRD GmbH.

Chemtrails
Chemtrails am Himmel Sie sprühen wieder! Foto: Prashanta / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Kategorien
Drogen Politik Szene

„CSU will den Hanf freigeben“ war nur Missverständnis, sie wollen den Hans freigeben!

Cannabis
Lizenz: Public Domain

Da war die Cannabis-Szene vielleicht in Aufregung! Wieder einmal muss man die Worte „Zu früh gefreut“ bemühen. Was war passiert? Es machte die Meldung die Runde, die CSU wolle den Hanf freigeben. Endlich schien die Entkriminalisierung von Hanf in greifbare Nähe zu rücken. Keine müsste mehr Angst vor einer Gefängnisstrafe haben, wenn er mit einem Joint erwischt wird. Auch würde der kriminelle Schwarzmarkt ausgeräuchert, den Drogendealern das Handwerk gelegt. Die Polizei hätte wieder weit mehr Kapazitäten, um sich den eigentlichen Problemen des Landes zu widmen.

Was Hörfehler so alles anrichten können!

Doch dabei handelt es sich um einen Hörfehler. Der CSU-Pressesprecher Marius Hahn hatte in einem Telefongespräch einem Journalisten der Zeitung „Nürnberger Neuesten Nachrichten“ die verhängnisvolle Botschaft überbracht. Es ging in dem Gespräch um diverse Pläne der CSU. Der Journalist traute seinen Ohren nicht, als er eine der Botschaften vernahm. Der Journalist notierte die Worte, die CSU wolle den Hanf freigeben. Diese landeten in einem Kurzartikel. Die Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Dabei muss man wissen, dass am Telefon wegen des begrenzten Frequenzbereichs „S“ und „F“ praktisch gleich klingen. Tatsächlich will die CSU Hans Kahr freigeben. Dieser soll laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeiner Zeitung Wehrbeauftragter werden, was aber bislang am Widerstand der CSU scheiterte.

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig verweist auf Vorgängerin

Die Drogenbeauftragte Daniela Ludwig stellte inzwischen klar, dass Cannabis nicht freigegeben werde. Dieses Jahr nicht, nächstes Jahr nicht, auch in 100 Jahren nicht, einfach nie, nie, nie! Ludwig führte weiter aus. „Ich halte es wie meine Vorgängerin Marlene Mortler: Cannabis ist zu Recht verboten, weil es eine illegale Droge ist. Und Cannabis ist illegal, weil es verboten ist. Wir können das eine nicht ändern, weil das andere im Weg steht. Umgekehrt gilt das Gleiche.“

Cannabis
Lizenz: Public Domain
Kategorien
Esoterik Szene Wissenschaft/Bildung

Eine Sache ist jetzt auf jeden Fall flach – Raketenbastler beim Nachweis, dass Erde flach ist, tödlich verunglückt

Unsere Erde ist eine Kugel, genauer ein Rotationsellipsoid. Zumindest ist das die allgemeine Wissenschaftsmeinung. Der US-Amerikaner Mike Hughes war hingegen davon überzeugt, dass die Erde flach ist – eine Frisbeescheibe gewissermaßen. Schließlich wurde dieses Sport- und Freizeitgerät von jemandem erfunden, der damals die Wahrheit schon gekannt haben musste, sonst hätte er ja nicht zufällig exakt die gleiche Form gewählt.

Aber wie es sich in der Wissenschaft gehört, muss ein finaler Beweis her. Die Myriaden an Bildern, die die Erde in Kugelform zeigen, taugen nicht als Beweis, da die Bilder alle von der Nasa gefälscht sind. Die Nasa betreibt hierzu eigene Hochleistungsrechner und lässt zudem weltweit Chemtrails in die Luft sprühen, die uns glauben lassen, dass die Erde eine Kugel sei und in Demokratien das Volk etwas zu entscheiden habe.

Mike Hughes, der unter seinen Freunden als Flachkopf angesehen wird, wollte daher an Bord einer selbstgebauten Rakete eigene Fotos machen, um endlich die Flat-Earth-Theorie zu beweisen.

Am Samstag wollte er in der in der kalifornischen Mojave-Wüste auf 1.500 Meter Höhe aufsteigen, nachdem er bei einem früheren Versuch bereits auf 570 Meter Höhe kam. Doch unmittelbar nach dem Start riss der Fallschirm ab und beeinträchtigte die Raketenflugbahn. Die Rakete stürzte ab und zerschellte mit der Spitze voran schließlich am Boden, Hughes kam ums Leben.

Bis ins Weltall war Hughes ohnehin nicht gekommen, das beginnt erst bei 100 Kilometer Höhe. So gesehen war es nur ein Schritt auf dem Weg zur Wahrheit.

Flugschreiber noch nicht gefunden

Erste Untersuchungen am Wrack deuten auf ein defektes Flachkabel hin, das die Raketen-Steuerungselektronik mit Hughes‘ Gehirn verbunden hatte. Hier war möglicherweise manipuliert worden. Der Flugschreiber wurde noch nicht gefunden. Die Ermittler glauben, dass er bei dem Unglück über den Rand der Erdscheibe hinausgeschleudert wurde. Tragisch ist, dass die Erde flach ist. Wäre sie rund, hätte sich Hughes vielleicht noch abrollen können.

Flacherde mit Eisring
Flacherde mit Eisring. Lizenz: Public Domain
Kategorien
Bräuche und Mythen Esoterik Kriminalität Szene Unfälle/Unglücke

Baden-Württemberg: Brand zerstört Globusmanufaktur – Jetzt übertreiben die Flacherdler aber!

Globus
Verfechter der Flacherde-Theorie halten Globen für Lügen in Kugelgestalt (Symbolbild). Lizenz: Public Domain

Der älteste und renommierte Globushersteller Columbus in Krauchenwies (Baden-Württemberg) wurde in der Nacht auf Freitag ein Opfer der Flammen.   Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften erfolglos gegen das Feuer.  Die Globusmanufaktur wurde vollständig zerstört. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Wir finden, die Flacherdler übertreiben nun! Bei diesen handelt es sich um Anhänger einer Theorie, die postuliert, dass die Erde keine Kugel, sondern flach, eine Scheibe ist. Aber was ist mit dem Bildmaterial aus dem All, das die Erde eindeutig als Kugel zeigt? Die Flacherde-Verfechter behaupten, dass die Nasa alle Bilder mithilfe von Hochleistungsrechnern fälscht, selbst die Videos bei Liveübertragungen sind nur ein Produkt eines Computers.

Fischauge-Objektiv
Foto unter Einsatzes eines Fischauge-Objektives. Urheber: The Squirrels / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Flacherde-Skeptiker halten dagegen: Wenn sich auf dem Ozean ein fremdes Schiff nähert, taucht schließlich zunächst die Spitze des Mastes auf. Liegt das nicht daran, dass durch die Kugelform der Erde der Rest des Schiffes zunächst im toten Winkel liegt und dann peu à peu sichtbar wird – von oben nach unten? Alles falsch, sagen die Flacherdler. Dieser Eindruck einer kugelförmigen Krümmung entsteht dadurch, dass das menschliche Auge wie ein Fischauge-Objektiv konstruiert ist. Wer schon mal Bilder mit einem solchen Objektiv gemacht hat, weiß, von was wir sprechen. Für die anderen haben wir hier ein Beispiel einer Aufnahme mit Fischauge-Objektiv eingebunden.

Nord- und Südpol in der Flacherde-Theorie

Was aber ist mit den Polen? Auch das lässt sich leicht erklären: In der Mitte der Erdscheibe liegt die Arktis, der Nordpol ist tatsächlich ein Punkt. Die Antarktis hingegen bildet einen Eisring, der die Erdscheibe begrenzt (sogenannter Polring; siehe Bild unten). Wer die Antarktis durchquert unterliegt einer Täuschung. Tatsächlich macht er eine Erdumrundung am Rand der Erdscheibe. Er merkt nicht, dass er im Kreis gelaufen ist. Zu diesem Zweck betreibt die Nasa in der Antarktis ein 5G-Netz, das das menschliche Gehirn manipuliert und ihm die Orientierung raubt. Die Landschaft ohne eindeutige Orientierungsmerkmale (Schneeblindheit kommt auch noch dazu) tut ihr Übriges. Da die gesamte Erde umlaufen wird, dauert auch so eine Arktis-„Durchquerung“ so lange.

Es gibt weitere schlagende Argumente für die Theorie, dass die Erde flach ist. So weist ein Globus am Äquator einen Gussrand auf. Keiner, der den Äquator besucht hat, konnte aber je diesen Gussrand ausfindig machen.

Flacherde mit Eisring
Flacherde mit Eisring. Lizenz: Public Domain
Kategorien
Gesellschaftliches Natur/Tiere/Umweltschutz Szene

Neuer Veganer-Trend: Spezielle Ernährung bewirkt Dauerdurchfall, damit hinten keine Wurst rauskommt

Mr. Kot
Bei strenger Auslegung nicht vegan! Lizenz: Public Domain

Es ist ein durchaus gefährlicher Trend, der sich in der Veganerszene breitmacht. In diversen Foren werden vegane Ernährungspläne ausgetauscht, die zu einem Dauerdurchfall führen. Das Ziel ist, dass hinten keine Wurst rauskommt.

Da (Dauer-)Diarrhoe dem Körper schadet, wird hier auf das Abdrucken solcher Ernährungspläne und auch auf Links zu den einschlägigen Foren verzichtet.

Einige Veganer sehen den neuen Trend kritisch. Nicht wegen der Gesundheitsgefahren, denn diese stehen bei Veganern ja ohnehin nicht hoch im Kurs. Aber es gibt die Meinung, dass zwar der Verzehr von Wurst verboten sei, aber nicht die Wurstherstellung. Andere wiederum sagen, was hergestellt werde, werde meist auch verzehrt. Und selbst wenn tierische Produkte nicht gegessen würden, die Tiere müssten ja dennoch leiden oder würden beklaut werden (den Hühnern werden die Eier weggenommen). Also sei auch bereits die Herstellung solcher Produkte nicht vegan.

Vegan
Lizenz: Public Domain
Kategorien
Bräuche und Mythen Gesellschaftliches Kriminalität Szene

Neues Gesetz gegen Fotografieren von Toten verbietet auch Aufnahmen von Geistern

Geistererscheinung
Solche Fotos sind in Zukunft verboten. Lizenz: Public Domain

Es ist ein harter Schlag für so genannte Geisterjäger und PSI-Anhänger. Wie berichtet, hat die Bundesregierung beschlossen, dass das Fotografieren von toten Menschen unter Strafe gestellt werden soll. Bislang war das Fotografieren von Toten nur ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht. Nun drohen aber harte Strafen für alle, die es nicht lassen können – für Gaffer, Spanner und alle anderen, die die Totenruhe stören. Dabei sind empfindliche Geldstrafen und auch Haftstrafen von bis zu zwei Jahren möglich.

Wie die Bundesregierung bestätigte, fallen auch Aufnahmen von Geistern unter das neue Verbot. Solche Aufnahmen dürfen in Zukunft nicht nur nicht mehr verbreitet werden, sondern auch erst gar nicht mehr hergestellt werden. Die Begründung ist, dass es sich bei den Geistgestalten um tote Menschen handele. Und genau für deren Schutz wurde ja das Gesetz erlassen.

Fotos von tierischen und außerirdischen Geistern sind nicht von dem Verbot betroffen. Es bleibt abzuwarten, ob die PSI-Szene ihre Tätigkeiten in diese Richtung verlagert.

Geistererscheinung
Fotografieren verboten. Denn auch Tote haben eine Würde! Lizenz: Public Domain
Kategorien
Boulevard Szene Technik/Hightech

Jan (29) verwundert, dass sein neuer Feueralarm-Klingelton Leute provoziert

Smartphone klingelt
Lizenz: Public Domain

Jan (29) ändert gelegentlich den Klingelton an seinem Smartphone. Mit seinem neuen Feueralarm-Klingelton ist Jan sehr zufrieden. Eigentlich. Wenn da nicht die anderen Leute wären. Ist Jan in einem Lokal oder im Warteraum einer Behörde, fühlen sich offenbar die Leute provoziert. Manche springen auf und laufen weg, als hätten sie Panik. Andere protestieren, immer wieder wird Jan beleidigt („Du Arsch!“, „Du Idiot!“, „Du Knalldepp“ usw.). Jan versteht das überhaupt nicht. „So schrecklich klingt der Klingelton ja gar nicht“, sagt Jan, „manche haben ein Läuten eines amerikanischen Telefons auf ihrem Handy, das ist doch viel nerviger.“

Irgendwann wird Jan den Klingelton sicher austauschen. Aber jetzt wolle er noch nicht reagieren, da er alleine über seinen Klingelton bestimme, nicht die Leute. Auf dem Klingelton-Server hat Jan aber schon Favoriten, etwa „Fahrkartenkontrolle“ oder „Hier spricht die Polizei!“.

Kategorien
Gesellschaftliches Szene Technik/Hightech

Neuer VR-Trend: Schlaf statt Datenbrille – Nerds tauchen im Traum in fremde, realistische Welten ein und erleben Unglaubliches

VR
Völlig „out“: Nerd mit Datenbrille. Lizenz: Public Domain
Schlafender Mann
So einfach ist das: schlafender Mann. Lizenz: Public Domain

Die Datenbrille ist schon wieder out. Nerds haben eine viel bessere und realistische Art der Virtual Reality entdeckt: den Schlaf. Ben (19) schwärmt: „Schlafen ist ja noch viel besser als jede Datenbrille. Es ist viel realistischer, es ist viel einfacher! Und das Beste ist: Es ist völlig kostenlos.“

Auch für Felix (20) ist das „der“ neue Trend: „Ich kann im Traum alles erleben. Ich kann sogar fliegen, ich kann Zeitreisen machen, ich kann zwei Personen gleichzeitig sein und ferne Welten erkunden. Sogar Gangbang-Partys auf einem fremden Planeten sind jetzt möglich! Geil!“

Jonas (21) hat auch nur lobende Worte: „Im Traum gibt es 3D, ich kann sogar riechen, das können die verfickten Datenbrillen nicht.“

Max (22) kann sich auch kaum halten: „Ich habe den letzten Jahren ja kaum geschlafen. Tagsüber habe ich offiziell studiert, nachts war ich mit meiner Datenbrille online. Wenn ich gewusst hätte, dass Schlaf so tolle Effekte hat, hätte ich mehr geschlafen. Weg mit der depperten Datenbrille, brauche ich nicht mehr. Rein in eBay. Ach nein, die verkaufe ich im Schlaf!“

Fantasy
All das und noch viel mehr ist in Schlaf 1.0 möglich! Lizenz: Public Domain

 

Kategorien
Esoterik Gesellschaftliches Politik Szene

Was macht Hans-Georg nun? Maaßen bastelt im Innern der Hohlerde mit Jörg Haider an NWO

Hans-Georg Maaßen
Hans-Georg Maaßen hat eine neue Aufgabe. Foto: Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Nach einem Abschied folgt eine neue Lebensphase. So auch für Hans-Georg Maaßen, den erfolgreichen und beliebten Ex-Verfassungsschutzchef. Maaßen sieht sich selbst als Opfer einer Verschwörung. Stolz trägt Maaßen sein Tattoo mit der Zahl 666. Als Geheimdienstexperte weiß er viel über die Gefahren, abgehört zu werden. Daher nimmt er seine paranormalen Tonbandstimmen ausschließlich mit einer Revox A77 auf. Ein Gerät, mit dem heute noch Elvis Presley arbeitet.

In Maaßens unterirdischem Keller dürfen wir einen Blick in Obamas echte Geburtsurkunde (Afrika!), in die Coca-Cola-Formel und in die besten 23 Chemtrail-Rezepturen schauen. Maaßen plant den weltweit ersten Ort „Bielefeld“ zu gründen – unterirdisch versteht sich, denn es gehe ja keinen da oben etwas an, dass Lady Di auch hier sei. Wir plaudern noch eine halbe Stunde über einen von Maaßen geplanten Test, bei dem er mit einer Hautschuppe nachweisen will, dass Merkel Hitlers Tochter sei, bis Maaßen unerwartet von einem Ufo abgeholt wird.

Kategorien
Gesellschaftliches Medizin/Gesundheit Sport Szene

Tattoos machen Fußballspieler immer schlechter. Bis zu 16 kg Tinte im Leib bremsen massiv!

Cristian Ramírez
Reichlich tätowierter ecuadorianischer Fußballspieler Cristian Ramírez. Foto: Dimka Pukalik / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Tattoos sind mega-„in“. Doch Mediziner und Trainer warnen vor dieser Unsitte. Manche Fußballer sind inzwischen wandelnde Picassos. Das Problem dabei: Zwar ist ein kleinflächiges Tattoo kein allzu großes Problem, doch die Tinte ist generell schwer, was bei größeren Flächen zum Problem wird. Bei Tätowierungen, die an die gesamte Körperfläche grenzen, werden bis zu 16 Kilo Tinte benötigt, die dauerhaft im Körper verbleiben. Dieser Gewichtszuwachs kostet massiv Tempo im Sprint.

Bundestrainer Jogi Löw, der sich gerade den Spruch „Rücktritt? No! Ich mach‘ nur Fallrückzieher auf’m Platz“ auf den Hals tätowieren ließ, warnt vor Tattoos zumindest in der aktiven Karriere. Sie kosteten Spielstärke und Speed. Aber Jogi Löw hat auch warme Worte, Tattoos hätten den Vorteil, den Gegner abzulenken. „Doch wenn alle Spieler tätowiert sind, dann hebt sich dieser Vorteil wieder auf“, so der Kulttrainer und Geschichtsbuch-Weltmeister. Von einem Tattooverbot will Jogi Löw aber nichts wissen, zu gerne hört er das beruhigende Summen der Tätowiermaschine. „Wie Musik“, so schwärmt der Bundestrainer. „So, Sie entschuldigen mich, ich muss mich auf unsere nächste Niederlage vorbereiten“, so Löw.