Kategorien
Finanzen Medizin/Gesundheit Politik

„Umsonst ist nur der Tod“ – das war einmal. Bundesregierung führt Sterbesteuer ein

Olaf Scholz
Freut sich auf neue Einnahmen: Bundesfinanzminister und nächster Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Foto: Olaf Kosinsky, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) muss wegen der Corona-Krise Steuerausfälle in Milliardenhöhe kompensieren. Daher wird nun eine neue Steuer eingeführt: die Sterbesteuer. Das Bundeskabinett hat sich bereits auf die Eckdaten der neuen Steuer geeinigt. Die Steuer soll als sinnvolle und notwendige Ergänzung zur Erbschaftssteuer das Steueraufkommen erhöhen. Bislang hieß es: „Umsonst ist nur der Tod, und der kostet das Leben.“ In Zukunft muss man diese Redewendung umschreiben oder gleich ganz sterben lassen. Die neue Sterbesteuer ist eine extrem sichere Angelegenheit, denn fast jeder Mensch stirbt statistisch gesehen genau einmal (Ausnahmen Unsterbliche wie Franz Beckenbauer). Die stetig steigende Lebenserwartung könnte allerdings die Einnahmen verzögern.

Die Sterbesteuer wird beim Vorgang sofort fällig und muss von den Akteuren innerhalb von 14 Tagen nach dem Eintritt ins Jenseits beglichen werden. Für Rentenbeziehende beträgt die Höhe zwei Monatsrenten der gesetzlichen Rentenversicherung, für Arbeitnehmende zwei Angestellten-Bruttogehälter. Für Selbstständige, Arbeitssuchende, Studierende, Lernende usw. gibt es eigene Regelungen. Für „tausend Tode zu sterben“ wird ein Rabatt eingeführt.

Ganz unumstritten ist die neue Steuer nicht. Der Bundesfieseminister setzt sich ein wenig dem Vorwurf aus, sich an den Schwächsten der Gesellschaft zu bereichern. Scholz weist in einem Gespräch mit unserer Redaktion alle Vorwürfe zurück. Andere Vorgänge würden ja auch besteuert. Den Luxus, dass ausgerechnet der Tod gratis sein solle, könne sich die Gesellschaft einfach nicht mehr leisten. Auch sei der Tod die stärkste Form der Dienstunfähigkeit, also etwas, das der Gesellschaft schade. Da müssten Betroffene schon einen Beitrag zur Kompensation leisten. Es ginge nicht, für etwas nur mit dem Leben zu bezahlen. Das Zeitliche zu segnen sei ein wertvoller Dienst – wer segnet denn in unserem christlichen Lande? –, das der Gratiskultur stark widerstrebe.

Für Unwissende sehe der Minister und SPD-Kanzlerkandidat weitere Einnahmephantasien, da diese sich ja dem Tod entzögen. Schließlich hieße es ja „die Dummen sterben nicht aus.“ Scholz setzt fort und strengt weiter seine Gehirnzellen für das an, das er am besten kann: Umsatz, Umsatz und noch mehr Umsatz. „Hmmm“, sagt er, es hieße ja auch „Klappe zu, Affe tot“. Der SPD-Politiker stockt. „Affen sterben auch. Und womöglich sogar auch anderes Tierzeugs. Da ergeben sich noch weitere potenzielle Einnahmen“ schwärmt Scholz und wendet sich seiner Assistentin zu: „Verbinden Sie mich mal mit Hellabrunn!“

Kategorien
Bräuche und Mythen Gesellschaftliches Medizin/Gesundheit Wissenschaft/Bildung

Weil chemisch gesehen Unordnung steigt – Putzteufel will keine Feuerbestattung

Kremationsofen
Bei Jan wird es das nicht geben. Foto: Katpatuka / Lizenz: Public Domain

Jan (29) ist ein Putzteufel, ein Ordnungsfanatiker. Seine Wohnung ist blitzblank, ist nach einem wohlgeordneten System aufgeräumt. Alles ist sauber, ordentlich. Er selbst ist natürlich auch gepflegt. Er duscht im Winter täglich, im Sommer zweimal täglich. Weitere Regelungen bei den Reinigungs- und Hygieneriten sollen hier nicht ausgebreitet werden.

Nun hat sich Jan entscheiden. Wenn er eines Tages gehen muss, will er nicht verbrannt werden. Denn bei der Feuerbestattung steigt die Unordnung in seinem Körper chemisch gesehen dramatisch an. Die Moleküle werden gasförmig und bewegen sich dann weit chaotischer. In einem geschlossenen System wird die Entropie ohnehin niemals geringer, das sagt der berühmte Zweite Hauptsatz der Thermodynamik. Für Ordnungsliebhaber ein maximal deprimierende Gesetzmäßigkeit.

Das gilt auch für eine Erdbestattung. Auch dann wird der Verwesungsprozess für eine Zunahme der Unordnung sorgen. Das mag zwar langsamer von sich gehen, aber der Prozess tut sein Übriges. Der Körper wird zerstört. Das ist für einen Sauberkeitsfanatiker noch fast schlimmer als die Umwandlung in Asche, die man entsorgen könnte.

Für Jan kommt daher nur ein Einfrieren infrage. Das erhalte seinen Körper und die in ihm innewohnende Ordnung weitgehend. Die Kryonik sei die Rettung, so Jan. Zumal so ein bisschen Hoffnung da sei, dass man ihn eines Tages wieder zum Leben erwecken könne, damit er weiter putzen könne, meint Jan. Es gäbe dann nach so vielen Jahren viel nachzuholen. Auch auf dann erhältliche neue Reinigungsprodukte ist Jan gespannt.

Kategorien
Drogen Medizin/Gesundheit

Frauenanteil unter Rauchertoten steigt unaufhaltsam – Jan (29) raucht daher weiter: „Mein Risiko als Mann sinkt“

Raucher-Warnbilder
Der Anteil männlicher Raucher unter den Toten sinkt nachweislich

Jan (29) ist starker Raucher. Eigentlich hatte er immer wieder überlegt, aufzuhören. Aber die Zahlen der letzten Jahre geben ihm recht, so glaubt er. Alle Untersuchungen besagen, dass der Frauenanteil unter den Rauchertoten stetig ansteigt. Dies lässt sich damit begründen, dass bei den Frauen eine zeitverzögerte Reaktion auf das veränderte Rauchverhalten eintritt. Vor rund 30 Jahren haben die Frauen das Rauchen so richtig entdeckt, der Anteil an Frauen unter den Rauchern steigt seitdem. In dieser ersten Generation des Booms weiblicher Raucher brechen nun die typischen, schrecklichen Raucherkrankheiten aus, die sehr oft zum qualvollen Tod führen.

Jan sagt: „Es wird immer unwahrscheinlicher, dass es sich bei einem Menschen, der an den Folgen des Rauchens stirbt, um einen Mann handelt. Mein Risiko sinkt!“

Rauchertote
Lizenz: Public Domain
Kategorien
Drogen Gesellschaftliches Kriminalität Medizin/Gesundheit Politik

Verbot der Sterbehilfe – Sensenmann arbeitslos

Sensenmann
Jetzt erst einmal arbeitslos: Der Sensenmann! Foto: Frank Vincentz, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wieder einmal ist in Deutschland ein unsinniges Gesetz beschlossen worden. Sterbehilfe ist nun verboten, unabhängig davon, ob nun kommerzielle Zwecke verfolgt werden oder nicht.

Es trifft immer die Falschen. „Für mich bedeutet es, dass ich nun arbeitslos bin“, sagt der Sensenmann unserer Redaktion. „Wenn Sie mich sehen, müssen Sie sterben – normalerweise. Aber Sie haben Glück, ich bin gerade vor ein paar Momenten meinen Job losgeworden.“

Der Sensenmann will sich nun bei der Tabakindustrie bewerben. „Da kann ich die Drecksarbeit übernehmen“, so der Sensenmann, „letztlich machen die dort den gleichen Job wie ich bisher – nur unter einem anderen Namen. Dafür effektiver.“

Kategorien
Bräuche und Mythen Gesellschaftliches Medizin/Gesundheit

Tod größte Bedrohung der Menschheit

Sensenmann
Das Grauen schlechthin – wer ihn sieht, muss sterben. Foto: Frank Vincentz, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nicht das Rauchen, nicht der Alkohol, nicht Krankheiten oder Unfälle – nein, der Tod ist die größte Bedrohung des Menschheit, da sind sich Wissenschaftler heute weitestgehend einig.

Keiner hat so viele Menschenleben auf dem Gewissen wie der Tod mit seiner schwarzen Kutte, der wegen seiner mitgeführten Sense auch ehrfürchtig Sensenmann genannt wird. Wer ihm begegnet, muss mit ihm kämpfen. Nicht umsonst heißt es, jemand würde mit dem Tod ringen, wenn er seinen meist letzten und in der Regel aussichtslosen Kampf bestreitet.

Wer ist der Mann, der viele Milliarden Menschenleben ausgelöscht hat? Von ihm ist nur wenig bekannt. Nicht einmal sein Geburtsort und sein Alter sind verbrieft.

Eine Verbindung mit dem Islam schließen Forscher trotz der auffälligen Ähnlichkeit seiner Kutte mit der Burka weitestgehend aus, schließlich sei der Tod ja ein Mann, sonst hieße er ja nicht Sensenmann, sondern Sensenfrau.

Viel wahrscheinlicher ist, dass es einfach ein Psychopath ist, der draußen rumläuft und sämtliche ethischen Grundsätze absolut pervertiert hat. Ganz so einfach sieht es Professor Dr. Kevorkian von der Universität Gelsenkirchen aber nicht: „Wir sind alle ein bisschen Tod. Wir alle haben unsere Abgründe, teilweise richtig große Abgründe“ – Es stellt sich aber auch die Frage, ob der Tod nicht auch etwas Nützliches geleistet hat. Sicherlich. Das ist zunächst die Sense zu nennen. Diese mussten die Menschen nicht erfinden, sondern nur abkupfern, da der Knabe sein Werkzeug ja schon von Anfang an gehabt haben muss. Auch die Vermummung und damit die Anonymität hat er inspiriert. Die Anonymous-Gruppe und die Firefox-Funktion „Open Link in New Private Window“, alles nur vom Sensenmann geklaut. Den Schrecken hat er aber bis heute nicht verloren. Und wieder schleicht er ums Haus …