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Coronakrise gelöst! Trump erklärt alle USA-Infektionszahlen für ungültig und setzt sie auf null

Donald Trump
„Ohne Tests hätten die USA keine Coronafälle – ja, Moment mal! Das wäre ja die Lösung!“ – Foto: Gage Skidmore / Lizenz: CC BY-SA 2.0

In den USA spitzt sich die Lage in puncto Coronapandemie dramatisch zu. Mit 40.000 Neuinfektionen wurde gestern ein trauriger Tageshöchstwert erreicht. Insgesamt verzeichnen die USA 2,42 Millionen bestätigte Corona-Infektionen und über 124.000 coronabedingte Todesfälle. Vor allem in den Südsaaten gehen die Zahlen rasant nach oben, viele Spitäler stehen kurz vor dem Kollaps.

Trump hat eine Idee – und eine überraschende Lösung

US-Präsident Donald Trump sagte laut Medienberichten: „Ohne Tests hätten die USA keine Corona-Fälle“. Zunächst hieß es noch, Trump wolle Finanzhilfen für Corona-Teststationen streichen, um die Pandemie endlich in den Griff zu kriegen. Nun geht Trump einen konsequenten Schritt weiter. Er sagte, er habe noch eine weit bessere Lösung. Per Dekret erklärte er nun alle bisher in den USA durchgeführten Coronatests für ungültig. Begründung. Die Tests seien erstens unpräzise und zweitens würden sie abhängig von der Testquote die Statistiken verfälschen. Die Tests seien damit wert- und sinnlos. Genauer setzt er die USA-Infektionszahlen auf null. Die USA fallen damit vom 1. Platz der Coronastatistik zurück auf den 194. Platz.

Amerika im Krieg

Trump bemerkte, der letzte Platz sei der erste – in der Bekämpfung von „Kung Flu“. Es gelte „America first“.  Die Bekämpfung dieser unbedeutenden kleinen Grippe habe bei ihm immer höchste Priorität gehabt – und nun sei der Krieg beendet und gewonnen. Trump führt weiter aus: „Als US-Präsident muss ich aber noch einen echten Krieg anfangen, das haben meine Vorgänger ja auch so gehandhabt. Ich erkläre hiermit Nordkorea den Krieg – und allen, die nicht meiner Meinung sind. So, und nun hole ich mir bei einem Besuch meiner Mexiko-Mauer Appetit. Hmmm, gestern sagte ich ja noch, die Mauer schütze vor allem vor Corona. Das hat sich ja erledigt. Ach, egal, die Mauer ist dennoch ‚awesome‘. Wir sehen uns!“

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Kriminalität Verkehr

Neuer Skandal – ADAC-Hochhaus nur eine Fälschung – es ist ein Hologramm

ADAC-Hochhaus
Nur eine plumpe Lichtinstallation: das ADAC-Hochhaus in München. Foto: Rufus46 / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Liste der Fälschungen beim ADAC wird immer länger, das Ausmaß immer dramatischer. Erst war bekannt geworden, dass bei der Wahl zum Auto des Jahres (Gelber Engel) nicht nur die Stimmen hochgerechnet, sondern auch Platzierungen vertauscht wurden. Ein BMW-Modell wanderte von Platz 7 auf Platz 5, weil sonst unter den ersten fünf Platzierungen keine vom Autobauer BMW gewesen wäre, der wie auch der ADAC seinen Konzernsitz in München hat.

Nun gibt es einen neuen schweren Vorwurf. Auch bei dem ADAC-Hochhaus in München Sendling (siehe Foto) soll es sich um eine plumpe Fälschung handeln. In Wirklichkeit befindet sich auf dem Grundstück nur ein riesiger Parkplatz, auf dem einige Projektoren installiert sind, die ein täuschend echtes Hologramm des Hochhauses erzeugen. Das Haus besteht somit lediglich aus Licht.

Besuchern war bereits mehrfach aufgefallen, dass sie niemals weiterkamen als bis zur Pforte. Mit fadenscheinigen Begründungen wurde ihnen der Zugang zur ADAC Motorwelt-Redaktion und zu anderen Bereichen verwehrt. Ein Besucher etwa, der mit der Redaktion sprechen wollte, wurde in ein heruntergekommenes Gebäude vor den Toren Münchens gelotst (siehe Foto), in dem heute ausnahmsweise die Redaktion konferieren würde.

ADAC
Tatsächlich arbeiten die ADAC-Mitarbeiter in verteilten, schlichten Gebäuden wie diesem hier. Foto: Thiemo Schuff / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Ein kurzer Stromausfall gestern Nachmittag brachte dann Gewissheit. Das ADAC-Hochhaus war für Minuten verschwunden, um dann wieder schlagartig aufzutauchen, als der Strom wieder einsetzte. Offenbar sprang aus irgendwelchen Gründen das Notstromaggregat nicht an.

Jetzt stellt sich die Frage, in welche dunklen Kanäle die Gelder für den Bau des Hochhauses geflossen sind. Hier gibt es noch einiges aufzuklären. keinblatt.de bleibt am Thema dran.

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Medien Verkehr

ADAC-Pressechef Michael Ramstetter wird nach Statistikfälschung neuer „Bild“-Chefredakteur

ADAC-Logo
Mathematik zum Aus-der-Haut-Fahren: Der ADAC gerät ins Schlingern, nachdem statt einer vernünftigen Ladung eine Null angehängt wurde. Bild: Magnus Manske / Lizenz: Public Domain

Erst fliegt die beliebteste Partei der Deutschen, die schwarz-gelbe FDP, aus dem Bundestag, dann bekommt die bislang makellose Stiftung Warentest einen schlimmen Kratzer ab (keinblatt.de berichtete ausdrücklich nicht), nun hat es den wahrhaft göttlichen, schwarz-gelben ADAC erwischt.

Der Vorwurf ist schwerwiegend, bei der Wahl zum Gelben Engel 2014 wurden nach Presseberichten die Abstimmungszahlen manipuliert. Da es dem ADAC peinlich war, dass nur so wenige Mitglieder abgestimmt hatten, ließ ADAC-Pressechef und ADAC Motorwelt-Chefredakteur Michael Ramstetter an die Zahlen eine Null anhängen.

Ramstetter beteuert, dass dies ja nur Kosmetik gewesen sei, am Ergebnis (Prozentwert) würde sich nichts ändern. Ob jetzt 70 Leute mit Ja und 30 mit Nein stimmten oder 700 mit Ja und 300 mit Nein, in beiden Fällen würde 70 % für Ja rauskommen. Dennoch ist das Vertrauen dahin, zumal es heißt „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“. Entsprechend wird angenommen, dass noch weitere Abstimmungen manipuliert wurden.

Damit sich die alte CSU-Weisheit „Wer betrügt, der fliegt“ nicht bewahrheitet, nahm Ramstetter mehr oder weniger freiwillig seinen Hut, natürlich nicht, ohne noch an seine vertraglich garantierte Abfindungssumme von einem IT-Spezialisten eine Null anhängen zu lassen.

Erst vor ein paar Jahren hatte der ADAC bei Esoterikern an Ansehen verloren, nachdem ein Mitglied nachweisen konnte, dass die gelben ADAC-Engel gar keine Lichtwesen sind, da sie mit schlichten irdischen Kot-Flügeln unterwegs sind.

Große Erwartungen: Ramstetter wird neuer „Bild“-Chefredakteur

Wie aus sachdienlichen Kreisen bekannt wurde, wird Ramstetter neuer „Bild“-Chefredakteur. Der Springer-Verlag war schon länger mit Chefredakteur Kai Diekmann unzufrieden, unter dessen Verantwortung erst im Oktober 2013 versehentlich eine wahre Nachricht veröffentlicht worden war und damit dem Blatt ein schwerer Imageschaden zugefügt wurde. „Mit Michael Ramstetter haben wir eine ideale Besetzung gefunden“, so ein Verlagssprecher. Da „Bild“ immer weiter an Auflage verliert, setzt der Verlag große Hoffnungen in den neuen Chefredakteur. Ramstetter hat bereits angekündigt, dass er die Abonnentenzahlen unter seiner Regie binnen Jahresfrist verzehnfachen wolle.