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Gewitter über München vorausgesagt – Regenbogen möglich. Orbán und sein Ehemann schäumen vor Wut!

Regenbogen plus Fußball
Spielt der nicht existente Wettergott mit? Wir hoffen es alle! Lizenz: Public Domain

Das EM-Stadion in München – das sonst Allianz-Arena heißt und unter dem Namen besser bekannt ist – wird beim EM-Spiel des deutschen Fußballteams gegen Ungarn nicht in den Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und Gleichstellung leuchten. Die UEFA (Union of European Football Association) erteilte einem Antrag des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter (SPD) eine klare Absage.

Es hieß seitens der UEFA, man sei gemäß „der Statuten eine politisch und religiös neutrale Organisation. Angesichts des politischen Kontextes dieser speziellen Anfrage – eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen Parlaments abzielt – muss die UEFA diese Anfrage ablehnen.“

Doch der Verantwortliche für das Wetter scheint um einiges klüger zu sein. Für den Spieltag sind in München Gewitter angesagt. Ein Regenbogen über der Stadt und dem EM- Stadion erscheint daher im Bereich des Möglichen.

„Vik-Tor“, da steckt Sieg und Tor im Namen, das muss gut gehen!

Nach Studium des Wetterberichts schäumten der ungarische Diktator Viktor Orbán und sein Ehemann Vince Orbán vor Wut. Dennoch wollen offenbar beide wie geplant das Spiel besuchen und das ungarische Team anfeuern. Ein Knackpunkt ist aber angeblich noch Manuel Neuers Regenbogen-Armbinde, hier werden noch harte Gespräche geführt.

Nichts Neue(r)s hingegen ist, dass hinter Homophobie oft geleugnete homosexuelle Neigungen stecken. Der ungarische Diktator bestreitet das entschieden. „Wir sind verheiratet, weil wir uns mögen, mehr nicht. Genau so wie Sie auch Ihren Kneipenfreund wertschätzen, müssen Sie das sehen. Mehr ist da nicht“, sagte der Diktator unserer Auslandsredaktion. „Gut, eine Sache vielleicht noch, man erwartet von dem ungarischen Präsidenten, dass er verheiratet ist“, fügt Orbán hinzu, „Vince ist bei uns beiden der weibliche Part. So, und nun ist Schluss, mein neues Gesetz erlaubt keine weiteren Details!“

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AfD bricht mit Bibel: Name beginnt mit „Bi“, das Buch propagiert offenkundig Bisexualität

Bi-bel
Die Bi-bel. sie ist so heilig, also „ganz“, dass sie alle sexuellen Lebensmodelle abdeckt. Die AfD kann damit wenig anfangen. Lizenz: Public Domenicum

Die AfD sah sich bislang als strikte Verteidigerin des Christentums. Speziell den Islam lehnt die AfD kategorisch ab. Nun rückt die AfD überraschend vom Christentun ab. Die Begründung ist aber absolut einleuchtend und stringent.

Der stellvertretende AfD-Vorsitzende und Religionsbeauftragte Claus Biber sagte, Namen, die mit „Bi“ begännen, stünden für einen dekadenten und linken Zeitgeist. Das Buch heiße ja schließlich nicht „Heterobel“. Manche meinten ja, es sei cool und modern, zu sagen, man sei „bi“. Tatsächlich sei die AfD eine konservative Partei, die sich in der Tradition von Konrad Adenauer und seinem Vorgänger sähe. Bisexualität und die LGBT-Bewegung seien hier fehl am Platz, die zugrundeliegenden Ideologien gar unvereinbar mit der AfD-Programmatik. Die AfD wolle und könne so etwas nicht mehr mittragen.

Odin statt Jesus Christus

Daher propagiere die AfD ab sofort statt des Christentums die germanische Mythologie mit dem Hauptgott Odin.

Erstaunlich sei allenfalls, dass dieser Widerspruch von der AfD bislang nicht thematisiert worden sei, so Biber. Man habe sich vielmehr um die vorherrschenden Themen wie die Wirtschaftsflüchtlingspolitik, den Genderwahn uns später die Corona-Lüge gekümmert. Das Thema Religion sei da zugegebenermaßen etwas unterrepräsentiert gewesen. Doch nun nehme man die Partei diese Verantwortung an und korrigiere hier einen Kurs, den es in dieser Form eigentlich nie hätte geben dürfen.

Dabei hätte neben dem Namen „Bibel“ der Partei auch auffallen müssen, dass bei einer Parthenogenese das Zielgeschlecht wieder das gleiche sei, führt Biber aus. Damit habe Maria mit ihrer Jungfrauengeburt nur ein Mädchen zur Welt bringen können. Jesus solle aber ein Mann gewesen sein. Um von diesem Widerspruch abzulenken, würde das Christkind traditionell von einer jungen Frau dargestellt. Diese Uneinigkeit bei der Geschlechterdarstellung der heiligen Schrift habe zwar nichts direkt mit Bisexualität zu tun, aber man sei ja voll drin in dem ganzen LGBT-Thema. Ein Thema, das für die AfD absolut indiskutabel sei.

Die Abkehr vom Christentum soll auf dem AfD-Bundesparteitag im Sommer offiziell beschlossen werden.