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Gesellschaftliches Medizin/Gesundheit

Zu süße Getränke – Amerikaner kriegen ihr Fett durch kleinere Flaschen weg

Cola
Cola ist und bleibt ein Kultgetränk. Die Hersteller bleiben dick im Geschäft – Foto: Simon Cocks / Lizenz: CC BY 2.0

Mehr als ein Drittel der US-Bürger sind fettleibig. Einen erheblichen Anteil an diesem Problem haben die zuckersüßen Cola- und Limonadengetränke, welche die Amerikaner in viel zu großen Mengen zu sich nehmen. Die großen Getränkehersteller haben nun Besserung versprochen, wie US-Gesundheitsministerin Sylvia Mathews Burwell stolz verkündet.

Mit einem neuen Rezept, das auf einem erhöhten Zuckergehalt basiere, würden die Getränke nun in kleineren Flaschen auf den Markt kommen. Der Clou liege darin, dass die Kunden in Zukunft weniger von dem gesundheitsgefährdenden Gesöff trinken müssten, um ihren Kick zu bekommen, so Burwell.

Im Dienste der Gesundheit sei dies ein erster wichtiger Schritt. Weitere Maßnahmen sollen folgen, etwa die Senkung des Zuckergehalts von Zucker auf deutlich unter 100 Prozent und das Verbot dicker Strohhalme mit zu hoher Durchlaufgeschwindigkeit. Ebenso sollen TV-Arztserien, in denen Operationen detailliert gezeigt werden, in Zukunft wieder verstärkt staatlich gefördert werden, da die Schilderungen erwiesenermaßen appetitzügelnde Wirkung haben. Ohne kommerzielle Unterhaltung geht halt nichts in den USA. Sicherlich wird in diesen Serien auch für die neuen Cola-Getränke geworben. Wenn schon, denn schon!

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Technik/Hightech Wissenschaft/Bildung

USA kündigen bemannten Raumflug zur Sonne an

Space Shuttle Atlantis
Das Space Shuttle-Programm ist beendet (hier der Start der Atlantis). Nun wird ein neues Raumshuttle entwickelt. Foto: NASA / Lizenz: Public Domain

Die USA kehren zur bemannten Raumfahrt zurück. Präsident Barack Obama hat Großes vor. Bereits 2017 wollen die USA mit einem neu entwickelten Raumshuttle den ersten bemannten Raumflug zur internationalen Raumstation (ISS) starten, um die Abhängigkeit von den russischen Sojus-Kapseln zu beenden.

Der Sonne entgegen

Bis Ende der 2020er-Jahre wollen die USA aber eine wirkliche Pionierleistung schaffen und den ersten Mann oder die erste Frau auf die Sonne schicken. Der Mond sei nur ein toter Gesteinsbrocken, das sei für die USA nur eine kleine Übung gewesen, gewissermaßen ein gemütlicher Sonntagsspaziergang und nicht der Rede wert, so der amerikanische Präsident. Das Leben, die Energie, komme aber von der Sonne.

Wegen der extrem hohen Temperaturen auf der Sonne soll die Landung nachts erfolgen. Vor Tagesanbruch muss die Raumkapsel wieder abheben. Zu den Kosten der Expedition wollte sich Obama nicht äußern.

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Gesellschaftliches Konflikte/Terror/Militär Politik

USA wollen weitere 911 verhindern und den Tag streichen – Auf den 10.09. folgt der 12.09.

911
Terroranschläge vom 11. September 2001. Foto: Michael Foran / Lizenz: CC BY 2.0

Der 11. September („911“) 2001 war sicherlich einer der grausamsten Tage der Menschheitsgeschichte. Jedes Jahre gedenkt man der Opfer und fürchtet sich vor weiteren Anschlägen.

Die USA schaut dem nicht tatenlos zu. Derzeit wird in Abstimmung mit der UNO und den Normierungsbehörden aller Industrienationen ein Konzept vorbereitet, das weitere 11. September verhindern wird. Dazu soll der 11. September ab 2016 aus dem Kalender gestrichen werden, auf den 10. September folgt der 12. September. Zum Ausgleich soll ein 31. September eingeführt werden.

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Gesellschaftliches Kriminalität

Nach tödlichem Schießunfall mit 9-Jähriger: US-Waffenlobby fordert mehr, nicht weniger Waffen

Schießstand
Früh übt sich! Foto: Erik Gregg / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Eine 9-Jährige hat im US-Bundesstaat Arizona versehentlich ihren Schießlehrer mit einer Uzi-Maschinenpistole erschossen. Durch den heftigen Rückstoß verlor das Mädchen die Kontrolle über die Waffe. Der 39-jährige Schießlehrer erlitt einen tödlichen Kopfschuss.

Dieser schreckliche Unfall hat in den USA wieder einmal eine Debatte über das Waffenrecht ausgelöst. Speziell die Tatsache, dass bereits Kinder den Umgang mit Waffen, gar Maschinengewehren, legal erlernen dürfen, ist auch in den USA durchaus umstritten.

Die mächtige US-Waffenlobby hält aber den Vorfall keinesfalls für einen ausreichenden Grund, Kindern das Schießen zu verbieten. Ganz im Gegenteil: Waffenlobbyist Ted Hunter betont, dass jeder Amerikaner das Recht zur Selbstverteidigung habe. Da die Lernfähigkeit im Kindesalter am größten sein, sollten unbedingt bereits Kinder an der Waffe ausgebildet werden, meint Hunter.

Nicht weniger Waffen seien die Lösung, sondern mehr Waffen, führt Hunter aus. Wenn zusätzliche Waffen und nicht nur diese eine lächerliche Maschinenpistole im Schießstand gewesen wären, hätte sich der Mann, obwohl es ein Unfall gewesen sei, möglicherweise noch verteidigen können.