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„Completing Rushmore“: Arbeiten für Porträtkopf von Donald Trump weit fortgeschritten

Mount Rushmore National Memorial mit Donald Trump Bauarbeiten
Die Arbeiten am Mount Rushmore National Memorial laufen auf Hochtouren!

Es ist das wohl wichtigste Projekt der Präsidentschaft Trumps. „Completing Rushmore“ tönte es bereits aus Trumps Mund, da war er noch einmal zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Damals, in seiner Zeit in der Elementary School, erfand Trump beim Konsum eines Joints das Projekt.

In den letzten drei Jahren war das monumentale Vorhaben immer wieder auf Trumps Agenda. Trumps zitierte dabei wiederholt die damalige Baugenehmigung, nach dieser die bedeutendsten und symbolträchtigsten US-Präsidenten darzustellen seien. Da er ja eindeutig dazugehöre, werde das Mount Rushmore National Memorial um seinen Kopf erweitert. Sein Kopf wird wegen der hohen Verdienste für die USA deutlich größer als die anderen Köpfe modelliert. Trump hat die Vereinigten Staaten wieder zu ihrer alten Größe verholfen, sie sogar noch größer gemacht.

Eigentlich wurde erwartet, dass die Bauarbeiten erst in Trumps letzter Amtszeit begännen. Aber Moment mal: Würde Trump an der Wiederwahl scheitern, dann würde das ja … Nein, diesen Gedanken denken wir nicht zu Ende. Auch Spekulation, dass Trump wegen der Coronakrise an seiner Wiederwahl zweifle, sind nur Gewäsch.

Trump wird mit purem Gold überzogen

Wenn der Porträtkopf fertig gemeißelt ist, wird er mit einer dicken Goldschicht überzogen. Die Goldvorräte in Fort Knox reichten dafür aus, es bleiben sogar noch ein paar Kilogramm übrig, so Trump, die man für später einmal erforderliche Ausbesserungsarbeiten verwenden könne.

Trump ist dennoch nicht bester Laune und schimpft auf Linksaußen-Faschisten, die in den USA Denkmäler umstürzten. „Aber was die linksradikalen Faschisten können, können wir auch – und zwar von rechts!“, sagte Trump unserem amerikanischen Partnerblatt.

Sprengung der überflüssigen Köpfe durch prominenten Experten

Daher würden am Ende die vorhandenen Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln kontrolliert weggesprengt – mit Hilfe des besten amerikanischen Sprengmeisters, der bereits das World Trade Center auf dem Gewissen hat. Daher sei das Baugerüst auch über das gesamte Areal gespannt worden.

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Franz Josef Strauß wird nach Vorbild der Christusstatue (Rio) riesiges Denkmal erhalten

Cristo Redentor
Cristo Redentor in Rio. Die Strauß-Statue soll noch höher (und aus zwingenden Gründen auch überproportional breiter) werden. Foto: Nico Kaiser / Lizenz: CC BY 2.0
Franz Josef Strauß
Franz Josef Strauß (†, fast 100): Nationalheld. Seine Visionen sind immer noch in der bayerischen Politik gegenwärtig. Die Ausländermaut hätte Strauß sicher gefallen. Foto: Robert Ward / Lizenz: Public Domain

Im Spätsommer dieses Jahres, genauer am 6. September 2015, wird sich der Geburtstag des berühmten bayerischen Ministerpräsidenten und Kanzlerkandidaten Franz Josef Strauß (CSU) zum 100. Mal jähren. Strauß bestimmt immer noch die bayerische Politik. Der jetzige bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer lässt sich vom alten Strauß inspirieren – eine Strauß-Büste hat stets Sichtkontakt mit Seehofers Schreibtisch und wacht über dessen Arbeit.

Der bayerische Finanzminister und Strauß-Verehrer Markus Söder plant nun Großes. Nach dem Vorbild der berühmten Christusstatue „Cristo Redentor“ in Rio de Janeiro soll Strauß ein würdiges Denkmal erhalten. Es soll noch deutlich größer als Cristo Redentor ausfallen. Gedacht ist an eine Höhe von 50,x Metern. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die CSU immer für „50 % plus x“ gut ist. Strauß wird lächeln und in der rechten Hand einen Maßkrug halten. Die Statue wird aus Stahlbeton gebaut und wie die Christusstatue mit Speckstein überzogen werden.

Nach einem Standort wird noch gesucht. Da Strauß in München geboren ist, bietet sich natürlich die Landeshauptstadt an. Der Strauß-Flughafen vor den Toren Münchens wäre eigentlich ein Kandidat, aber die zulässige Bauhöhe macht dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. In einer Einflugschneise darf man eben nicht hoch bauen. Daher werden nun Standorte in der Münchner Innenstadt in der Nähe der Staatskanzlei und auf dem Messegelände in Riem (alter Flughafen!) geprüft. Riem gilt als ideal, da viele internationale Besucher kommen.

Zu den erwarteten Baukosten und zum Fertigstellungstermin ist noch nichts bekannt.