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Doch zu etwas gut: Forscher erzeugen Strom aus Coronaviren

Omega
Coronaviren ähneln nicht nur optisch der Sonne, sondern funktionieren auch im Inneren ähnlich. Illustration (r.): Theresa knott, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es ist vielleicht die Nachricht des Jahres. Eher durch Zufall entdeckten die beiden Forscher Marwin Fleißmann und Stan Pong von der Universität Gelsenkirchen beim Experimentieren mit Coronaviren der nächsten Generation, die im Herbst 2022 unter dem Namen Omega (Ω) gelauncht werden sollen, einen Energieüberschuss in ihren Petrischalen.

Damit war klar, dass die Form eines Coronavirus, die unter dem Mikroskop an einen Sonnenkranz (Korona) erinnert – daher auch der Name –, kein Zufall ist. Tatsächlich läuft wie in der Sonne eine Kernfusion ab, bei der Wasserstoffatome zu Helium verschmelzen, wodurch gewaltige Mengen an Energie freigesetzt werden – nur jetzt als kalte Fusion.

Die Forscher sind verblüfft, dass sie eine stabile Stromquelle erhielten, nachdem sie in ihrem nun veränderten Versuchsaufbau (Abbildung) Kathode und Anode angelegt hatten. Sie konnten einen alten Laptop wenigen Sekunden aufladen. Da Pongs Stimme auf einmal höher geworden war, wurde klar, dass er Helium eingeatmet haben musste. Damit war der Beweis erbracht, dass tatsächlich Helium erzeugt wurde, ein weiteres klares Zeichen dafür, dass kein herkömmlicher chemischer Prozess stattgefunden hatte, sondern eine Kernfusion.

Zugute kommt den Forschern, dass sich Coronaviren in Windeseile vermehren. Das ist ein Traum, da sich der Brennstoff quasi von selbst produziere, so Fleißmann.

Erster Versuchsreaktor in Betrieb

Mit einem ersten Versuchs-Minireaktor wird nun bereits eine ganze Kellersektion des Universitätsgebäudes mit Strom versorgt. Die Forscher zeigen sich zuversichtlich, dass mit ihrer Entdeckung das Energieproblem der Welt gelöst werden könne.

Eine Schwierigkeit ist aber, dass das Virus leicht außer Kontrolle geraten und Menschen infizieren könnte. Gerade die neue Mutante ist noch um ein erhebliches Maß infektiöser als bislang bekannte Coronaviren. Zudem sind die Viren nach der Omikron-Panne  wieder erheblich tödlicher geworden. Mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen stehe der innovativen Stromerzeugung aber nichts im Wege, meinen die Forscher.

„Es ist ein witziger Zufall, dass gerade Omega, das auch als Einheitszeichen für den elektrischen Widerstand verwendet wird, nun zur Stromlieferanten wird“, sagt Pong mit strahlenden Augen.

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