TPD3 – EU will private positive Äußerungen über das Rauchen unter Strafe stellen

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Raucherin
Lizenz: Public Domain

Mit der kommenden EU-Tabakrichtlinie TPD3 kommen neue Einschränkungen auf Raucher zu. In Zukunft soll die Tabakwerbung noch weiter zurückgedrängt werden. Dabei soll es verboten werden, sich positiv über das Rauchen zu äußern. Das betrifft Zeitungsartikel, Filme, aber auch private Äußerungen.

EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis sagte heute vor versammelter Presse: „Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit. Im Kampf gegen den blauen Dunst sind wir nach intensiven Beratungen und Untersuchungen zu dem Ergebnis gekommen, dass die Tabakwerbung noch weitere zurückgedrängt werden muss. Daher werden wir positive Äußerungen über das Rauchen in Zukunft unter Strafe stellen. Das gilt für alle Bereiche: Zeitungsartikel, Filme und auch private Äußerungen.“

Bedenken vor totaler Überwachung zerstreut Andriukaitis: „Wir wollen keinen Spitzelstaat. Es muss also niemand befürchten, dass er verurteilt wird, weil er in einem Gespräch unter Freunden das Rauchen positiv dargestellt hat. Aber wer z.B. auf Facebook oder Twitter positive Worte über das Rauchen verliert, der hat mit Strafverfolgung zu rechnen. Verboten ist es in Zukunft, Äußerungen zu machen, dass man gerne rauche. Ebenso wenig dürfen bestimmte Tabakprodukte empfohlen werden oder gar jemand aufgefordert werden, das Rauchen anzufangen. Zu unerlaubten Äußerungen zählt auch die Verbreitung von Verschwörungstheorien, etwa, dass Rauchen nicht so schädlich sei, wie es allgemein angenommen werde. Die Regelung gilt auch für neuartige Tabakprodukte, etwa E-Zigaretten.“

Literatur- und Filmfans müssen keine Sorgen haben. Denn bestehende Bücher, Zeitungsartikel und Filme sind von dem Verbot nicht betroffen. Andriukaitis meint dazu: „Wir müssen es ja nicht übertreiben. Für noch strengere Richtlinien bleibt ja immer noch die übernächste EU-Tabakrichtlinie TPD4.“

Die TPD3 soll bis Herbst im EU-Parlament verabschiedet werden. Danach müssen es die EU-Staaten bis 2019 in nationales Recht umsetzen.

4 Gedanken zu „TPD3 – EU will private positive Äußerungen über das Rauchen unter Strafe stellen“

  1. „Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit.“
    Ja, Rauchen ist sehr gesundheitsgefährdet und jeder kranke Raucher belastet das soziale Sytem. Ebenso sind Harm Redution-Produkte, wie z.B. die E-Zigarette,gesundheitsgefährdet, vielleicht nicht so sehr, aber eben auch.
    Aber, wenn hier das Rauchen, bzw. das Dampfen benannt wird, wieso nicht auch der Alkoholkonsum?
    Alkohol ist hipp und ist in jeder Gesellschaftsschicht eingeführt.
    Hier sterben Menschen (es werden auch genug in de Tot gerissen, die nichts getrunken haben z.B. durch einen Autounfall), hier werden Entzugstherapien angeboten, hier werden Menschen als krank erklärt.

    Alkohol ist ein Gift, genauso wie Tabak!
    Und seht einmal die Leute an, die gegen das Rauchen und Dampfen in den „Krieg“ ziehen. Die meisten (mit Sicherheit nicht alle) davon trinken ein Bierchen oder ein Gläschen Wein – tolle Verniedlichung – oder. Wären diese Leute auch bereit gegen die Alkoholindustrie anzugehen?
    Wären diese Leute auch dazu bereit ein Leben ohne Alkohol zu bestreiten?

    Ich selber war über 30 Jahre lang Rauchen und bin, sein einiger Zeit, komplett auf E-Zigaretten umgestiegen. Eine positive oder negative Wetung über meine Gefühle darüber gebe ich nicht ab, sonst werde ich offensichtlich strafrechtlich verfolgt.

    Wir Dampfer weden immer mehr eingeschränkt und nun wird uns auch noch die freie Meinungsäußerung verboten. Das ist gelebte Demokratie. Unser freies Recht auf Selbstbestimmung.
    Sind wir bei einer Diktatur angelangt – seit Ihr alle Wahnsinnig?
    Danke EU, jetzt weiß ich, warum auch Staaten in die EU wollen, die von einer Fast-Diktatur regiert werden, die fühlen sich dort sicher seht wohl – bei gleichgesinnten.

    Ja und fast hätte ich es vergessen. Nach der TPD3 folgt die TPD4.
    Dort wird dann das Atmen in Großstädten verboten – das ist gesundheitsschädlich!

    Also Kopf hoch, es wird garantiert noch bescheuerter.

  2. Das EU Parlament ist in meinen Augen nicht anders als Hitler vor 80 Jahren. Dikatur wo man hin sieht. Aber sie machen es schlauer als der idiot von damals. jetzt werden immer nur Kleinigkeiten über einen langen Zeitraum geändert und nicht schlagartig. Das Ergebniss ist das selbe. Totale Kontrolle über den doofen Bürger. Und wir lassen uns das gefallen. In 15-20 jahren dürfen wir nur noch dinge zu uns nehmen die das Parlament vorher per antrag absegnet. Und dann boomt der Schwarzmarkt. Krosse pommes bekommste dann nur noch über umwege und für 20€ die Portion und weis gott was noch für eine scheiße auf uns zu kommt. Fu..EU

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