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Karlsruhe: Nicht nur Kreuze in Klassenzimmern, sondern auch auf Kirchen und Gipfeln müssen auf Antrag verschwinden

Gipfelkreuz in Bayern
Das ist der Gipfel! Gipfelkreuz in Bayern. Foto: ANKAWÜ / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ochsenbrunn 1
Kirche im bayerischen Ochsenbrunn mit Kirchturmkreuz. Das ist klar eine religiöse Werbung und damit unzulässig. Lizenz: Public Domain

Ist uns nun gar nichts mehr heilig und geht nun jegliche Art von Tradition verloren? In einem Urteil vom 5. Januar dieses Jahres, das wegen des schrecklichen Vorfalls in Köln in der Presselandschaft bislang nur wenig Beachtung fand, hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden, dass das sogenannte Kruzifix-Urteil nicht nur auf bayerische Klassenzimmer in Bayern anzuwenden sei, sondern allgemeiner gefasst werden müsse. Es sei konkret auch auf bayerische Kirchtürme und Gipfelkreuze anzuwenden. Der Kläger argumentierte, ihn störten manche Kreuze. Diese seien oft nicht nur schlichte Kreuze, sondern sie seien immer auch Kruzifixe und damit religiöse Zeichen, die in öffentlichen Räumen nichts verloren hätten. Manche Gipfelkreuze zeigten sogar den geschundenen Körper Jesu Christi.

Das Bundesverfassungsgericht folgte der Argumentation und sieht auch bei Kirchen und Gipfelkreuzen die Neutralitätspflicht des Staates verletzt. Wer sich gestört fühle, könne daher einen Antrag auf Entfernung des Kreuzes stellen. Dem Antrag sei zum Beispiel dann stattzugeben, wenn jemand ständig dem Kreuz ausgesetzt sei, etwa, wenn er aus seinem Bürofenster das Kreuz deutlich sehen könne.

Im bayerischen Ochsenbrunn (Iller) wurde nicht lange gefackelt. Dem Antrag auf Entfernung des Kirchturmkreuzes wurde stattgegeben und das Kreuz mit Hilfe eines Hubschraubers bereits Anfang dieser Woche entfernt (Bild 2 und 3). Die Höhe des Kirchturms in der Wikipedia wurde bereits nach unten korrigiert.

Ochsenbrunn 2
Der Kirchturm in Ochsenbrunn nach der Korrektur. Er ist immer noch schön, aber manchen Leuten wird es wieder nicht gefallen. Man kann es eben nicht allen recht machen. Lizenz: Public Domain

5 Antworten auf „Karlsruhe: Nicht nur Kreuze in Klassenzimmern, sondern auch auf Kirchen und Gipfeln müssen auf Antrag verschwinden“

Jetzt gibt es die ersten Resultate hier in Deutschland, die den
antichristlichen Geist bezeugen. Warum lassen wir uns unsre christliche Gesinnung nehmen. Kann man es vielleicht nicht aushalten das vor 2000 Jahren ein vollkommener Mensch sich für unsere Missetaten hat ans Kreuz schlagen lassen. Gewiss so wie sich unsere Gesellschaft verändert hat und glaubt das sie ohne Gott leben kann, ist es wohl sehr schwer dieses Kreuz an dem soviel hängt (unsere Erlösung) nicht ertragen kann. Aber glaubt mir Gott lässt seiner nicht spotten und auch nicht verleugnen. Zum ersten mal spür ich wie sich alles in meinem Innern erschüttert. Es macht mich traurig , das die Gegenseite die die sich so gegen den Vater im Himmel stellen,obwohl ER sein liebstes nämlich seinen Sohn für uns gegeben hat. Damit wir Leben im Überfluss haben sollen. Unsere Dankbarkeit sieht dann so aus das wir aus Feigheit sogar das Zeichen entfernen wollen auf das sich alles gründet. es grüßt EU ALLE in der LIEBE unseres Herrn Jesus CHRISTUS. Das Kreuz ist mir Heilig wie ist es bei EU

In der Bibel steht ja schon: Das Kreuz ist für die die nicht glauben ein Ärgernis, für die die glauben eine Freude .

Gruß Marike -Luise

Jeder der ständig dem Kreuz ausgesetzt ist sollte sich darüber außerordentlich freuen, denn es wird Ihn positiv verändern. Habt Ihr angst davor ?

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