Olympia in Südkorea: FC Bayern holt erste Goldmedaille

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Olympische Winterspiele 2018 in Südkorea

Der FC Bayern ist weiter auf Erfolgskurs. Auch bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea holte der Rekordmeister souverän die erste Goldmedaille – beim Schneebobball. Bei dieser Sportart, die erst das zweite Mal olympisch ist, sitzen die Spieler auf motorisierten Schneebobs. Der Ball wird wie beim Rasenfußball mit Füßen und dem Kopf gespielt. Der Ball muss dabei in ein Tor, das aus dem Riesentorlauf entnommen wurde. Man könnte Schneebobball als so eine Art Schneepolo bezeichnen. Im Unterschied zum klassischen Polo wird allerdings auf Pferde, auf Schläger und auf alles andere, das Polo ausmacht, verzichtet.

Der FC Bayern spielte sich im traditionellen Playoff ins Finale und besiegte den Gastgeber Südkorea mit 23:0. Robben und Müller trafen jeweils fünf Mal. Ribery wurde leicht am Eisbein verletzt. Da die Wunde sofort versorgt wurde, bleibt Ribery wohl eissatzbereit. FC-Bayern-Trainer Jupp Heynckes zeigte sich erleichtert, zumal bei anderen Mannschaften der Kader verletzungsbedingt wegzuschmelzen droht.

Im nächsten Wettbewerb steht Kopfball-Slalom auf dem Programm. Bei dieser Disziplin, die das letzte Mal bei Olympia ausgerichtet wird, fahren die Sportler auf Skiern den Hang runter – wie beim klassischen Slalom. Sie müssen allerdings nicht nur den Slalomstangen ausweichen, sondern auch einen Fußball auf dem Kopf „mitführen“ und gleichzeitig die Vereinshymne rückwärts singen. Wer den Ball verliert oder anderweitig einen Regelverstoß begeht, scheidet aus.

Feindbilder gehen aus – AfD hetzt jetzt gegen Clowns

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Clown
Hetzen gegen die, die anders sind. Die AfD hat ein neues Feindbild entdeckt. Foto: Octave / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Hetze von AfD-Vize Alexander Gauland gegen Menschen mit dunkelhäutiger Hautfarbe ging kardinal daneben. Zwar will Gauland weder den Satz „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“ gesagt haben, noch will er den FC Bayern-Spieler Jérôme Boateng überhaupt kennen. Ob das daran liegt, dass die AfD dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit seinem Fokus auf den Fußball nicht gerade wohlgesonnen ist? Wer kein ARD und ZDF schaut, dem entgehen halt schon einmal ein paar Namen. Aber der Satz hatte seine Wirkung, die sich in öffentlicher Empörung entlud.

Inzwischen hat die AfD erkannt, dass bestimmte Gruppen sich nicht als Feindbilder eignen.

keinblatt.de sprach mit dem AfD-Wahlkampfstrategen Siegfried Braun, der derzeit mit den ersten Planungen für die Kampagne zur Bundestagswahl 2017 betraut ist.

keinblatt.de: Lieber Herr Braun, was genau hat Alexander Gauland falsch gemacht?

Siegfried Braun: Also, grundsätzlich kann Gauland nichts dafür, dass er Gauland heißt. Er hat so gesehen nichts falsch gemacht. Aber wir müssen aufpassen, dass wir einerseits nicht gegen beliebte Prominente hetzen. Andererseits leben viele dunkelhäutige Menschen in Deutschland. Wenn wir gegen diese hetzen, dann werden diese uns kaum wählen. Da gehen viele Wähler verloren, die am Ende zur absoluten Mehrheit fehlen.

Aber, noch wichtiger ist, dass Herr Gauland nur auf die Scheinheiligkeit unserer Wähler aufmerksam gemacht hat. Zum Toreschießen ist Boateng den Leuten recht, würde er aber nicht treffen, weil er gar nicht spielen würde, wäre er ihnen fremd. Gauland ist ein hervorragender Gesellschaftsanalytiker!

x: Warum hat Gauland das dann nicht so klar gesagt?

S. B.: Er hat es ja gar nicht gesagt. Er kennt Boateng ja gar nicht. Außerdem reden hervorragende Gesellschaftsanalytiker und -kritiker niemals Klartext, sie intellektualisieren.

x:  Wie geht es jetzt weiter?

S. B.: Die Boateng-Äußerung war ein Fehler, obwohl sie, wie gesagt, gar nicht stattgefunden hat und nur ein Produkt der Lügenpresse ist. Wir werden uns dessen ungeachtet auf neue Feindbilder konzentrieren. Idealerweise sollte das neue Feindbild durch eine möglichst kleine Gruppe an Menschen repräsentiert werden. Denn wir wollen ja nicht unser eigenes Wählerklientel immer weiter einschrumpfen!

x: An was haben Sie da gedacht?

Neues Feindbild: Clowns

S. B.: Im Bundestagswahlkampf wird die AfD gegen Clowns hetzen.

x: Warum ausgerechnet gegen Clowns?

S. B.: Ganz einfach: Jeder kennt Clowns, obwohl es nur wenige gibt, die das wirklich professionell machen. Damit haben wir ein ideales Feindbild: hoher Bekanntheitsgrad, jeder kann sich etwas darunter vorstellen, kleine Gruppe. Der Islam ist als Feindbild nachträglich betrachtet viel zu abstrakt.

x: Was haben Sie gegen Clowns?

S. B.: Clowns sind total langweilig, und sie laufen in einer abgefuckteren Kleidung herum als manche Penner. Ferner ist der Zirkusclown meist nicht sesshaft. Unsere Wähler bevorzugen Menschen mit einem biederen Eigenheim und Fliesentisch. Außerdem ist so ein Clown kriminell.

x: Kriminell?

S. B.: Das sagt doch schon die Berufsbezeichnung, sie klau’n.

x: Gut, so haben wir das noch nicht gesehen. Was wollen sie mit straffällig gewordenen Clowns machen?

S. B.: Abschieben, was sonst?

x: Und wohin?

S. B.: Nach Kleptomanien.

x: Und ausgerechnet dieser weißrussische Kanton soll Menschen „zurücknehmen“, die gar nicht von ihnen stammen?

S. B.: Hat es einmal eine Rolle gespielt, ob ein Land Leute zurücknimmt? Es geht um Demagogie, um nichts anderes. Außerdem gibt es in Weißrussland sehr wohl Clowns.

x: Haben Sie eigentlich einmal daran gedacht, dass Klinikclowns für schwer erkrankte Kinder eine wichtige Stütze sind? Wollen Sie das Kindern wirklich antun?

S. B.: Ja, die Kinderpropaganda musste ja von Ihnen kommen. Aber auch darauf haben wir eine Antwort: Klinikclowns sind quasi der Boateng unter den Clowns.

x: Mit welchen Forderungen wollen Sie in den Wahlkampf ziehen?

S. B.: Als Erstes wollen wir eine Stimmung erzeugen, damit unsere Hetze richtig fruchtet. Wir werden langsam anfangen, denn es wäre ja idiotisch, wenn wir die Clowns möglichst schnell aus dem Land jagen. Denn dann brauchen wir ja schon wieder ein neues Feindbild. Der Clown soll möglichst ein Dauerfeind werden. Wollten wir ihn gleich loswerden, könnten wir ja fordern, zu große Schuhe oder zu kleine Hüte zu verbieten. Oder die lächerlichen Ansteckblumen, die als Wasserpistole fungieren. Kennen Sie die? Wir werden nach und nach klarmachen, dass Clowns eine Bedrohung für unser Land sind. Wir haben deutsche und christliche Werte auf der einen Seite. Die Clowns sind immer auf der anderen Seite. Auch haben wir Hinweise drauf, dass ein Clown der in der Apokalypse beschriebene Antichrist ist.

x: Jetzt wird es aber lächerlich.

S.B.: Überhaupt nicht, nehmen Sie für A=50, für B=51 usw. und multiplizieren Sie die Summe mit unserem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt, dann kommt 666 heraus. Glauben Sie an Zufälle? Wir nicht.

x: Herr Braun, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Manuel Neuer: Erfolglosester Fußballer aller Zeiten (0 Tore geschossen)

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Manuel Neuer
Schlechter geht es nicht mehr. Quelle: Wikipedia / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Er ist der erfolgloseste Fußballspieler aller Zeiten: Manuel Neuer. Er machte in seiner Profikarriere bislang kein einziges Tor, weder in seiner Zeit bei Schalke 04 noch beim FC Bayern (ab 2011). Wikipedia weist hier in der Tore-Spalte eine peinliche Null aus (Abbildung).

FC Bayern-Trainer Pep Guardiola schimpft: „Neuer hat uns 22 Millionen Euro Ablöse gekostet. Und nun das! Keine Tore! Dabei wurde er uns als Torspezialist verkauft! Sie verstehen – Tooooorspezialist!“

Der ebenfalls sehr erfolglose Hans Jörg Butt (selbe Position wie Neuer) hat in seiner Profikarriere immerhin 32 Tore geschossen. Der auch nicht gerade vom Erfolg verwöhnte Oliver Kahn blieb wenigstens mit seinem legendären Handtor in Erinnerung, das aber unverständlicherweise nicht gegeben wurde, obwohl er in seiner Spielposition die Hände im 16-Meter-Raum benutzen durfte. Sepp Maier tat zumindest etwas für sein Geld und hechtete 1976 in einer Partie gegen den VfL Bochum einmal nach einer Ente.

Von Manuel Neuer kommt dagegen rein nichts. Wenn das nicht besser werde, müsse ein Neuer her, droht Pep Guardiola.

Trotz Haft: Uli Hoeneß wird weiter im Stadion dabei sein – als Hologramm

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Uli Hoeneß
Uli Hoeneß – gerade hat sein Verein das Double geholt, schon wird das Hoeneß-Double präsentiert. Als Hologramm ist er fast so gut wie das Original. Foto: Harald Bischoff / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der ehemalige Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, wird auch während der Zeit seiner Inhaftierung bei den Spielen des FC Bayern auf der Zuschauertribüne vor Ort sitzen. So ähnlich wie der inzwischen verstorbene Michael Jackson, der gestern bei den Billboard Music Awards in Gestalt eines auf die Bühne projizierten Hologramms einen Song performte, wird auch Uli Hoeneß im Stadion dabei sein. Damit will der FC Bayern ein Zeichen setzen und der Mannschaft das Gefühl geben, dass ihr Uli bei ihnen ist. Es ist damit auch ein Teil der psychologischen Kriegsführung, die den Gegner irritieren soll.

Laserlicht macht es möglich: Hoeneß wird im wahrsten Wortsinn zur Lichtgestalt

Die holographische Darstellung, bei der Hightech-Laser zum Einsatz kommen, ist inzwischen so realistisch, dass bei TV-Übertragungen praktisch kein Unterschied zu einem Mensch aus Fleisch und Blut feststellbar sein wird. Vielen wird damit gar nicht bewusst sein, dass Hoeneß, wenn er in Großaufnahme gezeigt wird, physisch gar nicht vor Ort im Stadion ist, sondern sich in seiner Zelle mit dem alten 37 cm-Fernsehgerät (Ostmarke) begnügen muss.

Hoeneß posierte bereits vor den 3D-Kameras, sodass alle spielrelevanten Gesten (vor allem Torjubel in unzähligen Varianten) gefilmt und digitalisiert werden konnten. Erste Tests waren vielversprechend. Ob der virtuelle Hoeneß auch das eine oder andere WM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien besuchen wird, ist noch völlig unklar.

Hoeneß: Hausarrest statt Haft! – Sicherheit nicht gegeben

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Uli Hoeneß
Uli Hoeneß: Hausarrest statt Haft! Ob Uli hier schon ahnte, dass er bald selbst Kulis herstellen wird? Foto: Александр Корчик / Lizenz: CC BY-SA 3.0, Details siehe: Wikipedia

Uli Hoeneß muss nun doch nicht in Haft. Die Haftstrafe werde in Hausarrest umgewandelt, teilte heute eine Sprecherin des bayerischen Justizministeriums mit. Als Gründe macht die Sprecherin geltend, dass Hoeneß erpresst worden sei. Der Täter sei zwar geschnappt worden, aber es lägen weitere Drohungen vor, sodass Hoeneß‘ Sicherheit nicht gegeben sei. Auch sei bei dem ganzen Hype kein geregelter Haftbetrieb möglich, weder in der JVA Landsberg noch in einer anderen bayerischen JVA, so die Sprecherin. Es werde nicht nur befürchtet, dass Hoeneß Gewalt angetan werden könnte, sondern auch, dass sich Fotografen bei dem Versuch, mit waghalsigen Stunts das erste Foto von Hoeneß‘ Hofgang zu schießen, verletzen könnten. Den Vorwurf, Hoeneß genieße Sonderrechte, wies die Sprecherin mit aller Entschiedenheit zurück. Hoeneß habe vielmehr bereits einen Promimalus. Der bayerische Staat sei in der Verpflichtung, die Sicherheit der Haftinsassen und einen geregelten Betrieb in den Haftanstalten sicherstellen. Nur darum gehe es.

Hoeneß muss Fußfessel tragen und in Heimarbeit BVB-Kugelschreiber zusammenbauen

Die Haftstrafe werde daher in Hausarrest umgewandelt, die Hoeneß nun in seinem Haus am Tegernsee verbringen müsse. Dort werde man versuchen, möglichst haftähnliche Bedingungen herzustellen. So müsse Hoeneß eine Fußfessel tragen und dürfe das Haus nur eine Stunde am Tag unter Aufsicht zum Ufergang verlassen. Wie jeder Häftling müsse er 40 Stunden in der Woche arbeiten. Dabei müsse er in seinem Wohnzimmer BVB-Kugelschreiber zusammenbauen. Etwas anderes könne man ihm nicht anbieten, da sich die anderen Tätigkeiten nicht für Heimarbeit eigneten.

Zur Bewachung würden mehrere Beamte eingesetzt, einer stünde immer vor Hoeneß Schlafzimmer und einer vor dem Haus. Als besondere Strafe habe man die Smartcard seines Pay-TV-Receivers konfisziert. Normal fernsehen dürfe er, da man dies den Häftlingen generell zugestehe.

Sozialstunden wohl nicht möglich

Es werde außerdem noch geprüft, ob man den Hausarrest wegen Hoeneß‘ fortgeschrittenen Alters in Sozialstunden umwandeln könne, etwa in einem Pflegeheim. Die Sprecherin sieht aber keine großen Chancen, da auch dort Hoeneß Ziel von Angriffen werden könnte. Wann der Hausarrest beginne, stehe noch nicht fest, hieß es.

Nach Superwutrede: Uli Hoeneß erhält Robin Hood-Medaille

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Uli Hoeneß
Der rot-weiße Rächer: Uli Hoeneß. Foto: Senfacy/Hic et nunc / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern hat sich der zwischenzeitlich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogene Ex-Präsident Uli Hoeneß noch einmal vor Antritt seiner Haftstrafe eindrucksvoll zurückgemeldet.

In einer imposanten Wutrede schrie sich Hoeneß den Frust von der Seele. Mit seiner ironischen Anspielung „Plötzlich war ich ein Schwein, ein Mann, der den Leuten das Geld aus der Tasche zieht, den Leuten das Geld vorenthält“ wies Hoeneß darauf hin, dass nicht er, sondern die Politiker den Leuten das Geld wegnehmen, verschwenden und veruntreuen. Das Wegnehmen geschieht durch unmenschlich hohe Steuern, die Verschwendung durch unsinnige Prunkbauten, dazu kommen Missmanagement und sogar Veruntreuung von Geldern nicht nur bei Großprojekten.

Tatsächlich hat sich Uli Hoeneß mit sozialen Projekten und Spenden in Millionenhöhe immer für diejenigen, denen es nicht so gut geht, eingesetzt. Wenn einer der moderne Robin Hood ist, dann ist es er.

So sieht es auch das Robin Hood-Komitee, das heute einstimmig Uli Hoeneß für die Robin Hood-Medaille 2014 nominiert hat. Uli Hoeneß habe den Reichen und Mächtigen das Geld weggenommen und an die Armen verteilt, heißt es in der Begründung. Es gibt dieses Jahr erstmals keine weiteren Kandidaten, sodass der Preis auf jeden Fall an Hoeneß gehen wird.

Ob die Verleihung der Medaille noch vor Haftantritt erfolgen kann, war zu Redaktionsschluss noch völlig ungewiss. Uli Hoeneß wurde wegen Steuerhinterziehung zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt.

Nach 0:4-Bayern-Pleite: 1. Mai wird in Bayern Trauertag des geschmähten Sportlers

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Horst Seehofer
„Wir sind ganz bei den Münchner Bayern und zeigen das auch nun symbolisch“ – Foto: Hubert Burda Media / Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Der FC Bayern erlebte gestern Abend gegen Real Madrid mit dem 0:4 nicht nur eine peinliche Niederlage und schied vorzeitig aus der Champions League aus, sondern kassierte auch die höchste Europapokal-Heimpleite der Vereinsgeschichte.

Ein ganzes Land ist in tiefer Trauer. Selbst so mancher FC Bayern-Hasser fühlt mit den gedemütigten Bayern mit.

Aus diesem Anlass hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) heute Abend in München verkündet, dass er einen offiziellen Trauertag „der geschmähten Sportlerinnen und Sportler“ einführen werde.

Zwar müsse man aufstehen und weitermachen, aber es werde immer wieder Niederlagen im Sport und im Leben, sogar im Fußball geben, sagte Seehofer, auch in Anspielung auf die bevorstehende Fußball-WM in Brasilien.

FC Bayern
Spiel verloren, Feiertag gewonnen. Foto: Kai. L. / Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Daher der Feiertag. Es sei klar, dass kein zusätzlicher Feiertag eingeführt werden könne, um die Wirtschaft nicht zu gefährden, so der Ministerpräsident. Aber die CSU habe sich nun dafür entschieden, dem 1. Mai eine weitere Bedeutung zu geben. Neben dem „Tag der Arbeit“ werde es also nun in den bayerischen Kalendern heißen: „Tag der Arbeit und der geschmähten Sportlerinnen und Sportler“.

Beobachter vermuten, dass Seehofer damit auch von den ungeliebten Gewerkschaften und den Linken ablenken und somit neue Akzente für den Feiertag setzen will.

Schwerer Vorwurf: Pep ließ Bayern absichtlich verlieren, um neue Rekordserie zu starten

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FC Bayern
Die neue Rekordserie des Rekordmeisters wurde eben gestartet. Foto: Kai. L. / Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Was viele schon geahnt haben, hat keinblatt.de nun aus internen Fußballkreisen erfahren. Bayerns Trainer Pep Guardiola, der übrigens wie das Einkaufszentrum Pep in München Neuperlach heißt, hat seine Bayern am Samstag absichtlich mit 1:0 gegen den FC Augsburg verlieren lassen. Ein Vertrauter des Supertrainers flüsterte uns ein, dass die Rekordserie in der Bundesliga ja schon längst eingestellt worden sei. 53 Bundesligaspiele in Serie habe der FC Bayern nicht mehr verloren. Um erneut einen Rekord zu schaffen, bliebe nur, die Rekordserie zu stoppen. Deutscher Meister sei man ja ohnehin schon, übrigens so früh wie nie eine Mannschaft zuvor, was auch Rekord sei, heißt es. Also könne man sich diesen Luxus leisten und den Fast-Bayern (bayerische Schwaben seien das in „Augschburg“) ein kleines Geschenk machen, natürlich nicht ohne Eigennutz.

Nun werde der FC Bayern eine neue Rekordserie starten. Jetzt werde man mindestens 54 Bundesligaspiele in Folge nicht mehr verlieren, was dann entsprechend neuer Rekord wäre. Nur der FC Bayern könne seine eigenen Rekorde einstellen, so der Vertraute.

Übermacht des FC Bayern – Bundesliga wird um 3 europäische Mannschaften erweitert

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Jürgen Klopp
Jürgen Klopp findet die neue Regelung „g…g…geil“. Foto: Jürgen Jung, Fotosaar / Lizenz: CC BY-SA 2.0 DE

Der FC Bayern München hat sich gestern bereits vorzeitig den Titel des Deutschen Meisters gesichert. Bereits sieben Spiele vor Saisonschluss kann der Rekordmeister von seinen Verfolgern nicht einmal mehr mathematisch eingeholt werden, spielerisch erst recht nicht. Ein neuer Rekord. Spannung sieht anders aus. Um die Bundesliga wieder attraktiver zu machen und auch um zu demonstrieren, dass Europa eine zusammengehörige große Familie ist, werden ab der nächsten Saison drei weitere Mannschaften in der Deutschen Bundesliga spielen. Das gab heute der Ligaverband bekannt.

Zusätzlich aufgenommen werden die besten drei nichtdeutschen Mannschaften aus dem UEFA Champions League Viertelfinale. Für die nächste Bundesligasaison könnte dies beispielsweise bedeuten, dass der FC Barcelona, Real Madrid und Manchester United zur Bundesliga dazustoßen. Wer es genau sein wird, wird erst am 9. April feststehen, da dann das Viertelfinale komplett ausgetragen sein wird.

Die entsprechenden Clubs werden in ihren Heimatländern von den nationalen Ligen freigestellt, um ihre dortige Übermacht zu beschränken und die heimatlichen Ligen wieder spannender zu machen. Die Qualifikation der drei ausländischen Bundesliga-Mannschaften erfolgt dann ganz regulär über ihre Qualifikation innerhalb der deutschen Bundesliga. Wer die Qualifikation nicht schafft, steigt in seine alte nationale Liga ab.

Die Heimspiele der drei ausländischen Mannschaften finden selbstverständlich in ihren Heimatstadien statt. Durch die erwarteten Reisen deutscher Fans ins europäische Ausland sollen letztlich auch die geschundenen Tourismusregionen angekurbelt werden. Die Erweiterung von 34 auf 40 Spieltage bringt außerdem noch mehr Fußball in die immer noch nicht gesättigte deutsche Fußballlandschaft.

In einer ersten Stellungnahme begrüßt FC Bayern-Trainer Pep Guardiola die neue Regelung. Damit finde er eine neue Herausforderung, nämlich der erste Deutsche Meister der neuen 21er-Bundesliga zu werden und dabei möglichst auch noch das Triple zu holen.

Auch von anderen deutschen Mannschaften kam viel Lob. BVB-Trainer Jürgen Klopp meint, jetzt stünde ab der Saison 2014/2015 nicht mehr der FC Bayern als Deutscher Meister quasi schon vorher fest, was ein erheblicher Fortschritt sei.

Urteil im Fall Hoeneß: 3 Jahre, 14 Wochen Haft! Gericht folgt Pi-mal-Daumen-Schätzung

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Uli Hoeneß
Uli Hoeneß hat eine soziale Ader, durch die Rot-Weiß fließt. Foto: Harald Bischoff / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Landgericht München II hat heute Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung zu 3 Jahren, 14 Wochen Haft verurteilt. Eine haftbefreiende Geldstrafe sei nicht möglich gewesen, da seine Selbstanzeige nicht vollständig und damit unwirksam gewesen sei, so aus der Urteilsbegründung. Strafmildernd habe sich das Lebenswerk Hoeneß` ausgewirkt, so das Gericht, da Hoeneß eine soziale Ader habe und Bedürftige beschenkt habe – allerdings mit Geld, das nicht versteuert worden war, aber gleichzeitig als Spende von der Steuer abgesetzt worden sei. Auch die Selbstanzeige, die faktisch ein Geständnis sei, sei berücksichtigt worden. Entsprechend sei man deutlich unter der Höchststrafe von 10 Jahren geblieben.

Der Vorwurf, der bereits gestern durch den Blätterwald raschelte, ist, dass das Gericht kein Interesse mehr an einer genauen Aufklärung habe, was die Höhe der Steuerschuld angehe, und sich mit der Pi-mal-Daumen-Schätzung von 27,2 Millionen Euro zufriedengebe, obwohl der Betrag möglicherweise noch viel höher sei. Das Gericht wolle also zu einem Ende kommen, bevor am Ende noch mehr rauskomme. Salopp gesagt, machten sie kurzen Prozess mit Hoeneß.

3 Jahre, 14 Wochen Haft

Pi
Die Kreiszahl Pi. Sie ist irrational, so wie die Handlung so manchen Steuerbetrügers, und sie ist transzendent, was im gottesfürchtigen Bayern nicht ganz unwichtig ist

Auffällig ist nun, dass die Haftstrafe mit 3 Jahren, 14 Wochen zumindest numerologisch sehr nahe an der Kreiszahl Pi liegt.

Hoeneß wird aber kaum für knapp über 3 Jahre in Haft bleiben müssen. Bereits nach Verbüßung von zwei Dritteln der Haftzeit wird die Strafe meist zur Bewährung ausgesetzt. Ebenso könnte nach frühestens einem Drittel Haftzeit Hoeneß Freigang eingeräumt werden, er müsste dann nur noch zum Schlafen in den Knast.

Außerdem ist davon auszugehen, dass Hoeneß in Revision geht. Bis dahin wird er sehr wahrscheinlich auf freiem Fuß bleiben, da der Haftbefehl gegen ihn ja ausgesetzt worden war.

Update (14.03., 11:00)

Hoeneß verzichtet überraschend nun doch auf eine Revision. Er tritt mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern zurück.

Immer dollar: Hoeneß verzockte Griechenland

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Tempel des Hephaistos
Griechenland ist mal wieder so gut wie pleite. Foto: Eusebius / Lizenz: CC BY 3.0

Erst waren es 3,2 Millionen Euro, dann 3,5 Millionen Euro, und auf einmal gestand Uli Hoeneß, der sich derzeit in München wegen Steuerhinterziehung vor Gericht zu verantworten hat, es seien noch einmal schlappe 15 Millionen Euro mehr.

Dann stieg der Betrag weiter an, gestern ging man von mindestens 27 Millionen Euro aus, die Hoeneß am Fiskus vorbei geschleust haben soll. Das Ende der Fahnenstange scheint aber noch nicht erreicht.

Uli Hoeneß
Immer bunter, immer dollar: Uli Hoeneß, früher Spieler (Fußball), dann Spieler. Foto: Senfacy/Hic et nunc / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Zwar spielt es für den Steuerbetrug und das damit verbundene Strafmaß wohl keine so große Rolle, aber das Ausmaß ist beträchtlich. Wie heute bekannt wurde, handelte Hoeneß auch mit Griechenland-Anleihen und mit griechischen Hochrisikopapieren. Zeitweise soll Hoeneß einen Wert gehalten haben, der dem Wert von ganz Griechenland entsprach. Doch Hoeneß verpasste den idealen Zeitpunkt zum Verkaufen und verzockte sich. Die Papiere waren auf einmal fast nichts mehr wert. Das Geld war zwar nicht weg, es hatten nur andere. Genauer verschwand es in dunklen Kanälen. Man geht von mehreren Billionen (sic!) Euro aus, die Hoeneß mal so ganz schnell verspielt hat. Spielsucht kann schreckliche Dimensionen annehmen.

Nach den Europa-Wahlen, so die Gerüchteküche, wird Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ein drittes Griechenland-Hilfspaket auflegen, um das seit Jahren immer wieder kurz vor dem Bankrott stehende Land vielleicht doch noch zu retten.

„Hoeneß hat sich in den Staub geworfen“ – Verschollene Boeing 777 taucht nach Setzen der Staubwolke auf

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Boeing 777 Malaysia Airlines
Boeing 777 (Malaysia Airlines). Foto: Auckland Photo News / Lizenz: CC BY 2.0

Die verschwundene Boeing 777 der Malaysian Airline (Flug MH370) ist endlich wieder aufgetaucht. Vier Tage galt die Maschine als verschollen.

Zuletzt gab es Anzeichen dafür, dass die Maschine kurz vor ihrem Verschwinden die Richtung geändert hat. Auch ein terroristischer Anschlag konnte nicht ausgeschlossen werden.

Gestern berichtete Gisela Friedrichsen, Gerichtsreporterin des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, der wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angeklagte Uli Hoeneß (JVA) habe „sich vor dem Richter in den Staub geworfen.“

Als heute Morgen der Gerichtssaal aufgesperrt wurde, trauten die Beamten ihren Augen nicht. Die Staubwolke hatte sich endlich gesetzt. Die Beamten fanden ein mehr oder weniger stark ramponiertes Flugzeug vor: die verschollene malaysische Boeing 777. Wie durch ein Wunder haben alle Passagiere überlebt. Flugexperten rätseln nun, wie die Maschine, die offenbar den Kurs Richtung München änderte, in den Gerichtssaal gekommen war.

Auch bislang wenig erforschten Phänomenen wie Teleportation wird nun nachgegangen. Es werde nichts ausgeschlossen, so ein Sprecher der Flugaufsicht. Der Prozess gegen Uli Hoeneß wurde erst einmal für unbestimmte Zeit ausgesetzt. Möglicherweise kann das wiederaufgetauchte Flugzeug strafmildernd angerechnet werden.

Dritter Weltkrieg ausgebrochen: Wegen Hoeneß-Prozess nur geringes Interesse

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Atombombe
Der Dritte Weltkrieg ist eben ausgebrochen. Und wer berichtet mal wieder fast als einziges Medium? keinblatt.de! Foto: vaXzine / Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Vor ein paar Wochen wäre es sicherlich eine Schlagzeile für alle großen Medien gewesen: der Ausbruch des Dritten Weltkriegs. Nun gerade ist es passiert, allerdings halten sich die großen Zeitungen auffallend zurück. Das Thema Hoeneß-Prozess gebe einfach so viel her, sodass man sich darauf mit einem Newsticker und zehn Artikeln am Tag (Verlagsvorgabe) konzentriere, sagt ein Sprecher von Springer. Dazu noch der Wetterbericht und die Sportnachrichten, schon sei die Redaktion zu 150 % ausgelastet. Andere Zeitungen argumentieren ähnlich.

Da TV-Übertragungen aus dem Gerichtssaal in Deutschland verboten sind, werden außerdem alle großen TV-Sender ab sofort anhand des Gerichtsprotokolls die Szenen im Gerichtsaal nachspielen. Die erste Folge soll bereits heute Abend im Ersten laufen. Kurzfristige Programmänderungen sind daher wahrscheinlich.

Prozess bizarr: Uli Hoeneß fordert Haftentschädigung in Millionenhöhe

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Immer für eine Überraschung gut: Uli Hoeneß. Foto: Senfacy/Hic et nunc / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Am Montag beginnt in München der Prozess des Jahrzehnts. Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, Wurstfabrikant und Schweiz-Fan, steht wegen Steuerbetrug in Millionenhöhe vor Gericht.

Doch Hoeneß dreht den Spieß um und fordert allen Ernstes nicht nur einen Freispruch, sondern auch Haftentschädigung. Denn er habe rechtzeitig eine vollständige Selbstanzeige aufgegeben, sodass er auch als Bayern-Präsident ja wohl Straffreiheit erwarten könne. Als Dank habe man ihn für mehrere Stunden in Untersuchungshaft genommen, so Hoeneß. Das müsse natürlich entschädigt werden. Außerdem sei er bereits seit über einem Jahr einem medialen Dauerbeschuss ausgesetzt, weil jemand trotz Steuergeheimnis geplaudert habe und der Fall öffentlich geworden sei.

Diese Hatz auf ihn sei schlimmer als jeder Knastaufenthalt. Nur wer das selbst erlebt habe, könne dies nachempfinden. Daher sei auch hier eine Entschädigung angebracht, selbstverständlich mit doppeltem Tagessatz, das heißt 9.500 Euro. Von den rund 3,8 Millionen Euro zu erwartender Entschädigung sei er bereit, einen angemessenen Teil zu spenden.

Beobachter gehen davon aus, dass die Strategie nicht ohne Gefahr ist. Sollte der Richter Hoeneß‘ Selbstanzeige nicht als wirksam anerkennen, käme eine Bewährungsstrafe kaum mehr infrage. Denn bei einer solchen Strafe würde Hoeneß weiter öffentlicher Gefangener der Weltverbesserer sein, die selbst Spesenabrechnungen von nie erfolgten Geschäftsreisen beim Finanzamt einreichten. Der Richter könnte Hoeneß dann hinter echte Gitter schicken, um Hoeneß‘ Haftbedingungen zu verbessern.

Damit Fußball wieder spannend wird – Handicap-Regelung für FC Bayern kommt

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Rekordmeister FC Bayern: unheimlicher Erfolg. Foto: Kai. L. / Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Der FC Bayern gewinnt seit geraumer Zeit einfach alles – nicht nur fast jedes Spiel, sondern auch jeden Titel, unabhängig davon, ob in der Bundesliga, im DFB-Pokal, in der Champions League oder Klub-WM. Dadurch ist der Fußball aber auch gähnend langweilig geworden.

Um dem Fußball wieder Spannung zu verpassen, planen die Deutsche Fußball Liga und der DFB eine Revolution. Dabei wird ähnlich wie beim Golf eine Handicap-Regelung eingeführt, die schwächeren Mannschaften wieder eine Chance geben soll. Konkret startet ab der Bundesliga-Saison 2014/2015 jedes Spiel mit FC Bayern-Beteiligung mit zwei Phantom-Treffern des Gegners. Das bedeutet, der FC Bayern liegt per definitionem bei Spielbeginn mit 0:2 (Heimspiel) bzw. 2:0 (Auswärtsspiel) zurück. Das gilt auch für den DFB-Pokal, allerdings erhalten hier die gegnerischen Mannschaften gleich drei Treffer gutgeschrieben, wenn es sich um Amateur-Mannschaften handelt. In den anderen Wettbewerben wie Champions League oder Klub-WM soll trotz der dort ebenso deutlichen Vorherrschaft des FC Bayern alles beim Alten bleiben.

FC Bayern Anzeigetafel
Solche Ergebnisse wird es zumindest in den deutschen Wettbewerben nicht mehr geben. Ein Gegner des FC-Bayern wird mindestens zwei Tore erhalten, aber in aller Regel dennoch verlieren. Foto: Kai. L. / Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

FC Bayern-Trainer Pep Guardiola begrüßt die neue Regelung. In letzter Zeit habe der Fußball kaum noch Spaß mehr gemacht, da der Sieger von vornherein festgestanden sei. Er sehe ohnehin zunehmend ein Problem, seine Spieler zu motivieren. „Zu was auch, wenn wir ohnehin alles gewinnen?“ fragt der erfolgreichste Trainer aller Zeiten rhetorisch. So komme wenigstens wieder Spannung in die Spiele. Allerdings sei der FC Bayern so überlegen, dass man die Spiele bis auf wenige Ausnahmen weiterhin locker gewinnen werde. Der Rückstand sporne an und dann spielten seine Jungs halt noch besser. Zumindest dürften die Gegner aber auch mal kurz gegen den FC Bayern führen, so etwas habe es ja in letzter Zeit auch kaum noch gegeben.

Steuerprozess: Uli Hoeneß kauft Freisprecheinrichtung (Kurzmeldung)

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Hofft auf Freispruch: Uli Hoeneß. Foto: Senfacy/Hic et nunc / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss sich im März 2014 vor Gericht verantworten. Ihm wird Steuerhinterziehung vorgeworfen.