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Bundesregierung fördert ab sofort fossil betriebene Klimaanlagen

Merz präsentiert Klimaanlage
Merz will den Wandel bei der Gebäudekühlung

Deutschland ist, was Gebäudekühlungen angeht, sehr schlecht aufgestellt, um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen. Privathäuser, aber auch z.B. Kliniken und Pflegeheime, verfügen nur selten über Klimaanlagen. Das soll sich jetzt ändern, denn jedes Jahr gehen die Temperaturen weiter rauf.  Es ist kein Geheimnis, dass überhitzte Räume zu gesundheitlichen Problemen führen und auch die Lebenserwartung verringern.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kündigt nun einen Kurswechsel an. „Deutschland soll klimatisiert werden“, so die Ankündigung. „Wer sich als Organisation oder Privatmann eine Klimaanlage zulegt, bekommt Fördergelder des Bundes. Bis zu 30 % der Anschaffungskosten werden wir, also der Staat, übernehmen.“ Gefördert werden Klimaanlagen auf Basis fossiler Energien, das heißt vor allem Geräte, die mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben werden. Diese Beschränkung erklärt der Kanzler unserem Blatt folgendermaßen: „Zugegeben, einige unserer Probleme liegen tatsächlich darin, dass wir in den letzten Jahrzehnten auf fossile Energien gesetzt haben, also Erdöl, Erdgas … Aber schreiben Sie das bitte nicht so … Ich möchte nachher noch die Korrekturfahne sehen, sonst war das mein letztes Interview für Ihr Blatt!“

Der Kanzler holt aus: „Es ist doch nur logisch, dass wir mit den Energien, die uns Probleme gemacht haben und noch immer machen, diese Probleme bekämpfen. Das bedeutet, wir setzen hier auf fossile Energieträger, um deren negative Auswirkungen zu kompensieren. Sie sollen nun kühlen, nicht erwärmen. Daher fördern wir keine elektrisch betriebenen Klimaanlagen. Es steht Ihnen aber frei, sich bei OBI eine Splitanlage oder meinetwegen einen stromfressenden, lärmenden Monoblock zu kaufen. Nur Kohle kriegen Sie dann keine von uns!“

Das Bundeskabinett hat den Plänen bereits zugestimmt. Die Zustimmung des Bundestages gilt als Formsache. Fördergelder können voraussichtlich ab Anfang Juli über eine Website des Bundes beantragt werden.