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Minderwertige Masken – Spahn widerspricht: Die Masken hätten sehr wohl den Trägern das Gefühl gegeben, geschützt zu sein

Jens Spahn
„Unser Handys sind aus China, unser halbes Leben wird in China produziert! Und dann sollen wir ausgerechnet keine Masken dort kaufen?“ fragt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: Olaf Kosinsky / Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Bundesgesundheitsminister und Ersatzkanzlerkandidat Jens Spahn (CDU) soll minderwertige Masken in China zu überhöhten Preisen gekauft haben, um sie in Deutschland an Arbeitslose und Menschen mit Einschränkungen  zu verteilen. Die SPD ist empört und fordert, der Minister solle seinen Rücktritt einreichen.

Spahn widerspricht und denkt nicht an Rücktritt: Die Masken hätten den Trägerinnen und Trägern sehr wohl das Gefühl gegeben, geschützt zu sein. Das hätten alle Prüfungen ergeben. Selbst die Medizin setze auf Placebos – mit Erfolg. „Wenn es um Wirksamkeit ginge, hätte noch jeder Bundesgesundheitsfritze seinen Hut nehmen müssen“, sagte der oberste medizinische Nicht-Mediziner unserem Blatt, „schließlich verkaufen Apotheken in der Bundesrepublik homöopathische Medikamente und selbst Ärzte verschreiben diese, also studierte Leute!“

Filterwirkung der Chinafilter geringer als bei einem Aldi-Kaffeefilter

Zu der angeblich nicht ausreichenden Filterwirkung der Billigmasken führt Spahn aus: „Eine Maske darf ja den Tragenden nicht luftdicht abschließen. Auch Arbeitslose und Stadtstreicher müssen atmen. Sonst könnten die ja gleich Plastikfolie aus bestem Erdöl vor das Gesicht schnallen. Das wäre ein vollkommener Schutz. Aber Moment, da bringen Sie mich auf eine Idee. Wir haben nach dem Plastiktütenverbot doch inzwischen einen stattlichen Plastiktütenberg neben dem Butterberg aufgehäuft!“

Vielen mag der Butterberg kein Begriff mehr sein, daher klärt die Redaktion auf: Die Erstbesteigung war 1976 durch Reinhold Messner, der kurz vor dem Gipfel das erste Mal einen Yeti sah. Versuche, den Plastiktütenberg zu bezwingen, sind hingegen bislang stets gescheitert, da dieser ständig weiter anwächst. Sobald ein Aspirant kurz vor dem Gipfel steht, kommt eine weitere Ladung oben drauf, sodass sich der Gipfel kontinuierlich vom Bergbezwinger entfernt.

Eine Antwort auf „Minderwertige Masken – Spahn widerspricht: Die Masken hätten sehr wohl den Trägern das Gefühl gegeben, geschützt zu sein“

Je geringer die Filterwirkung ist desto leichter fällt das Atmen. Arbeitslose und Menschen mit Einschränkungen haben es sowieso schwer, warum denen nicht auf diese Weise das Leben leichter machen. Wenn ich eine FFPx-Maske trage kommt mir das so vor als hätte ich eine Plastiktüte auf dem Kopf.

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