Kovač überraschend wieder Bayern-Trainer – da Mannschaft nach zwei Siegen unter Interimstrainer nicht schlecht sein kann

Niko Kovač
Wieder Bayern-Trainer: Niko Kovač. Foto: Granada / Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Nach dem unerwarteten und gleichzeitig hohen Sieg (4:0) des FC Bayern München heute Abend gegen Borussia Dortmund wurde überraschend der gerade erst geschasste Trainer Niko Kovač wieder zum Trainer berufen.

Am Mittwoch hatte der FC Bayern in der Champions League bereits Olympiakos Piräus mit 2:0 geschlagen. Damit hat der FC Bayern nach dem Rausschmiss von Niko Kovač alle Spiele gewonnen – und diese auch noch zu Null.

Der scheidende Präsident Uli Hoeneß und der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge sind sich einig. Die Mannschaft könne nicht schlecht sein, wenn man mit dem Interimstrainer Hansi Flick solche Leistungen und überragenden Ergebnisse abrufen könne. Vielmehr müsse die Mannschaft hervorragend geführt worden sein.

Hoeneß und Rummenigge gaben daher bekannt., dass ab sofort Niko Kovač  wieder als Trainer tätig sei. Kovač habe sich bereits spontan bereiterklärt, den FC Bayern wieder zu trainieren.

FC Bayern
Rekordmeister FC Bayern. Foto: Kai. L. / Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Um die Liga noch effizienter kaputtkaufen zu können: FC Bayern führt Trainer-Ersatzbank ein

Uli Hoeneß
Uli Hoeneß: „Spannung gehört in die Physik, nicht in den Fußball“. Foto: Senfacy/Hic et nunc / Lizenz: CC BY-SA 3.0

In der zu Ende gegangenen Saison hat der FC Bayern deutlich an Dominanz eingebüßt. Erst am letzten Spieltag kam die Entscheidung: Der FC Bayern ist zum siebten Mal hintereinander Deutscher Meister. Zudem hat es nur zum Double gereicht.

Präsident Uli Hoeneß ist stinksauer: „Diese verdammte Spannung macht den ganzen Fußball kaputt. Und die Fans kriegen einen Herzkasperl, das ist einfach unverantwortlich und kriminell!“ Um den FC Bayern wieder zur alten Stärke zurückzuführen, haben Vorstand Karl-Heinz Rummenigge und Hoeneß eine Neuerung angekündigt. Ab der nächsten Saison wird der Rekordmeister nicht mehr einen Trainer und einen Assistenztrainer beschäftigen, sondern mindestens eine Handvoll Spitzentrainer, die je nach Leistung dynamisch eingewechselt werden. Das Prinzip entspricht der Spielerersatzbank. Dabei wolle man sich großzügig auf dem deutschen und Weltmarkt bedienen. Das Kalkül: Andere Bundesligavereine werden ohne Trainerspitzenpersonal an Klasse verlieren.

Überraschenderweise will der FC Bayern doch an Trainer Niko Kovač festhalten. Erst vor wenigen Tagen haben sich Gerüchte verdichtet, dass Kovač gehen müsse. Doch nun darf er bleiben. „Es ist besser, er sitzt bei uns auf der Bank, als dass er bei einer anderen Mannschaft zur Gefahr für den FC Bayern wird“, so Hoeneß.