Heute bei „Hart aber fair“: Haben die vielen Talksendungen zum Thema Flüchtlinge zur Wiedererstarkung der Rechten geführt?

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Talkshow
Talkshow (Symbolfoto). Lizenz: Public Domain

Heute wird bei „Hart aber fair“ darüber diskutiert, ob die vielen Talksendungen zum Thema Flüchtlinge zur Wiedererstarkung der Rechtspopulisten geführt haben. Am Mittwoch debattiert dann Maischberger, ob die vielen Sendungen zu der Frage, ob die vielen Talksendungen zum Thema Flüchtlinge zur Wiedererstarkung der Rechtspopulisten geführt haben, überhaupt zu etwas gut sind.

Während der Fußball-WM pausieren die Talkshows und gehen anschließend in die lange Sommerpause. Ab Herbst kann dann wieder weiter diskutiert werden. Die Rundfunkanstalten wollen dann auch entscheiden, ob wieder unpolitische Talkshows – etwa zu den Themen Justizirrtümer und Ärztepfusch – eingeführt werden.

Überarbeitung der Talkshows angekündigt

Zur Bewältigung der Talkshowkrise wird auch über Showelemente nachgedacht. Eine Disziplin könnte sein, welcher Politiker schafft es, die meisten Lügen unterzubringen oder andere am häufigsten zu unterbrechen. Auch eine Wiederbelebung einer begleitenden Band ist im Gespräch. Das alte WDR-Rundfunkorchester soll nicht aus der Mottenkiste geholt werden, keine Sorge. Um junges Publikum anzusprechen, sollen vielmehr Rapmusiker auftreten. Diese sollen just in dem Moment einsetzen, wenn die Zuschauer im Studio und vor den Schirmen per Live-Internetvoting (interaktives Fernsehen) einen Redebeitrag als zu langweilig bewertet haben. Dieser wird dann abgebrochen und mit einem Sprechgesang elegant zu Ende geführt. Ein Intendant schwärmt bereits von der Neuerfindung der Talkshow.

AfD-Politiker einladen?

AfD-Politiker sollen nur noch eingeladen werden, wenn sie zur Lösung eines Problems konstruktive Vorschläge haben. Eine Einladung von AfD-Politikern zum Thema „Die AfD zerlegt sich selbst – wie können wir das beschleunigen“ bei Maybrit Illner am Donnerstag gilt daher als nicht unwahrscheinlich.

Läuft bei ihm: Dringendes Bedürfnis – Bosbach verlässt Sendung vorzeitig

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Wolfgang Bosbach
Läuft bei ihm: Wolfgang Bosbach (CDU). Foto: Superbass / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Gestern hat Wolfgang Bosbach (CDU) die Talksendung Maischberger zum Thema
„Gewalt in Hamburg: Warum versagt der Staat?“ vorzeitig verlassen. Seine Begründung war: „Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und von ihrer […] Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen“.

Gewalt in Harnburg: Warum versagt die Blase?

Heute ruderte Bosbach zurück: „Frau Ditfurth hat einen phantastischen Job gemacht“, führt Bosbach aus. „Aber Sie verstehen, ich musste mal. Ich konnte ja schlecht sagen, dass meine Blase versagt. Aber, ich sage Ihnen, als es das Tröpfeln anfing, das war schon ein ganz geiles Gefühl. Und als nach ein paar Minuten bereits ein schöner Teil bereits draußen war, habe ich mich richtig toll gefühlt. Und dann erst! In die Sendung konnte ich dann leider nicht mehr zurück, denn sie war dann schon längst zu Ende.“