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Bayern: Geistheiler kuriert Blindenhunde

Blindenhund
Muss geführt werden: Blindenhund. Foto: BBC Radio Lancashire / Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Es gibt in Deutschland etwa 3.000 Blindenhunde. Die armen Tiere müssen mittels eines speziellen Geschirrs mit angebrachtem Haltegriff geführt werden, da sie ja nichts sehen können und ihr phantastischer Geruchssinn alleine auch keine Wunder bewirken kann.

Ottfried Richter ist Geistheiler und hat eine kleine „alternative Tierpraxis“ im idyllischen Mangfalltal in Bayern. Richter behauptet, er könne den Hunden helfen, und zwar durch reines Handauflegen. Praktisch jeden Hund, den man zu ihm gebracht habe, konnte er heilen. Fast alle Tiere konnten danach einwandfrei sehen. Allein die Kraft Gottes habe den Hunden wieder die Augen geöffnet, führt Richter aus, er sei in aller Bescheidenheit nur der Vermittler, eben das Medium. Richter hat bereits eine Idee, den Hunden einen neuen Lebenssinn zu geben. Da sie ohnehin über ein teures, maßgeschneiderte Führgeschirr verfügten und das Gehen damit gewohnt seien, könnten sie fortan wunderbar blinde Menschen begleiten und ihnen den Alltag erleichtern, erklärt Richter: „Damit wirkt meine Heilkraft bei der Behandlung kranker Tiere auch auf die Umgebung und hilft indirekt auch den Menschen.“

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