Kategorien
Drogen Politik Verkehr

Nächstes CSU-Projekt: Bierkaufpflicht für Ausländer kommt

Maß Bier
Ausländer profitieren vom hohen bayerischen Bierstandard. Um diesen zu erhalten, sollen sie nun fairerweise an den Kosten beteiligt werden. Foto: Lesekreis / Lizenz: Public Domain

Kaum wurde die Ausländermaut für Autobahnen im Bundestag von den Abgeordneten der Großen Koalition abgenickt, die die Maut gar nicht wollen, arbeitet die CSU bereits an ihrem nächsten Bierzeltprojekt.

Ausländer, die Bayern besuchen, sollen in Zukunft zum Kauf bayerischen Biers verpflichtet werden. Damit soll die schwächelnde heimische Bierindustrie gestärkt werden. Geplant ist, dass jeder Erwachsene nach dem Grenzübertritt für mindestens 20 Euro bayerisches Bier erwerben muss. Kinder und Jugendliche werden voraussichtlich nicht belastet.

Deutsche, die nach einem Auslandsaufenthalt wieder nach Bayern einreisen, müssen wegen des Gleichheitsgrundsatzes ebenso bayerisches Bier kaufen, bekommen die Kosten aber beim Besuch der Wiesn in Gestalt von Freibier erstattet, sodass für Deutsche effektiv keine Mehrkosten entstehen.

Die Bierkaufpflicht soll durch Stichproben sowie über die Autobahn-Mautbrücken überwacht werden. Autos, die in Schlangenlinien fahren, werden dabei von den Überwachungskameras als unverdächtig angesehen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ist sich aber sicher, dass es wegen der hervorragenden Qualität des bayerischen Biers kaum Bierpreller geben wird.

Eine Antwort auf „Nächstes CSU-Projekt: Bierkaufpflicht für Ausländer kommt“

Mit der Bierkaufpflicht könnte ich zurechtkommen, mit der Ausländermaut nicht. Erschwerend kommt für mich hinzu das ich als Deutscher in den Niederlanden lebe und nun für Familienbesuch zur Kasse gebeten werde, und das obwohl ich in der Vergangenheit über Steuern die Straßen mitfinaziert habe. Deutsche Fahrzeuge dürfen in den Niederlanden mautfrei fahren. Ich hoffe das der Mist vor der EU scheitert und viele Nachbarstaaten gegen dieses europafeindliche Machwerk klagen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert