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Lauterbach gibt den Corona-Experten, dabei ist er nur Human-, kein Veterinärmediziner

Karl Lauterbach
Karl Maria Cassandra Lauterbach (SPD) ist Deutschland bekanntester Gesundheitsexperte. Foto: © Superbass, bearbeitet durch keinblatt.de / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Karl Lauterbach (SPD) ist omnipräsent, wenn es um das Coronavirus geht. Der Experte äußert sich hierbei auch zu Fragen rund um das Virus, die ihm nie gestellt wurden. Dabei lässt er sich schon mal nach Ende einer Talkshow gleich per Helikopter zum nächsten Fernsehauftritt fliegen. Einmal war der „Gesundheitsexperte“ sogar live auf 3-sat und Phönix-TV zu sehen – in zwei unterschiedlichen Talkshows mit drei unterschiedlichen Fliegen.

Dabei hat Lauterbach nicht einmal ein politisches Amt. Dennoch glauben zwei von drei Deutschen, dass er der Bundesgesundheitsminister sei. Schlimmer noch: Lauterbach hat kein Veterinärmedizinstudium absolviert, sondern nur ein Humanmedizinstudium. Die Virologie ist jedoch traditionell bei der Veterinärmedizin angesiedelt, da Viren eben auch bei Tieren auftreten – und nebenbei auf den Menschen überspringen können (Coronavirus) oder vom Menschen auf die Hauskatze „Schnurrli“. Nicht umsonst spricht man von Herdenimmunität, auch wenn es um Immunität bei Menschen geht. Ebenso ist der Mensch auch nur ein Säugetier.

Lothar Wieler, Chef vom Robert Koch-Institut, dagegen ist Veterinärmediziner und damit ein echter Virenexperte.

In die Kritik war Lauterbach mit diesem Zitat geraten:

Wir befinden uns in einer nationalen Notlage, die schlimmer als im Frühjahr werden kann. Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein. Wenn private Feiern in Wohnungen und Häusern die öffentliche Gesundheit und damit die Sicherheit gefährden, müssen die Behörden einschreiten können.

Hier fühlte sich Lauterbach aber missverstanden. Keineswegs habe er befürwortet, dass Ordnungskräfte Wohnungen kontrollieren. Aber man dürfe es nicht zulassen, dass private Partys mit 30 Leuten gefeiert würden. Lauterbach verweist darauf, dass Party im Englischen auch Partei bedeute. Das sei ohnehin nichts Lukratives, vor allem für junge Leute nicht.

Aufstieg des Karl Lauterbach

Der Werdegang des Karl Lauterbach (Künstlername, eigentlich Klabauterbach) ist verschwindend uninteressant. Als Jungspund bleib er einmal in einer Schreinerwerkstatt an einem Tropfen Leim kleben. Seitdem wurde er für alle als Gesundheitsexperte sichtbar. Im November wurde bekannt, dass sich Lauterbach nächstes Frühjahr einer Kehlkopfoperation unterziehen lassen muss, um seine Jammerstimme loszuwerden. Er will aber weiterhin als Cassandra arbeiten.

Eine Antwort auf „Lauterbach gibt den Corona-Experten, dabei ist er nur Human-, kein Veterinärmediziner“

Ich habe immer gedacht die Virenexperten säßen bei Kaspersky und McAfee oder im Chaos Computer Club. Und verbreitet würden die Viren von Hackern die an unser Geld wollen.

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