{"id":839,"date":"2014-06-18T02:09:23","date_gmt":"2014-06-18T00:09:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=839"},"modified":"2015-06-16T01:24:52","modified_gmt":"2015-06-15T23:24:52","slug":"stromsteuer-eeg-umlage-zukuenftig-auch-fuer-solartaschenrechner-faellig-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/stromsteuer-eeg-umlage-zukuenftig-auch-fuer-solartaschenrechner-faellig-2\/","title":{"rendered":"Stromsteuer (EEG-Umlage) zuk\u00fcnftig auch f\u00fcr Solartaschenrechner f\u00e4llig"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_838\" aria-describedby=\"caption-attachment-838\" style=\"width: 434px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-838\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/434px-TI-36_Solar.jpg\" alt=\"Solartaschenrechner\" width=\"434\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/434px-TI-36_Solar.jpg 434w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/434px-TI-36_Solar-217x300.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 434px) 100vw, 434px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-838\" class=\"wp-caption-text\">EEG-Umlage f\u00fcr alle Energieerzeuger. Die Bundesregierung findet es nur gerecht und konsequent. Foto: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:TI-36_Solar.jpg\" target=\"_blank\">Juhox<\/a> \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie bereits berichtet wurde, wird die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) in Zukunft auch dann f\u00e4llig, wenn die Stromerzeugung f\u00fcr den rein privaten Eigenbedarf erfolgt. F\u00fcr aus erneuerbaren Energiequellen hergestellter Strom m\u00fcssen dann sowohl gewerbliche als auch Privaterzeuger ab 2015 einheitlich 40 Prozent EEG-Umlage entrichten, das sind momentan 2,5 Cent pro Kilowattstunde.<\/p>\n<p>F\u00fcr Photovoltaik-Anlagen bedeutet dies, dass gewisserma\u00dfen eine Sonnensteuer bezahlt werden muss. Dies betrifft zun\u00e4chst Photovoltaik-Module auf dem Hausdach. Bislang weniger bekannt ist, dass auch alle Ger\u00e4te, die mit Sonnen- oder sogar Kunstlicht betrieben werden, steuerpflichtig werden.<\/p>\n<p>Zwar w\u00fcrden f\u00fcr Solartaschenrechner und \u00e4hnliche &#8222;Kleinst-Sonnenkraftwerke&#8220; wegen der geringen erzeugten Energie auf das ganze Jahr gerechnet nur wenige Cent f\u00e4llig werden. Da es aber an geeigneten verbrauchsabh\u00e4ngigen Mess- und Abrechnungsmethoden fehlt, sieht Bundesenergieminister Sigmar Gabriel (SPD) unb\u00fcrokratische Pauschalbetr\u00e4ge vor. Diese fallen zwar deutlich h\u00f6her aus, als es sich durch die reine EEG-Umlage ergeben w\u00fcrde. Dies erkl\u00e4rt sich jedoch daraus, dass der Verwaltungsaufwand sehr hoch ist.<\/p>\n<h3>Was kostet wie viel?<\/h3>\n<p>Das erste genutzte Ger\u00e4t (Solartaschenrechner oder anderes Kleinstger\u00e4t, etwa ein Solarladeger\u00e4t, Solarspielzeug etc.) wird konkret mit 9,00 Euro pro Jahr veranschlagt, jedes weitere Ger\u00e4t 2,00 Euro pro Jahr.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Anmeldung dienen Onlineformulare, die sich bereits im Aufbau befinden. Wer auf die Idee kommt, den Zweit- oder Dritttaschenrechner einfach zu verschweigen, weil das ohnehin niemand merkt, hat wohl wirklich wenig zu bef\u00fcrchten. Ein Sprecher des Wirtschafts- und Energieministeriums best\u00e4tigt unserer Redaktion, dass man auf Ehrlichkeit setze. Wer ein Ger\u00e4t vergesse, dem werde man nicht gleich den Kopf abschlagen, so der Sprecher. Im Grunde genommen sei es aber Steuerhinterziehung, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Bei neu gekauften Ger\u00e4ten werden die H\u00e4ndler allerdings angewiesen, die K\u00e4uferdaten direkt an das Ministerium weiterzuleiten. Wer betr\u00fcgt, der fliegt also in Zukunft auf.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/268ef025ed8b442a8d908071a0bf435c\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits berichtet wurde, wird die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) in Zukunft auch dann f\u00e4llig, wenn die Stromerzeugung f\u00fcr den rein privaten Eigenbedarf erfolgt. F\u00fcr aus erneuerbaren Energiequellen hergestellter Strom m\u00fcssen dann sowohl gewerbliche als auch Privaterzeuger ab 2015 einheitlich 40 Prozent EEG-Umlage entrichten, das sind momentan 2,5 Cent pro Kilowattstunde. 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