{"id":507,"date":"2014-01-21T14:30:58","date_gmt":"2014-01-21T13:30:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=507"},"modified":"2015-04-20T18:04:27","modified_gmt":"2015-04-20T16:04:27","slug":"abhoeraffaere-immer-unheimlicher-nsa-setzt-auch-lebendige-wanzen-mit-sendern-cyborgs-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/abhoeraffaere-immer-unheimlicher-nsa-setzt-auch-lebendige-wanzen-mit-sendern-cyborgs-ein\/","title":{"rendered":"Abh\u00f6raff\u00e4re immer unheimlicher: NSA setzt auch lebendige Wanzen mit Sendern (Cyborgs) ein"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_508\" aria-describedby=\"caption-attachment-508\" style=\"width: 274px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/bedbug.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-508\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/bedbug-274x300.jpg\" alt=\"Bettwanze\" width=\"274\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/bedbug-274x300.jpg 274w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/bedbug.jpg 605w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-508\" class=\"wp-caption-text\">Fr\u00fche Form der NSA-Cyborg-Bettwanze<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die neuesten Enth\u00fcllungen von Edward Snowden bringen Unfassbares ans Licht. So hat die NSA bereits vor geraumer Zeit eigene Technologien entwickelt, bei denen elektronische Ger\u00e4te mit NSA-Backdoor und herk\u00f6mmliche Gentechnik wie ein Spielzeug anmuten.<\/p>\n<p>Bereits in den sp\u00e4ten 1990er-Jahren lie\u00df die NSA umfangreich untersuchen, ob statt rein elektronischer Wanzen nicht auch lebendige Tiere, etwa Bettwanzen, zur Spionage verwendet werden k\u00f6nnten. Der Vorteil liegt auf der Hand. Die Wanzen m\u00fcssen nicht erst durch aufw\u00e4ndiges und riskantes Eindringen von NSA-Mitarbeitern in zu \u00fcberwachende R\u00e4ume angebracht werden. Die kleinen Tiere, die nur wenige Millimeter gro\u00df sind, passen selbst durch kleinste Ritzen und k\u00f6nnen somit selbstst\u00e4ndig und nahezu unbemerkt in praktisch alle R\u00e4ume eindringen.<\/p>\n<p>Der Einsatz von Kleinsttieren erscheint vor allem dann interessant, wenn Hochsicherheitsr\u00e4ume \u00fcberwacht werden sollen, in denen elektronische Ger\u00e4te weitestgehend verbannt sind, sodass kein etwaig vorhandenes schnurloses Telefon von der NSA per Backdoor auf Raum\u00fcberwachung geschaltet werden kann.<\/p>\n<p>Anfangs haben die NSA-Abteilungen damit experimentiert, Bettwanzen mit winzigen Chips auszustatten, \u00e4hnlich, wie es bereits <a href=\" https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Cyborg-Kaefer-article51327.html\" target=\"_blank\">2009 Forschern ganz offiziell gelungen war, K\u00e4fer per Mikrochip-Implantation fernzusteuern<\/a>. Solch ein Mischwesen aus biologischem Lebewesen und Computer nennt man <em>Cyborg<\/em>.<\/p>\n<p>K\u00e4fer kamen f\u00fcr die von der NSA vorgesehene Spionage nicht infrage, da die Tiere schlicht zu gro\u00df sind. Die Bettwanze dagegen ist weit kleiner, schwerer zu entdecken und aufw\u00e4ndiger zu bek\u00e4mpfen. Es ist sicherlich kein Zufall, dass elektronische Abh\u00f6reinheiten nach den tierischen Wanzen benannt wurden.<\/p>\n<p>Die ersten pr\u00e4parierten Bettwanzen sollen bereits gute Ergebnisse gebracht haben, waren aber nat\u00fcrlich nicht in der Lage, sich autark zu vermehren. Die Technologie wurde dann immer weiter verbessert. Die gemeine Bettwanze (Cimex lectularius), ein Parasit, der sich vom menschlichen oder tierischem Blut ern\u00e4hrt, das er aus seinem Wirt saugt, wurde gentechnisch so ver\u00e4ndert, dass er die Mikrochipeinheit selbst reproduziert. Durch weitere Manipulationen ist es gelungen, die Bettwanze, die bekanntlich nicht fliegen kann, schneller zu machen. Statt 1 Meter pro Minute kann sich die ver\u00e4nderte Spezies nun bis zu 3 Meter pro Minute bewegen, was die Effizienz erh\u00f6ht. Vor Ort postierte Wanzen k\u00f6nnen damit schneller in das eigentliche Zielobjekt eindringen.<\/p>\n<p>Auch die Lebenserwartung konnte raufgesetzt werden, von 6 bis 12 Monate auf bis zu 41 Monate. Um die Bek\u00e4mpfung der Wanzen zu erschweren, ist es ferner gelungen, die Bettwanze gegen Insektizide, Pestizide und Pyrethroide weitestgehend resistent zu machen. Die Entwicklung ist so weit, dass die Tiere eine Audio-Raum\u00fcberwachung leisten k\u00f6nnen. In Zukunft sollen die Tiere auch in der Lage sein, ein Videobild zu liefern und auch Daten von Laptop-Schnittstellen wie USB abzusaugen und zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Sendeleistung der Tiere reicht bis zu mehreren Hundert Metern und kann dann von NSA-Repeatern weiterverbreitet werden. Auch exzellent abgeschirmte R\u00e4ume k\u00f6nnen die Sendeeinheiten der Wanzen durchdringen. Die NSA beh\u00e4lt die Kontrolle \u00fcber jede einzelne Bettwanze, sodass eine Fortpflanzung nur kontrolliert geschieht. Mit einer speziellen Suizideinrichtung lassen sich die Wanzen jederzeit abschalten, sie l\u00f6sen sich dann schnell und fast spurlos auf. All das soll Lokalisierung und Bek\u00e4mpfung erschweren.<\/p>\n<p>Auch Privatpersonen, die nicht einmal unter Verdacht stehen,\u00a0sollen schon f\u00fcr Tests mit den NSA-Bettwanzen ausspioniert worden sein. Eine wahrhaft unappetitliche Sache. Was kommt noch ans Licht?<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/36b2ce15ac0d4b4a89966b0fe3a8ada3\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neuesten Enth\u00fcllungen von Edward Snowden bringen Unfassbares ans Licht. So hat die NSA bereits vor geraumer Zeit eigene Technologien entwickelt, bei denen elektronische Ger\u00e4te mit NSA-Backdoor und herk\u00f6mmliche Gentechnik wie ein Spielzeug anmuten. Bereits in den sp\u00e4ten 1990er-Jahren lie\u00df die NSA umfangreich untersuchen, ob statt rein elektronischer Wanzen nicht auch lebendige Tiere, etwa Bettwanzen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,6,17],"tags":[885,285,286,270,886,284],"class_list":["post-507","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kriminalitat","category-politik","category-technik","tag-abhoeraffaere","tag-cyborgs","tag-edward-snowden","tag-nsa","tag-spaehaffaere","tag-wanzen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/507","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=507"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/507\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=507"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=507"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}