{"id":490,"date":"2014-01-09T03:25:19","date_gmt":"2014-01-09T02:25:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=490"},"modified":"2015-04-16T08:42:26","modified_gmt":"2015-04-16T06:42:26","slug":"wm-in-katar-im-winter-die-loesung-spiele-werden-sechs-monate-zeitversetzt-im-tv-uebertragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wm-in-katar-im-winter-die-loesung-spiele-werden-sechs-monate-zeitversetzt-im-tv-uebertragen\/","title":{"rendered":"WM in Katar im Winter \u2013 die L\u00f6sung: Spiele werden sechs Monate zeitversetzt im TV \u00fcbertragen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_491\" aria-describedby=\"caption-attachment-491\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/5542614439_4b602e582e_b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-491\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/5542614439_4b602e582e_b-300x225.jpg\" alt=\"Katar\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/5542614439_4b602e582e_b-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/5542614439_4b602e582e_b-624x468.jpg 624w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/5542614439_4b602e582e_b.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-491\" class=\"wp-caption-text\">Fu\u00dfballstadion in Katar. Foto: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/fchmksfkcb\/5542614439\/\" target=\"_blank\">Groundhopping Merseburg<\/a> \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Es ist ein Dilemma. Die FIFA hat die Fu\u00dfball-WM 2022 in Katar in die Wintermonate verschoben, weil weder den Fu\u00dfballspielern noch den Zuschauern die extremen Temperaturen von bis zu 45 Grad, die im W\u00fcstenstaat im Sommer typischerweise herrschen, zuzumuten sind. So werden die Spiele nun im November und Dezember stattfinden, das Endspiel ist einen Tag vor Heiligabend vorgesehen.<\/p>\n<p>Das wiederum f\u00fchrt zu einem neuen, noch gr\u00f6\u00dferen Problem: Man kann den Fu\u00dfballfans in Europa, speziell den deutschen Fans, eine WM im Winter nicht antun. Public-Viewing-Events vor Gro\u00dfleinw\u00e4nden im Freien sind bei Minusgraden einfach nicht vorstellbar. Ebenso wenig spontan feiernde Fans auf den Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen der Republik. Man vergesse nicht die Autokorsos. Bei Frost, Glatteis und Schnee kann einfach keine Stimmung aufkommen.<\/p>\n<h3>Die geniale L\u00f6sung<\/h3>\n<p>Was tun? Es scheint keine L\u00f6sung zu geben. Doch die\u00a0FIFA w\u00e4re nicht die FIFA, wenn sie nicht doch einen genialen Plan entwickelt h\u00e4tte. Die WM findet nun tats\u00e4chlich in den Wintermonaten in Katar statt. Der Clou dabei: Die Spiele werden vor ausgew\u00e4hltem Publikum aufgezeichnet, aber erst sechs Monate sp\u00e4ter im TV gesendet. Damit wird die WM gewisserma\u00dfen k\u00fcnstlich in die Sommermonate verlegt. Damit ist die Stimmung gesichert und den beliebten Public-Viewing-Events steht nichts im Weg. Ob ein TV-Bild live ist oder aufgezeichnet, l\u00e4sst sich ohnehin nicht feststellen. Mal davon abgesehen, ist selbst ein Livebild nie wirklich live, sondern bringt immer eine technisch bedingte Zeitverz\u00f6gerung mit sich. Es ist die perfekte Illusion und eine L\u00f6sung, mit der alle sehr gut leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Alle Beteiligten, das hei\u00dft die Spieler, die Trainer, die Zuschauer in den lokalen Stadien in Katar, die Techniker und alle anderen werden unter Androhung hoher Konventionalstrafen zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Somit wird garantiert, dass nichts an Spannung verloren geht, wenn die Aufzeichnungen\u00a0 sechs Monate sp\u00e4ter gesendet werden.<\/p>\n<h3>Vorbild Mondlandung<\/h3>\n<p>Kritiker bef\u00fcrchten jedoch, dass doch der eine oder andere Eingeweihte plaudern k\u00f6nnte. Doch dies ist wohl unbegr\u00fcndet. Bei der gefakten Mondlandung 1969, die tats\u00e4chlich in einem Hollywood-Studio inszeniert wurde, gab es sch\u00e4tzungsweise mehr als 100.00 Eingeweihte und bis heute hat niemand das gut geh\u00fctete Geheimnis verraten. Es kann und wird also funktionieren, es muss.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/7881fa153fa74d34b139bc06fa1a4fa3\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein Dilemma. Die FIFA hat die Fu\u00dfball-WM 2022 in Katar in die Wintermonate verschoben, weil weder den Fu\u00dfballspielern noch den Zuschauern die extremen Temperaturen von bis zu 45 Grad, die im W\u00fcstenstaat im Sommer typischerweise herrschen, zuzumuten sind. 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