{"id":4163,"date":"2022-02-18T17:41:20","date_gmt":"2022-02-18T16:41:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=4163"},"modified":"2022-04-05T18:58:02","modified_gmt":"2022-04-05T16:58:02","slug":"ministerin-will-wohnungsnot-bekaempfen-indem-kinder-deutlich-laenger-zu-hause-wohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/ministerin-will-wohnungsnot-bekaempfen-indem-kinder-deutlich-laenger-zu-hause-wohnen\/","title":{"rendered":"Ministerin will Wohnungsnot bek\u00e4mpfen, indem Kinder deutlich l\u00e4nger zu Hause wohnen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_4164\" aria-describedby=\"caption-attachment-4164\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4164\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer-1024x853.jpg\" alt=\"Kinderzimmer\" width=\"580\" height=\"483\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer-1024x853.jpg 1024w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer-300x250.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer-768x640.jpg 768w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer-1536x1280.jpg 1536w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer-1200x1000.jpg 1200w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kinderzimmer.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4164\" class=\"wp-caption-text\">Das Kinderzimmer im Elternhaus kann mitwachsen und auch zur Familiengr\u00fcndung eingesetzt werden. Effektivere L\u00f6sungen f\u00fcr die Wohnungsnot gibt es nicht. Lizenz: Public Domain<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Wohnungsnot in Deutschland erreicht immer bedrohlichere Ausma\u00dfe. Gleichzeitig wird Bauen immer teurer, die Preise gehen derzeit durch die Baudecke. Daher sind unkonventionelle Vorschl\u00e4ge gefragt. Die Ampelkoalition ist l\u00e4ngst in Fahrt gekommen und liefert.<\/p>\n<p>Klara Geywitz (SPD), Bundesministerin f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hat heute in ihrem dreist\u00f6ckigen Bundes-Loft umfassende Pl\u00e4ne vorgestellt, wie der Wohnungsnot entgegnet werden kann.<\/p>\n<h3>Familiengr\u00fcndung im Kinderzimmer<\/h3>\n<p>Konkret sollen Kinder deutlich l\u00e4nger im Elternhaus wohnen bleiben, so lange, bis der Wohnungsmarkt sich beruhigt habe und Bauen wieder erschwinglich sei. Das sei sehr oft machbar, betonte Geywitz, notfalls auch, indem die Kinder gr\u00f6\u00dfere Entfernungen beim Pendeln zur Arbeit in Kauf n\u00e4hmen.<\/p>\n<p>Auch Partner bzw. Ehepartner k\u00f6nnten mit ins Elternhaus ziehen, so Geywit, um dort im Kinderzimmer eine Familie zu gr\u00fcnden. Oft best\u00fcnde zudem die M\u00f6glichkeit, Dach und Keller auszubauen. Daf\u00fcr sei ein spezieller F\u00f6rdertopf geplant. &#8222;Generell ist das eine sehr kosteng\u00fcnstige L\u00f6sung, die im Idealfall sogar gratis zu haben ist&#8220;, sagte Geywitz unserem Blatt. &#8222;Etwaige beengte Verh\u00e4ltnisse muss man halt hinnehmen. Durch Einsatz platzsparender Multifunktionsm\u00f6bel l\u00e4sst sich ein Zimmer faktisch aber deutlich vergr\u00f6\u00dfern&#8220;, setzt die Ministerin an und schw\u00e4rmt:<\/p>\n<blockquote><p>Es gibt L\u00f6sungen, bei denen in R\u00e4umen die dritte Dimension besser ausgenutzt wird. So k\u00f6nnen z.B. WC und Waschmaschine \u00fcbereinander aufgestellt werden. Wenn die Leute ein bisschen erfinderisch werden und auch ein paar Stufen nicht scheuen, entsteht in so einem Raum so eine Art Zwischenstockwerk<\/p><\/blockquote>\n<h3>Konfliktbew\u00e4ltigung<\/h3>\n<p>Sollte es Reibereien mit den Eltern oder Schwiegereltern geben, will die Ministerin die Krankenkassen in die Pflicht nehmen. Dabei sollen Psychologen helfen, etwaige Konflikte zu l\u00f6sen. Geywitz sieht aber in solchen Konstellationen\u00a0 nicht unbedingt mehr Konfliktpotenzial. Auch Einsamkeit in einem eigenen Haus k\u00f6nnte eine Belastung sein. Zumindest dieses Problem sei dann ja vom Tisch, so die Ministerin.<\/p>\n<h3>Von den Ururgro\u00dfeltern bis zu den\u00a0 Ururenkeln alles vertreten!<\/h3>\n<p>Genau in diesem Fahrtwasser will die Ministerin auch das Mehrgenerationenhaus f\u00f6rdern und den Begriff wieder positiver besetzen. Eine spezielle Kampagne &#8222;Mehrgenerationen-Wohnprojekt: Frank (57) wohnt weiterhin bei seinen Eltern&#8220; soll das unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><small>Idee: S. Titze<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/f28519253f424801ba7c91944215bfb5\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wohnungsnot in Deutschland erreicht immer bedrohlichere Ausma\u00dfe. Gleichzeitig wird Bauen immer teurer, die Preise gehen derzeit durch die Baudecke. Daher sind unkonventionelle Vorschl\u00e4ge gefragt. Die Ampelkoalition ist l\u00e4ngst in Fahrt gekommen und liefert. 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