{"id":362,"date":"2013-11-17T15:34:29","date_gmt":"2013-11-17T14:34:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=362"},"modified":"2015-06-12T00:20:16","modified_gmt":"2015-06-11T22:20:16","slug":"mindestlohn-kommt-aber-mit-vierjaehriger-uebergangsfrist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/mindestlohn-kommt-aber-mit-vierjaehriger-uebergangsfrist\/","title":{"rendered":"Mindestlohn kommt \u2013 aber mit vierj\u00e4hriger \u00dcbergangsfrist"},"content":{"rendered":"<p>Der Mindestlohn von 8,50 EUR in der Stunde kommt, womit die Kernforderung der SPD erf\u00fcllt ist. Das erfuhr keinblatt.de von einem Informanten mit hervorragenden Kontakten in die Parteispitzen hinein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_102\" aria-describedby=\"caption-attachment-102\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5936503209_84483f39b6_b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-102\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5936503209_84483f39b6_b-300x199.jpg\" alt=\"Angela Merkel\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5936503209_84483f39b6_b-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5936503209_84483f39b6_b-624x414.jpg 624w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5936503209_84483f39b6_b.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-102\" class=\"wp-caption-text\">Angela Merkel hat einen riesigen Satz nach vorne in Richtung Gro\u00dfe Koalition gemacht. Sie ist und bleibt wohl unsere &#8222;Mutti&#8220;. Foto: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/ilri\/5936503209\/\" target=\"_blank\">ILRI<\/a> \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC-SA 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Allerdings soll es gro\u00dfz\u00fcgige \u00dcbergangsfristen geben. Zun\u00e4chst einmal muss jeder Betrieb den Mindestlohn innerhalb eines Jahres einf\u00fchren. Doch jedes Unternehmen wird die M\u00f6glichkeit haben, mittels einer einfachen Erkl\u00e4rung eine vierj\u00e4hrige \u00dcbergangsfrist in Anspruch zu nehmen. Der Betrieb muss dabei Gr\u00fcnde angeben, warum er den Lohn nicht sofort zahlen kann oder will, die aber nur zur Kenntnis genommen, nicht jedoch von den Beh\u00f6rden \u00fcberpr\u00fcft werden. Damit ist die Inanspruchnahme der kompletten \u00dcbergangsfrist reduziert auf eine reine Anzeigepflicht und bleibt genehmigungsfrei. Der Arbeitgeberfl\u00fcgel der CDU bestand auf einer angemessenen \u00dcbergangsfrist, die zudem unb\u00fcrokratisch in Anspruch genommen werden kann. Kompromisse sind im politischen Alltag einfach notwendig. Ein\u00a0 Vertrauter der Kanzlerin, der nicht genannt werden will, sagte: &#8222;Die SPD bekommt ihren Mindestlohn und wir verhindern ihn in gewisser Weise. Damit kriegt jeder, was er will, und es steht einer Gro\u00dfen Koalition praktisch nichts mehr im Wege&#8220;.<\/p>\n<p>Obwohl die wichtigste Forderung der SPD nun fixiert ist, wird weiter hart verhandelt, und am Ende m\u00fcssen die Mitglieder der SPD auch noch mehrheitlich dem Koalitionsvertrag zustimmen. Mit dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Mindestlohn kann aber mit einer klaren Mehrheit gerechnet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mindestlohn von 8,50 EUR in der Stunde kommt, womit die Kernforderung der SPD erf\u00fcllt ist. 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