{"id":3122,"date":"2019-10-21T21:39:39","date_gmt":"2019-10-21T19:39:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=3122"},"modified":"2020-02-25T23:01:59","modified_gmt":"2020-02-25T22:01:59","slug":"wegen-brexit-eu-stuft-grossbritannien-zur-kanalinsel-herab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wegen-brexit-eu-stuft-grossbritannien-zur-kanalinsel-herab\/","title":{"rendered":"Wegen Brexit: EU stuft Gro\u00dfbritannien zur Kanalinsel herab"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3123\" aria-describedby=\"caption-attachment-3123\" style=\"width: 189px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3123\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich-189x300.png\" alt=\"Gro\u00dfbritannien\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich-189x300.png 189w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich.png 646w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3123\" class=\"wp-caption-text\">Gro\u00dfbritannien: Liegt heute <strong>am<\/strong> \u00c4rmelkanal, bald aber <strong>im<\/strong> \u00c4rmelkanal \u2013 sollten die Briten nicht zur Besinnung kommen. Bild: Tschubby \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.de\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>In Gro\u00dfbritannien versucht Premierminister Boris Johnson weiterhin mit panischer Brachialgewalt, den Brexit unter Dach und Fach zu bringen. Eben ist er wieder mal gescheitert. Unterhaussprecher John Bercow hat Johnson eine erneute Abstimmung \u00fcber den Brexit-Deal mit der EU verweigert. Die Zeit wird nun immer knapper.<\/p>\n<p>Die EU erh\u00f6ht weiterhin den Druck. Ein Gesetz, das im Falle eines Brexit Gro\u00dfbritannien zur Kanalinsel herabgestuft, wurde heute im EU-Parlament mit gro\u00dfer Mehrheit verabschiedet. Es tritt automatisch dann in Kraft, sollte Gro\u00dfbritannien aus der EU austreten \u2013 und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob der Austritt geregelt oder ungeregelt erfolgt.<\/p>\n<h3>Beschluss: Sowohl bei geregeltem als auch bei ungeregeltem Austritt wird Gro\u00dfbritannien zur Kanalinsel herabgestuft<\/h3>\n<p>Gro\u00dfbritannien wird dann geographisch, politisch, rechtlich, diplomatisch und wirtschaftlich den bestehenden Kanalinseln wie Jersey und Guernsey gleichgesetzt. Der neue Name des fr\u00fcheren Gro\u00dfbritannien wird &#8222;Gro\u00dfe Britannische Kanalinsel&#8220; (<em>Great Channel Island<\/em>) sein.<\/p>\n<p>Der \u00c4rmelkanal verl\u00e4uft dann zwischen der Ostk\u00fcste Irlands und dem europ\u00e4ischen Festland. Die Gro\u00dfe Britannische Kanalinsel liegt dann im \u00c4rmelkanal. Irland beh\u00e4lt seinen bisherigen Status bei.<\/p>\n<p>Die Kanalinseln waren nie Mitglied der EU, daher sei der Schritt nur konsequent, ist aus Br\u00fcssel zu h\u00f6ren. Der scheidende EU-Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker sagte, Gro\u00dfbritannien sei ohne EU-Mitgliedschaft ja ohnehin nur eine &#8222;dieser (Kanal-)Inseln&#8220;, da br\u00e4uchte man f\u00f6rmlich wahrscheinlich nicht mal ein Gesetz, aber sicher sei sicher.<\/p>\n<p>Entscheidend ist, dass die Kanalinseln einen Kronbesitz von Gro\u00dfbritannien darstellen. Sie waren und sind ausdr\u00fccklich kein Teil des Vereinigten K\u00f6nigreiches und auch keine Kronkolonie davon. Da die Gro\u00dfe Britannische Insel (also Ex-Gro\u00dfbritannien) ja nun auch eine Kanalinsel sein wird, kann auch die Gro\u00dfe Britannische Insel nicht mehr zum Vereinigten K\u00f6nigreich geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Diplomatisch bedeutet es beispielsweise, dass die EU die britische K\u00f6nigin nicht mehr als Staatsoberhaupt anerkennt.<\/p>\n<p>Juncker appellierte an die Vernunft der Briten, den Brexit dauerhaft zu verhindern. Er habe den Kanal inzwischen so was voll, sagte der smarte EU-Boss.<\/p>\n<p>Johnson will hingegen nicht aufgeben und das Parlament auch nachts durcharbeiten lassen, um den Brexit doch noch fristgerecht zu stemmen. Die Lager mit Aufputschmitteln seien bis an den Rand gef\u00fcllt, sagte der Premier.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/d1716bd2818d4d4a94039d6e3caa1084\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<figure id=\"attachment_3123\" aria-describedby=\"caption-attachment-3123\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3123\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich-646x1024.png\" alt=\"Gro\u00dfbritannien\" width=\"646\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich.png 646w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/646px-Reliefkarte_Vereinigtes_K\u00f6nigreich-189x300.png 189w\" sizes=\"auto, (max-width: 646px) 100vw, 646px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3123\" class=\"wp-caption-text\">Eindeutig eine Kanalinsel! Bild: Tschubby \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.de\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Gro\u00dfbritannien versucht Premierminister Boris Johnson weiterhin mit panischer Brachialgewalt, den Brexit unter Dach und Fach zu bringen. Eben ist er wieder mal gescheitert. Unterhaussprecher John Bercow hat Johnson eine erneute Abstimmung \u00fcber den Brexit-Deal mit der EU verweigert. Die Zeit wird nun immer knapper. Die EU erh\u00f6ht weiterhin den Druck. 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