{"id":2685,"date":"2017-08-02T01:40:50","date_gmt":"2017-08-01T23:40:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=2685"},"modified":"2020-01-27T21:48:12","modified_gmt":"2020-01-27T20:48:12","slug":"die-partei-die-linke-fuehlt-sich-diskriminiert-und-will-verkehrsregel-rechts-vor-links-umdrehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/die-partei-die-linke-fuehlt-sich-diskriminiert-und-will-verkehrsregel-rechts-vor-links-umdrehen\/","title":{"rendered":"Die Partei &#8222;Die Linke&#8220; f\u00fchlt sich diskriminiert und will Verkehrsregel &#8222;rechts vor links&#8220; umdrehen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2686\" aria-describedby=\"caption-attachment-2686\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rechts_vor_links_in_Griedel_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2686\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rechts_vor_links_in_Griedel_01.jpg\" alt=\"Rechts vor Links\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rechts_vor_links_in_Griedel_01.jpg 800w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rechts_vor_links_in_Griedel_01-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rechts_vor_links_in_Griedel_01-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2686\" class=\"wp-caption-text\">Die Regelung &#8222;rechts vor links&#8220; stinkt der &#8222;Linken&#8220; ganz gewaltig. Foto: Cherubino \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.en\" target=\"_blank\">CC BY-SA 4.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Partei &#8222;Die Linke&#8220; f\u00fchlt sich diskriminiert und will erreichen, dass an Kreuzungen und Einm\u00fcndungen in Zukunft nicht mehr &#8222;rechts vor links&#8220; gilt, sondern &#8222;links vor rechts&#8220;.<\/p>\n<p style=\"padding: 2px 6px 4px; color: #555555; background-color: #eeeeee; border: 2px solid #dddddd;\"><strong>Rechts vor links:<\/strong> Derzeit gilt in Deutschland an Kreuzungen und Einm\u00fcndungen &#8222;rechts vor links&#8220;, wenn es nicht durch Schilder oder bauliche Merkmale (etwa abgesenkter Randstein, der eine Ausfahrt markiert, die somit nicht vorfahrtsberechtigt ist) anderweitig geregelt ist.<\/p>\n<p>Linken-Chef Bernd Riexinger schimpft: &#8222;Es reicht nicht, dass unsere Justiz und unser Staat auf dem rechten Auge blind sind. Es wird uns auch noch vorgeschrieben, auf der rechten Fahrbahnseite zu fahren. Der Gipfel ist dann, dass wir an Kreuzungen und Einm\u00fcndungen \u2013 wenn es punktuell nicht anders geregelt ist \u2013 auch noch Fahrzeugen, die von rechts kommen, Vorrang einr\u00e4umen m\u00fcssen. Das hat System! Unserem Unterbewusstsein wird immer wieder eingetrichtert, dass &#8222;rechts&#8220; mehr wert ist als &#8222;links&#8220;. Was meinen Sie, warum die AfD so erfolgreich ist?&#8220;<\/p>\n<h3>&#8222;Links vor rechts&#8220; nur an geraden Tagen?<\/h3>\n<p>Die Linke hat nun einen Gesetzesvorschlag in Vorbereitung, der in der deutschen Stra\u00dfenverkehrs-Ordnung (StVO) &#8222;links vor rechts&#8220; einf\u00fchrt. Als Kompromiss ist f\u00fcr Riexinger nur vorstellbar, dass die Regelung &#8222;links vor rechts&#8220; nur an geraden Tagen gilt. An ungeraden Tagen w\u00fcrde dann weiterhin &#8222;rechts vor links&#8220; vorgeschrieben sein. Oder umgekehrt. Riexinger sieht in der Wechselregelung einen Vorteil. Denn VerkehrsteilnehmerInnen m\u00fcssten sich laufend umstellen. Das sch\u00e4rfe die Aufmerksamkeit, da keine Routine mehr einkehre. Dadurch k\u00f6nnte die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle sinken, prognostiziert der Parteichef.<\/p>\n<h3>Koalitionsvertrag nur mit Passus &#8222;links vor rechts&#8220;<\/h3>\n<p>Riexinger k\u00fcndigt an: &#8222;Ich unterschreibe nur dann einen Koalitionsvertrag mit Bundeskanzlerin Frau Doktorix Angela Merkel, wenn &#8222;links vor rechts&#8220; eingef\u00fchrt wird. Ohne &#8222;rinks vor lechts&#8220;, ich meine ohne &#8222;links vor rechts&#8220;, wird es keine Beteiligung unserer Partei in der Bundesregierung geben.&#8220;<\/p>\n<p>Langfristig kann sich Riexinger auch eine Umstellung auf Linksverkehr vorstellen. Im Internet gebe es ja auch &#8222;(Hyper-)Links&#8220; und keine &#8222;(Hyper-)Rechts&#8220;, f\u00fchrt Riexinger aus. &#8222;Die Zukunft ist links&#8220;, findet der Parteichef.<\/p>\n<h3>Rechtsbegriffe auch auf den Pr\u00fcfstand!<\/h3>\n<p>Auch alle Rechtsbegriffe m\u00fcssten auf den Pr\u00fcfstand, fordert Riexinger, da sie auch unterschwellig &#8222;rechts&#8220; forcierten, auch das Wort &#8222;Gericht&#8220; leite sich bekanntlich etymologisch von &#8222;Recht&#8220; ab . Riexinger findet, dass nach Jahrhunderten der &#8222;Rechtsprechung&#8220; der Begriff in &#8222;Linkssprechung&#8220; ge\u00e4ndert werden sollte. Der &#8222;Rechtsanwalt&#8220; w\u00fcrde zum &#8222;Linksanwalt&#8220; mutieren. &#8222;Es geht nur um Gerechtigkeit \u00e4hhh Gelinksigkeit&#8220;, linksfertigt sich der Parteichef, &#8222;von mir aus \u00e4ndern wir es nach ein paar Hundert Jahren wieder. Sprache ist sehr wichtig, sie formt und pr\u00e4gt uns, deshalb gendern wir ja auch, um die Frauen gleichzubelinksigen. Dann m\u00fcssen wir auch mit dem Patriarchat der politisch Rechten abschlie\u00dfen und zum Matriarchat der politisch Linken aufsteigen.&#8220;<\/p>\n<h3>Linksh\u00e4nder raus aus der AfD!<\/h3>\n<p>Ebenso \u00fcberzeugend klingt Riexingers Appell, dass alle Linksh\u00e4nderInnen aus der AfD austreten sollten, denn diese passten nicht in diese schreckliche Partei. Die Linke k\u00f6nnte sich unter bestimmten Umst\u00e4nden vorstellen, die Abtr\u00fcnnigen aufzunehmen, aber selbstverst\u00e4ndlich nur, wenn es sich um linksschaffene B\u00fcrgerInnen handele.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/926b3de55b5f4294817cfb0fe0504650\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/> Man solle auch dar\u00fcber nachdenken, so der Parteichef, alle Rechtsh\u00e4nderInnen, die ja in der \u00dcberzahl seien \u2013 schon wieder so eine Bevorzugung von &#8222;rechts&#8220; \u2013, in Zukunft &#8222;Linksh\u00e4nderInnnen&#8220; zu nennen. &#8222;Wir tauchen einfach die rechte Hand durch die linke aus, und die linke Hand lassen wir so. Das ist Gelinksigkeit durch die Linke&#8220;, schw\u00e4rmt Riexinger. Dass das Bundesverfassungsgelinks irgendwo nicht mitspielen k\u00f6nnte, damit linkselt der Parteichef nicht.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/926b3de55b5f4294817cfb0fe0504650\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Partei &#8222;Die Linke&#8220; f\u00fchlt sich diskriminiert und will erreichen, dass an Kreuzungen und Einm\u00fcndungen in Zukunft nicht mehr &#8222;rechts vor links&#8220; gilt, sondern &#8222;links vor rechts&#8220;. 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