{"id":228,"date":"2013-09-20T21:49:06","date_gmt":"2013-09-20T19:49:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=228"},"modified":"2022-04-26T13:12:45","modified_gmt":"2022-04-26T11:12:45","slug":"gema-plant-abgabe-auf-menschliches-gehirn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/gema-plant-abgabe-auf-menschliches-gehirn\/","title":{"rendered":"GEMA plant Abgabe auf menschliches Gehirn"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_229\" aria-describedby=\"caption-attachment-229\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1971828859_8ee193d2aa_b1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-229\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1971828859_8ee193d2aa_b1-300x199.jpg\" alt=\"Menschliches Gehirn\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1971828859_8ee193d2aa_b1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1971828859_8ee193d2aa_b1-624x414.jpg 624w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1971828859_8ee193d2aa_b1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-229\" class=\"wp-caption-text\">Menschliches Gehirn. Auch ein Speichermedium! Foto: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/euskalanato\/1971828859\/\" target=\"_blank\">Gontzal Garc\u00eda del Ca\u00f1o<\/a> \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC-SA 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Erst gerade eben wurden Pl\u00e4ne bekannt, nach denen auch <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220203110012\/https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/EU-plant-GEMA-Abgaben-auf-Cloud-Computing-1985283.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die Speicherung von Musik in der Cloud bald mit einer Leermedienabgabe belegt werden k\u00f6nnte<\/a>, obwohl Musik ja nicht virtuell in einer Wolke gespeichert werden kann. Stattdessen erfolgt die Speicherung auch bei diesem begrifflich himmlischen Vergn\u00fcgen auf profanen Festplatten beim Internetprovider. Speichermedien wie Festplatten, DVD-Rohlinge, USB-Sticks usw. sind aber bereits abgabepflichtig, sodass die Abgabe so betrachtet in der Regel bereits geleistet wurde.<\/p>\n<p>Nun aber will die Verwertungsgesellschaft GEMA offenbar zu einem weiteren Rundumschlag ausholen. Auch jedes menschliche Gehirn soll \u00fcber eine Art Kopfpauschale abgabepflichtig werden. Ein GEMA-Sprecher begr\u00fcndete dies keinblatt.de gegen\u00fcber damit, dass menschliche Gehirne letztlich nichts anderes als riesige Speichermedien seien, in denen die Menschen unfassbar viele urheberrechtlich gesch\u00fctzte Melodien und Songtexte speichern k\u00f6nnten, die oft f\u00fcr Jahrzehnte dort verblieben. Es sei nur gerecht, wenn Menschen wieder im Vordergrund st\u00fcnden und der Technik gleichgestellt w\u00fcrden. Die Abgabe w\u00fcrde zun\u00e4chst einmal nach Geburt f\u00e4llig. \u00dcber die H\u00f6he werde man noch beraten \u2013 wegen der gemeinhin extrem langen Lebensdauer des Gehirns werde man sich eher nicht an Festplatten orientieren. Die Kapazit\u00e4t des menschlichen Gehirns wird allgemein auf bis zu 1 PB (Petabyte) angenommen (entspricht 1.024 TB (Terabyte)) und w\u00fcrde damit in die teuerste Festplattenkategorie fallen. Wenn man sp\u00e4ter noch nicht genug Einnahmen habe, k\u00f6nnte man sich neben der Kopfabgabe auch weitere jahres- oder monatsbezogene Abgaben vorstellen. Schlie\u00dflich sei die Geburtenrate in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau, da w\u00fcrde kaum ausreichend Geld flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Sprecher f\u00fchrt weiter aus, dass das Gehirn keine Einbahnstra\u00dfe sei. Von dort aus w\u00fcrden die Inhalte sogar weiterkopiert. Speziell bei Konsum alkoholischer Getr\u00e4nke neigten Menschen verst\u00e4rkt zum schr\u00e4gen Singen und reichten somit sowohl die Melodien als auch die Liedtexte hochwertiger Songs (etwa &#8222;Zehn nackte Friseusen&#8220;, &#8222;Das rote Pferd&#8220; oder &#8222;Ein Bett im Kernspeicherfeld&#8220;) an die Menschen ihrer Umgebung weiter, die diese wiederum in ihrem Langzeitged\u00e4chtnis speichern k\u00f6nnten. Das sei quasi eine Art Filesharing, das man sehr misstrauisch sehe. An Urheberrechtsabgaben auf Alkohol sei zwar vorerst nicht gedacht, so der Sprecher, aber Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften m\u00fcssten stetig weiterentwickelt und modernisiert werden.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/3fb2df3603a54708910f0e3afa83e9b6\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst gerade eben wurden Pl\u00e4ne bekannt, nach denen auch die Speicherung von Musik in der Cloud bald mit einer Leermedienabgabe belegt werden k\u00f6nnte, obwohl Musik ja nicht virtuell in einer Wolke gespeichert werden kann. Stattdessen erfolgt die Speicherung auch bei diesem begrifflich himmlischen Vergn\u00fcgen auf profanen Festplatten beim Internetprovider. Speichermedien wie Festplatten, DVD-Rohlinge, USB-Sticks usw. 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