{"id":221,"date":"2013-09-18T12:27:04","date_gmt":"2013-09-18T10:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=221"},"modified":"2020-02-26T02:30:12","modified_gmt":"2020-02-26T01:30:12","slug":"bald-alles-kahl-raetselhafte-krankheit-bedroht-unsere-baeume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/bald-alles-kahl-raetselhafte-krankheit-bedroht-unsere-baeume\/","title":{"rendered":"Bald alles kahl? R\u00e4tselhafte Krankheit bedroht unsere B\u00e4ume"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_222\" aria-describedby=\"caption-attachment-222\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1483936_92d21d2439_b1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-222\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1483936_92d21d2439_b1-300x225.jpg\" alt=\"Rote B\u00e4ume im Herbst\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1483936_92d21d2439_b1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1483936_92d21d2439_b1-624x468.jpg 624w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1483936_92d21d2439_b1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-222\" class=\"wp-caption-text\">Aus Gr\u00fcn mach Rot. Der Teufel hat meist h\u00fcbsche Kleider an. Das Fanal des Laubtodes ist zumindest \u00e4sthetisch. Foto: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/timsamoff\/1483936\/\" target=\"_blank\">Tim Samoff<\/a> \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-ND 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_223\" aria-describedby=\"caption-attachment-223\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/2141417751_7366f46831_b1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-223\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/2141417751_7366f46831_b1-300x225.jpg\" alt=\"B\u00e4ume im Winter\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/2141417751_7366f46831_b1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/2141417751_7366f46831_b1-624x468.jpg 624w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/2141417751_7366f46831_b1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-223\" class=\"wp-caption-text\">Nicht nur h\u00e4sslich: Toter als tot sind die B\u00e4ume im Winter. Immerhin sind sie so freundlich und geben teilweise die Sicht auf Geb\u00e4ude und Geheimnisse wieder frei. Foto: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/neilsingapore\/2141417751\/\" target=\"_blank\">Neil Howard<\/a> \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Derzeit ist es fast \u00fcberall zu beobachten: Erst verf\u00e4rben sich die Bl\u00e4tter der B\u00e4ume und produzieren sch\u00f6nste Farben. Statt einheitlichem, unspektakul\u00e4rem Gr\u00fcn pr\u00e4sentieren sich die B\u00e4ume in schillerndem Gelb, Orange, Rot und vielen, spannenden Zwischent\u00f6nen. Was zun\u00e4chst sch\u00f6n anzuschauen ist, ist ein Trugschluss. In der Tat handelt es sich um ein sehr destruktives Zeichen, um Symptome einer gef\u00e4hrlichen, noch nicht erforschten Krankheit. Die Bl\u00e4tter werden unansehnlich braun, sie schrumpeln und fallen schlie\u00dflich ab. Dies passiert ausgerechnet in einer Jahreszeit, in der starke Winde typisch sind. Die geschw\u00e4chten Bl\u00e4tter k\u00f6nnen dem nichts mehr entgegensetzen und verlieren noch schneller ihren Halt. Die Schw\u00e4chsten fliegen! So brutal kann Natur sein.<\/p>\n<p>Der bekannte deutsche Botaniker Helmut Drillschwei\u00df kann nur begrenzt beruhigen: &#8222;Wir wissen zwar aus der Erfahrung der letzten Jahre, dass die B\u00e4ume \u00fcber ausreichend Selbstheilungskr\u00e4fte verf\u00fcgen. Die Bl\u00e4tter wachsen irgendwann wieder nach. Das ist eigentlich sensationell, so als wenn bei Erwachsenen ausgefallene Z\u00e4hne nachwachsen w\u00fcrden und der Zahnarzt keine teuren Implantate mehr setzen m\u00fcsste.&#8220; Drillschwei\u00df wei\u00df, dass Nadelb\u00e4ume seltsamerweise nicht von der Krankheit betroffen sind. Aber bei den Laubb\u00e4umen liege der Krankenstand inzwischen bei praktisch 100 Prozent, dramatischer ginge es kaum noch. Drillschwei\u00df bef\u00fcrchtet, dass die Regenerationskr\u00e4fte der B\u00e4ume irgendwann ersch\u00f6pft sein k\u00f6nnten: &#8222;Dann ist irgendwann alles kahl. Und zwar f\u00fcr immer.&#8220; Machen k\u00f6nne man nichts, so Drillschwei\u00df, nur beten und warten.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/f7b0203906b743039fb980b0e1825143\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Derzeit ist es fast \u00fcberall zu beobachten: Erst verf\u00e4rben sich die Bl\u00e4tter der B\u00e4ume und produzieren sch\u00f6nste Farben. Statt einheitlichem, unspektakul\u00e4rem Gr\u00fcn pr\u00e4sentieren sich die B\u00e4ume in schillerndem Gelb, Orange, Rot und vielen, spannenden Zwischent\u00f6nen. Was zun\u00e4chst sch\u00f6n anzuschauen ist, ist ein Trugschluss. 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