{"id":1988,"date":"2016-03-18T13:41:16","date_gmt":"2016-03-18T12:41:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=1988"},"modified":"2016-03-19T02:37:37","modified_gmt":"2016-03-19T01:37:37","slug":"rundfunkbeitrag-rechtmaessig-jeder-muss-aber-in-zukunft-tv-geraet-besitzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/rundfunkbeitrag-rechtmaessig-jeder-muss-aber-in-zukunft-tv-geraet-besitzen\/","title":{"rendered":"Rundfunkbeitrag rechtm\u00e4\u00dfig \u2013 Jeder muss aber in Zukunft TV-Ger\u00e4t besitzen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1989\" aria-describedby=\"caption-attachment-1989\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/800px-ARD_ZDF_Deutschlandradio_Beitragsservice_Logo.svg_.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1989\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1989\" style=\"border: 1px solid;\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/800px-ARD_ZDF_Deutschlandradio_Beitragsservice_Logo.svg_-300x63.jpg\" alt=\"Beitragsservice\" width=\"300\" height=\"63\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/800px-ARD_ZDF_Deutschlandradio_Beitragsservice_Logo.svg_-300x63.jpg 300w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/800px-ARD_ZDF_Deutschlandradio_Beitragsservice_Logo.svg_-768x160.jpg 768w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/800px-ARD_ZDF_Deutschlandradio_Beitragsservice_Logo.svg_.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1989\" class=\"wp-caption-text\">Die Lizenz dieser Grafik ist Public Domain, die \u00f6ffentlich-rechtlichen Programme sind es aber leider nicht<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden. Der Rundfunkbeitrag ist rechtm\u00e4\u00dfig, jeder Haushalt muss 17,50 Euro im Monat zahlen.<\/p>\n<p>Allerdings beanstandeten die Richter die Tatsache, dass B\u00fcrger bislang auch dann zur Zahlung verpflichtet waren, wenn sie kein Fernsehger\u00e4t oder ein anderes geeignetes Empfangsger\u00e4t, z.B. ein internetf\u00e4higes Ger\u00e4t (PC, Smartphone),\u00a0 besa\u00dfen.<\/p>\n<h3>TV-Kaufpflicht oder etwas Vergleichbares kommt<\/h3>\n<p>Daher griffen die Richter nun zu einem Kunstgriff. Um Zweifel an der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des &#8222;ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice&#8220; auszur\u00e4umen, muss in Zukunft jeder Bundesb\u00fcrger ein Fernsehger\u00e4t besitzen. Der Gesetzgeber ist nun angewiesen, daf\u00fcr zu sorgen, dass dies umgesetzt wird.<\/p>\n<p>Ob auch ein Smartphone, das zur Nutzung der ARD\/ZDF-Mediathek geeignet ist, ausreichend ist und die B\u00fcrger vom gegebenenfalls erforderlichen Kauf eines TV-Ger\u00e4tes befreit, ist noch v\u00f6llig unklar. Ebenfalls besteht noch Kl\u00e4rungsbedarf f\u00fcr den Fall, dass B\u00fcrger sich kein TV-Ger\u00e4t oder Smartphone leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Mehr 1-Euro-Jobs?<\/h3>\n<p>Das sei jetzt Aufgabe des Gesetzgebers, so die Richter. Denkbar sei, dass mehr 1-Euro-Jobs geschaffen werden, sodass jeder in die Lage komme, sich ein geeignetes Ger\u00e4t anzuschaffen, um ARD, ZDF, die Dritten, Deutschlandradio und die \u00fcbrigen \u00f6ffentlich-rechtlichen Angebote wie &#8222;BR Heimat&#8220; oder &#8222;BR 4 Klassik&#8220; nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Fast alle gro\u00dfen TV-Hersteller und Elektronikhersteller begr\u00fc\u00dften das Urteil in einer ersten Reaktion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden. Der Rundfunkbeitrag ist rechtm\u00e4\u00dfig, jeder Haushalt muss 17,50 Euro im Monat zahlen. 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