{"id":1569,"date":"2015-06-17T00:15:08","date_gmt":"2015-06-16T22:15:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/?p=1569"},"modified":"2015-06-17T00:27:28","modified_gmt":"2015-06-16T22:27:28","slug":"tsipras-e-zeichen-ist-erfindung-der-griechen-war-frueher-griechischer-buchstabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/tsipras-e-zeichen-ist-erfindung-der-griechen-war-frueher-griechischer-buchstabe\/","title":{"rendered":"Tsipras: \u20ac-Zeichen ist Erfindung der Griechen, war fr\u00fcher griechischer Buchstabe"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1570\" aria-describedby=\"caption-attachment-1570\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/NAMA_Tablette_7671-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1570\" src=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/NAMA_Tablette_7671-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg\" alt=\"Tontafel mit \u20ac-Zeichen\" width=\"640\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/NAMA_Tablette_7671-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 640w, https:\/\/www.keinblatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/NAMA_Tablette_7671-Bearbeitet-Bearbeitet-300x192.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1570\" class=\"wp-caption-text\">Tontafel mit \u20ac-Zeichen (ca. 10. Jahrhundert vor Christi). Das darf ohne \u00dcbertreibung als Sensation gewertet werden. Der Euro: Eine griechische Errungenschaft? Foto: Marsyas, bearbeitet durch keinblatt.de \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>In den festgefahrenen Verhandlungen um die Auszahlung der letzten Tranche aus dem griechischen Hilfspaket ist wieder Bewegung gekommen. Der griechische Ministerpr\u00e4sident Alexis Tsipras weist auf ein erstaunliches Detail hin, das ihm von seinem Ministerium f\u00fcr Geschichte und Tourismus mitgeteilt wurde. Wie eine im Herbst letzten Jahres ausgegrabene Tontafel aus Mykene beweist (Foto), war das \u20ac-Zeichen (Eureon) im 10. Jahrhundert vor Christi Bestandteil des Vorl\u00e4ufers des heutigen griechischen Alphabets. Es kennzeichnete als Pr\u00e4fix Dinge, die ihrer Zeit weit voraus waren. Soweit man heute wei\u00df, wurde das \u20ac dann aber gestrichen, weil seine Zeit noch nicht gekommen war. Bislang wurde angenommen, dass das \u20ac-Zeichen auf einem 1974 geschaffenen Entwurf von Arthur Eisenmenger, dem ehemaligen Chefgrafiker der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft (EG), basiert. Die Geschichte muss aber nun wohl neu geschrieben werden.<\/p>\n<p>&#8222;Griechenland hat nicht nur die Demokratie erfunden, sondern auch den Euro&#8220;, behauptet Tsipras, &#8222;Man k\u00f6nne den Erfinder des Euro ja kaum aus dem Euro dr\u00e4ngen.&#8220; \u2013 Tsipras forderte mehr Respekt vor dem griechischen Volk und seiner Errungenschaften.<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekr\u00e4ftigte abermals, Griechenland auf jeden Fall im Euro halten zu wollen. Sie habe gro\u00dfen Respekt vor der griechischen Geschichte und bekannte sich &#8222;ohne Wenn und Aber&#8220; zum Philhellenismus. Die Tatsache, dass die Griechen vor fast 3.000 Jahren einen Buchstaben opferten und f\u00fcr ein gro\u00dfes paneurop\u00e4isches Projekt freihielten, habe ihre vollste Anerkennung, so Merkel. Das gebe ihr den entscheidenden Kick, um einen Grexit zu vermeiden, f\u00fchrt die Kanzlerin aus.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/f350f93b4f994d8abf92849ad36c9679\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den festgefahrenen Verhandlungen um die Auszahlung der letzten Tranche aus dem griechischen Hilfspaket ist wieder Bewegung gekommen. Der griechische Ministerpr\u00e4sident Alexis Tsipras weist auf ein erstaunliches Detail hin, das ihm von seinem Ministerium f\u00fcr Geschichte und Tourismus mitgeteilt wurde. 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