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Berlin: BND-Baustelle abgesoffen – Taucher finden legendäres Atlantis

Atlantis
Endlich gefunden: Atlantis. Auf fast der ganzen Welt wurde seit Jahrhunderten erfolglos nach dem untergegangenen Inselreich gesucht. Nur Berlin hatte natürlich keiner auf der Liste. Foto: JERRYE AND ROY KLOTZ MD / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Erst sah alles nach einem peinlichen Flop aus. Die Baustelle des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin-Mitte, die als bestbewachte Baustelle in ganz Deutschland gilt, ist abgesoffen. Einbrecher hatten in dem Gebäude mehrere Wasserhähne gestohlen, wodurch das Gebäude zunächst sukzessive unter Wasser gesetzt wurde. Dann ging alles ganz schnell. Unter den entsetzten Blicken der Bauarbeiter versank der Bau unter ohrenbetäubendem Getöse begleitet von einem unheimlichen Gurgelgeräusch in der inzwischen vollständig mit Wasser gefüllten Baugrube.

Baugrube
Kaum zu glauben, dass hier gestern noch die fast fertige BND-Zentrale stand. Das gesamte Gebäude ist in dem Loch verschwunden. Was aber hier unten noch liegt, ist die sicherlich größte archäologische Sensation des Jahrhunderts. Foto: James St. John / Lizenz: CC BY 2.0

Verletzt oder gar getötet wurde offenbar niemand. Eilends herbeigerufene Taucher konnten jedenfalls keine untergegangenen Personen finden. Doch bei den Tauchgängen stießen sie etwas abseits der BND-Trümmer auf eine offenbar untergegangene uralte, ringförmig angelegte Stadt. Erste Aufnahmen lassen keine Zweifel: Es handelt sich nach Meinung namhafter Archäologen um das untergegangene Atlantis, das von Platon 360 v. Chr. beschrieben wurde. Seit Jahrhunderten wird mit immer neuen Thesen danach gesucht – überall auf der Welt. Erfolglos. Bis heute.

Das Areal wurde inzwischen weiträumig abgesperrt. Ein Kölner Unternehmen, das Erfahrung mit dem U-Stadtbahnbau hat und auch die Strecke am Kölner Stadtarchiv zu verantworten hatte, soll die Baugrube mit Spundwänden sichern. Anschließend soll das Wasser vorsichtig abgepumpt und das Areal freigelegt werden.

Die Taucher haben bereits unzählige Skulpturen aus Gold ausfindig gemacht. Auch die Tempel und anderen Gebäude sind zum Teil noch erstaunlich gut erhalten. Es ist davon auszugehen, dass hier Schätze im Wert von mehreren Milliarden Euro liegen.

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Kunstsammler Gurlitt ist tot – die Sammlung erbt ein Kunstmuseum auf Atlantis

Max Liebermann: Zwei Reiter am Strand
„Zwei Reiter am Strand“ – ein Bild aus dem Kunstfund. Bild: Max Liebermann / Lizenz: Public Domain

Der Münchner Kunstsammler Cornelius Gurlitt ist tot. Er starb heute Vormittag in seiner Schwabinger Wohnung an einer schweren Krankheit. Cornelius Gurlitt wurde 81 Jahre alt.

Im Frühjahr 2011 wurden in Gurlitts total vermüllter Wohnung 1.300 Kunstwerke berühmter Maler, etwa Picasso, Matisse, Chagall, Nolde und Klee, die zum Großteil als verschollen galten, entdeckt. Doch erst im November 2013 erfuhr die Öffentlichkeit davon. Bei einem Teil der Bilder handelt es sich um Nazi-Raubkunst.

Die Betroffenheit in der Bevölkerung ist groß. Gurlitt-Fan Erna P. (81), die nur drei Häuserblocks weiter wohnt, meint, sie habe gerade erst gerade realisiert, dass es Gurlitt und seine Bilder überhaupt gebe, nun sei er schon wieder tot.

Die Erben dürfen sich freuen. Zwar ist noch unklar, ob ein Teil der Bilder an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgeht. Es bleiben aber auf jeden Fall eine große Menge äußerst wertvoller Bilder in der Sammlung.

Wie die keinblatt.de-Redaktion erfuhr, hat Gurlitt seine Sammlung an ein Kunstmuseum auf Atlantis vermacht.