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Gesellschaftliches Politik

Enthüllt: Steinbrück heterosexuell!

Peer Steinbrück
Nun muss sich Peer Steinbrück (ehemaliger persönlicher Referent der Bundesminister Hans Matthöfer und Volker Hauff) auch noch dieser Diskussion stellen. Foto: Klaus Mindrup / Lizenz: CC BY-ND 2.0

Der Kanzlerkandidat der Sozialdemokratie, Peer Steinbrück, ist heterosexuell. Das besagt ein umfangreiches, streng vertrauliches Dokument, das der keinblatt.de-Redaktion zugespielt wurde.

Nun mag das ja Privatsache sein, aber da die Redaktionsassistentin versehentlich den falschen Button drückte, wurde das Dokument mehr oder weniger zufällig an den Presseverteiler geschickt und somit an alle erdenklichen Zeitungen, TV- und Radiosender verteilt, darunter auch die befreundete Station „101,7 – die Hits der 80er- und 90er und das Beste von morgen“, die wir an dieser Stelle herzlich grüßen. Bei den anderen Empfängern entschuldigen wir uns für den Fauxpas.

Nun also ist es raus. Beim Einkaufen hat die Redaktion ein paar Stimmen eingesammelt: „Ist denn heute keiner mehr normal?“, meint eine Rentnerin. Ihr Begleiter wollte nur ein „Pfui!“ ausstoßen. Dann kümmerte er sich bereits wieder um den Einkaufswagen.

Eine junge Frau erwiderte, sie würde ihn natürlich trotzdem wählen, denn ihr ginge es um seine glaubwürdige Politik. Immerhin habe Steinbrück ja versprochen, die Steuern zu erhöhen, also die Stromsteuer zu senken.

Ein Mann, um die 40, schimpfte sofort los, mit dem Niveau im Wahlkampf würde es immer abwärtsgehen. Für seine Neigungen könne ja niemand was. Die Redaktion muss aber hier einwenden, eine Neigung sei ja begrifflich schon als Gefälle zu verstehen, also müsste sie ja bereits per Definition sinken.

Ein etwas jüngerer Mann verstand offenbar weder Deutsch noch Englisch, noch Türkisch, noch 普通话, sodass er nichts zu der Enthüllung sagen konnte oder wollte. Im Schnellschritt suchte er das Weite, fand es aber nicht.

Die Kassiererin ließ sich nur zu einem „Ist nicht wahr?“ hinreißen, dem sie ein „Macht 29,40 Euro Mark. Sammeln Sie die Treuepunkte? Kassenbon?“ nachschoss.

Der Hausmeister schließlich meinte: „Sie hat doch ohnehin keine Chance. Da war ja der Oskar noch besser. Der hat zumindest immer schön die Wahrheit gesagt. Auch der Honni war gut.“

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